Andelsbach (Ablach)
Vorlage:Infobox Fluss Der Andelsbach, früher auch als der Andel<ref>Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage, 1885–1892</ref> und Andelnbach<ref name="NHL" /> bezeichnet, ist ein 30 Kilometer langer Fluss im Landkreis Sigmaringen im südlichen Baden-Württemberg, der nach ungefährem Nordnordwestlauf bei Krauchenwies von rechts dem Donau-Zufluss Ablach zumündet.
Name
Der Andelsbach wird 1236 erstmals als Andolfspach schriftlich erwähnt. Er leitet sich also von einem Personennamen ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie
Verlauf
Die Quellbäche des Andelsbachs entspringen etwas nördlich von Glashütten und des Berges Höchsten (Vorlage:Höhe) in der Gemeinde Illmensee am Südrand des Waldgebietes Nachtweide. Der als Hauptlauf angesehene rechte Oberlauf Andelsbach entspringt hier auf etwa Vorlage:Höhe, der etwas längere, jedoch einzugsgebietsärmere linke Seehaldengraben sogar auf etwa Vorlage:Höhe. Beide laufen ungefähr nordnordwestlich durch den Wald und die anschließende Flur bis zum Ortsteil Illwangen, wo sie dann nach 1,8 km bzw. 2,1 km zusammenfließen. Vorlage:Coordinate Danach speist der Andelsbach auf Vorlage:Höhe den 66 ha großen Illmensee, durchquert nach dem Austritt den namengebenden Hauptort der Gemeinde Illmensee und durchfließt bei Ruschweiler auf immer noch Vorlage:Höhe den 22 ha großen Ruschweiler See.
Auf nun nordwestlichem Kurs überschreitet er nach dem letzten Weiler Gampenhof der Gemeinde die Stadtgemarkungsgrenze von Pfullendorf, fließt am Weiler Andelsbach am linken Ufer vorbei und durchquert dann den ersten Stadtteil Denkingen. Ehe er so Pfullendorf in weiterem Nordwestlauf selbst erreichen würde, knickt er in breiter Aue für drei Kilometer auf Nordlauf und passiert so die Kleinstadt im Nachbartal, deren östlichsten Teile bis auf den linken Hügelkamm reichen. In wieder nordnordwestlicher Richtung zieht er an den kollektiv Am Andelsbach genannten Einzelhäusern von Pfullendorf vorbei und fließt weiter zwischen Zell am Andelsbach am linken und Schwäblishausen am rechten Hangfuß hindurch.
Hiernach erreicht der Bach die Gemarkung der Gemeinde Krauchenwies, dessen erster Talort Hausen am Andelsbach rechts bis ans Ufer reicht. Wenig darunter mündet nördlich des auf dem Anstieg zum Talsporn liegenden Ettisweiler, von links und Süden kommend, auf etwa Vorlage:Höhe der Kehlbach, mit 16 Kilometern Länge und 55 Quadratkilometern Einzugsgebiet bedeutendster Nebenfluss. Auf seinem restlichen Lauf zieht der kleine Fluss nordwärts, erreicht so bald die Siedlungsgrenze von Krauchenwies selbst und fließt im Dorf am Schloss Krauchenwies vorbei durch den Schlosspark. Zwischen der Bahnbrücke der Ablachtalbahn und der Kläranlage des Ortes mündet der Andelsbach dann von rechts und Süden in die hier ostnordöstlich zur Donau laufende Ablach. Vorlage:Absatz
Einzugsgebiet
Der Andelsbach entwässert 152 km² der eiszeitlich geprägten Moränenlandschaft rechts der oberen Donau in nordwestlicher Richtung zur Ablach. Sein Einzugsgebiet hat etwa die Gestalt eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen Hypotenuse an der Nordostseite sich vom Nordgipfel des Höchsten südlich von Illwangen über 25 Kilometer weit bis zur Mündung bei Krauchenwies erstreckt. Von dort läuft dessen kurze westnordwestliche Kathete über 14 Kilometer weit bis in den Forstwald südwestlich von Rothenlachen über der Quelle des großen linken Zulaufs Kehlbach. Die größere Kathete von dort zurück zum Höchsten ist fast 21 km lang und läuft etwa südöstlich.
Unmittelbar angrenzende größere Einzugsgebiete sind – von der Nordspitze an im Gegenuhrzeigersinn aufgeführt – zunächst jenseits der westnordwestlichen Wasserscheide die der Ablach selbst und zwischendurch ihres Zuflusses Ringgenbach. Anschließend entwässern jenseits der südwestlichen Wasserscheide die Linzer Aach und dann ihr Zufluss Deggenhauser Aach zum Bodensee; auf diesem Abschnitt läuft also die Europäische Hauptwasserscheide zwischen Donau diesseits und Rhein jenseits auf der Grenzlinie. Diese folgt auch noch auf einem ersten kurzen Stück rechts des obersten Andelsbachs der Nordostseite bis etwa auf die Breite des Illmensees, hier ist die ebenfalls zum Bodensee fließende Rotach unmittelbarer Konkurrent. Auf dem längsten Teil dieser Seite des Einzugsgebietes bis fast zu dessen Nordspitze führt jedoch die Ostrach das hinter dem Tälerkamm niedergehende Wasser unmittelbar in die Donau.
Der höchste Punkt im Einzugsgebiet liegt auf der Nordkuppe des Höchsten auf Vorlage:Höhe.
Zuflüsse und Seen
Hierarchische Liste der Zuflüsse und Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Seen von der Quelle zur Mündung, jeweils eingerückt unter dem aufnehmenden Gewässer und von dessen Ursprung zu dessen Mündung geordnet. Gewässerlänge,<ref name="LUBW-GeNe-Länge" /> Seefläche<ref name="LUBW-SG-Seefläche" /> und Einzugsgebiet<ref name="LUBW-BEZG-EZG" /> und Höhe<ref name="LUBW-TK-HLB-Höhe" /> nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt. Nur nicht eingeklammerte Benennungen von Gewässern sind deren Eigennamen.
Ursprung des Andelsbachs auf etwa Vorlage:Höhe etwa 600 Meter nördlich des Wasserbehälters und des Funkturms auf der Nordkuppe des Höchsten Vorlage:Höhe im zum Ortsteil Illwangen von Illmensee gehörenden Zinken Glashütten. Der Bach fließt zunächst nordwärts in den Wald Nachtweide ein.
- (Waldhangbach), von links und Süden auf etwa Vorlage:Höhe am ersten querenden Waldweg in der Nachtweide, ca. 0,4 km<ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge" /> und ca. 0,1 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Südrand der Nachtweide unweit der Hauptquelle. Ab etwa hier Nordnordwestlauf.
- (Waldhangbach), von rechts und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe wenig nach dem vorigen, 0,4 km und ca. 0,1 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe eben noch auf der Waldgemarkung des Weilers Höhreute der Gemeinde Wilhelmsdorf im Nachbarkreis Ravensburg.
- Sacker Graben, von rechts und Osten auf etwa Vorlage:Höhe in einem kurzen Muldenwäldchen nach dem Austritt in die Flur, 0,5 km und ca. 0,2 km²<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe westlich des zu Höhreute gehörenden Einzelhauses Sack am Nordrand der Nachtweide.
- Seehaldengraben, von links und Süden auf etwa Vorlage:Höhe nach Unterqueren der dortigen Höchstenstraße (K 8249) am Rand von Illingen, 2,1 km und ca. 1,1 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> (Der Namensast ist hier 1,8 km lang und hat ein kaum größeres Einzugsgebiet von ca. 1,2 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" />) Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe östlich des Putscherhauses, keine 400 Meter südwestlich des Hauptlaufursprungs.
- (Klingenbach), von links und Südsüdwesten auf unter Vorlage:Höhe im Illwanger Wald, 0,6 km und ca. 0,2 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe nördlich des Putscherhauses.
- Heidenöschgraben, von rechts und Osten auf etwa Vorlage:Höhe im nördlichen Illwangen, ca. 0,9 km<ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge" /> und ca. 0,3 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf um Vorlage:Höhe in zwei Ästen als Raingraben unter der Höhreutener Kuppe Greut (ca. Vorlage:Höhe).
- Schulterbachgraben, von rechts und Osten auf etwa Vorlage:Höhe zwischen Illwangen und der Lorettokapelle bei Mariahof, ca. 0,7 km<ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge" /> und ca. 0,3 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe nördlich des Wasserreservoirs am Hang
- Mariahofgraben, von rechts
- Haldengraben, von rechts und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe zwischen Marienhof und dem folgenden See, ca. 0,8 km<ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge" /> und ca. 0,3 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe nahe dem Birkhofer Wäldle. Etwa an diesem Zulauf gehen vom Andelsbach zwei bis zu 400 Meter lange linke Nebenläufe ab, die ebenfalls in den folgenden See münden.
- Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" /> den Illmensee beim Hauptort Illmensee der Gemeinde, 66,2 ha. In die Westbucht des Sees zwischen Reute im Süden und dem Ort Illmensee selbst im Norden münden zwei bis zu 0,6 km<ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge" /> lange Entwässerungsgräben aus dem Gewann Ob Ried.
- Seewiesengraben, von links am Südrand von Illmensee.
- (Entwässerungsgräben aus dem Ried), von rechts und links nördlich von Illmensee, bis zu 0,8 km.<ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge" />
- Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" /> den Ruschweiler See am Südrand von Ruschweiler, 22,1 ha. Danach Westlauf.
- Öschlegraben, von links und Süden wenig nach dem Austritt aus dem vorigen, 1,3 km und ca. 1,0 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe in einer feuchten Mulde südwestlich des Illmenseer Gewerbegebietes.
- Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" /> den Volzer See wenige Schritte vor der Mündung, 4,3 ha.
- Krumbach, von links und Südosten auf über Vorlage:Höhe zwischen Illmensee und dem Weiler Gampenhof von Ruschenweiler am Westrand des Volzer Hölzles, 4,7 km und 3,3 km².Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe nordwestlich von Lichtenegg noch vor dem Wald.
- Hungerberggraben, von rechts und Nordosten auf knapp Vorlage:Höhe beim Gampenhof, 2,0 km<ref name="Cave-Hungerberggraben" /> und 1,9 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe nördlich eines großen Einzelhofes an der Ruschweiler Sturmbergstraße. Zumeist Raingraben.
- Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Entwässert auf unter Vorlage:Höhe einen Kleinteich in einem kurzen Muldenwald westlich des Hungerbergs, unter 0,1 ha. In der Folge ungefähr Nordwestlauf. Ab etwa hier reicht die Denkinger Gemarkung der Stadt Pfullendorf ans linke Ufer, nach etwas über zweieinhalb Kilometern fließt der Andelsbach in diese Gemarkung ein.
- Datei:RiverIcon-SmallLake.svg In rund 400 Metern Entfernung vom Lauf liegen die zwei Kiesweiher Denkinger Seen am Südostrand von Denkingen auf unter Vorlage:Höhe in einer 19 ha großen ehemaligen Kiesgrube in den Kreuzäckern, die heute unter Naturschutz steht,<ref name="NSG-Kreuzäcker" /> zusammen 1,1 ha.
- (Zulauf des gewässerlosen Malaientals), von links und Süden auf Höhe von Denkendorf, etwa 2,0 km.<ref name="Malaiental" /> Durchs Malaiental tritt die L 201 ins Andelsbachtal.
Laufknick nach Norden, auf unter Vorlage:Höhe gut 2 km nach dem vorigen. Kurz danach steigt die L 201 über die linke Randhöhe aus dem Tal. - Mistbärengraben, von links und Südsüdwesten auf etwa Vorlage:Höhe im Pfullendorfer Unterried einen Viertelskilometer nach der Unterquerung des Damms der Bahnstrecke Altshausen–Pfullendorf, 1,8 km und 2,6 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe nahe am linken Hangfuß in den hier sehr weiten Aue des Andelsbachs.
- Hardgraben, von rechts und Osten auf etwa Vorlage:Höhe in den Oberen Riedwiesen an der Pfullendorfer Kunstmühle, 2,3 km und 8,2 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe im Hart vor dem Hangwald Spitz und entwässert im Süden auf 136 ha unter Schutz gestellte Versumpfungsmoor Taubenried,<ref name="NSG-Taubenried" /> das zum größeren Teil auf der Gemarkung der östlichen Pfullendorfer Nachbargemeinde Ostrach liegt.
- Harbach, von rechts und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe in den Oberen Riedwiesen an der Pfullendorfer Bleiche, 1,9 km und 5,0 km². Entsteht auf unter Vorlage:Höhe in der Nordostspitze Riedle des Naturschutzgebietes Taubenried im beginnenden Wald. Entwässert im Norden das Taubenried. Nach dieser Mündung fließt der Andelsbach kurz westlich und wird dabei von der Brücke der Landesstraße Pfullendorf–Ostrach (L 194) überspannt.
- → (Abgang des Kanals zur Laubsmühle), nach links auf unter Vorlage:Höhe am Pfullendorfer Riedhof. Der Andelsbach läuft ab hier sehr gerade etwa nordnordwestlich durch die Pfullendorfer Mittleren und Unteren Riedwiesen.
- ← (Rücklauf des Kanals zur Laubsmühle), von links auf etwa Vorlage:Höhe bei dieser und wenig vor der Brücke der Landesstraße von Pfullingen nach Mengen (L 268), 1,4 km.
- Mittlerer Riedwiesengraben, von rechts
- Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Speist auf etwa 614 – Vorlage:Höhe eine Kette von über einem Dutzend Kleinweihern rechts am Lauf im Zeller Oberried, alle teils knapp unter 0,1 ha.
- Mottschießer Graben, von rechts und Südosten auf etwa Vorlage:Höhe beim Pfullendorfer Dorf Zell am Andelsbach, 4,4 km und 4,8 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe an einem Waldwegkreuz im Alten Hau südöstlich des Pfullendorfer Dorfes Mottschieß. Wenig später quert der Andelsbach die Stadtgrenze zur Gemeinde Krauchenwies.
- Höllgraben, von rechts auf etwa Vorlage:Höhe aus dem Dorf Hausen am Andelsbach, 4,0 km und ca. 3,9 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" />
- → (Kanalabgang), nach rechts kurz nach dem vorigen auf etwa Vorlage:Höhe am Sportplatz von Hausen.
- ← (Kanalrücklauf), von rechts auf knapp Vorlage:Höhe am Nordende von Hausen, 0,7 km. Auf der von Kanal und Bach gebildeten Insel und rechts der unteren Kanals liegen rund drei Dutzend Kleinbecken, zusammen unter 1 ha.
- Waldgraben, von links
- Sennebach, von rechts
- Kehlbach, von links und Süden auf etwa Vorlage:Höhe zwischen den Dörfern Bittelschieß und Krauchenwies der Gemeinde Krauchenwies am Fuß eines Steinbruchs, 16,0 km und 55,2 km².<ref name="LUBW-BEZG-Summe-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe südwestlich des Dorfes Rothenlachen der Gemeinde Wald.
Nach diesem größten Zulauf bald Nordnordostlauf
Zuflüsse im Artikel - Zaunhölzlegraben, von rechts
- Schwarzer Graben, von rechts und Südsüdwesten auf etwa Vorlage:Höhe in Krauchenwies vor der Brücke des Industriegleises, 1,8 km und ca. 1,0 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entspringt auf etwa Vorlage:Höhe dem Antonsbrunnen wenig nördlich von Hausen am bewaldeten rechten Talhang und läuft sehr bald als Auengraben.
- Steinertgraben, von rechts nach der Brücke des Industriegleises in Krauchenwies
- Dorfbach, von rechts und Osten auf etwa Vorlage:Höhe am Beginn des Schlossparks in Krauchenwies, 1,9 km und ca. 4,1 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe neben der L 286 aus Ostrach nach deren Waldaustritt.
- Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Speist auf knapp Vorlage:Höhe einen Weiher im Schlosspark, 1,0 ha.
Mündung des Andelsbachs von rechts und Südsüdosten auf etwa Vorlage:Höhe nach dem Schlosspark bei der Kläranlage von Krauchenwies in die Ablach. Der Bach ist hier ab seiner rechten Oberlaufquelle 29,7 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 152,4 km²<ref name="LUBW-Agg05-EZG" /> hinter sich.
Umwelt
Wasserqualität
Am 2. Mai 2008 wurde für Fische im Andelsbach eine Verzehrwarnung durch das Landratsamt Sigmaringen, Fachbereich Verbraucherschutz und Veterinärwesen, ausgesprochen. Das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg beanstandete die hohe Konzentration von Malachitgrün in den Untersuchungsproben. Am 26. Januar 2009 wurden erneut Fische aus dem Andelsbach im Bereich der Gemeinde Krauchenwies entnommen und untersucht. Diese Fische sind laut Befund vom 9. Februar 2009 bezüglich Malachitgrün nicht zu beanstanden. Auf Grund dieser Untersuchungsergebnisse konnte die Verzehrwarnung aufgehoben werden.<ref>Aufhebung der Verzehrwarnung. In: Blättle. Mitteilungsblatt der Gemeinde Krauchenwies mit den Ortsteilen Ablach, Bittelschieß, Ettisweiler, Göggingen und Hausen. vom 6. März 2009</ref>
Geschichte
Der Burgstall Bittelschieß wurde auf dem Gewann „Burgstall“, das sich in den so genannten Vorderen und Hinteren Burgstall teilt, einer Anhöhe neben der heutigen Landesstraße 456 von Krauchenwies nach Pfullendorf, durch archäologische Ausgrabungen nachgewiesen. Die Burg lag oberhalb der heutigen Knaus-Mühle, die ein mittelalterliches Vorwerk hatte, und unweit eines keltischen Ringwalles in der Nordostecke des Gewanns Burgstall an der Ortsverbindungsstraße nach Ablach. Der Gewann „Burgstall“ erhebt sich zwischen 600 und 660 Meter über Normalnull linksseitig und oberhalb des Zusammenflusses von Kehlbach und Andelsbach. Die Anhöhe ist die Kiesablagerung des mittleren Rheingletschergebietes. Rechtsseitig des Andelsbaches befindet sich in der Südwestecke des Gewanns „Schlossbühl“ eine weitere keltische Ringwallanlage.
Einzelnachweise
<references> Höhe:
<ref name="LUBW-TK-HLB-Höhe">Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der Vorlage:GeoQuelle.</ref> <ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe">Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der LUBW.</ref>
Länge:
<ref name="LUBW-GeNe-Länge">Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW.</ref> <ref name="LUBW-TK-abgemessen-Länge">Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der LUBW.</ref>
Seefläche:
<ref name="LUBW-SG-Seefläche">Seefläche nach dem Layer Stehende Gewässer des Online-Kartenservers der LUBW.</ref>
EZG:
<ref name="LUBW-Agg05-EZG">Einzugsgebiet nach dem Layer Aggregierte Gebiete 05 des Online-Kartenservers der LUBW.</ref> <ref name="LUBW-BEZG-EZG">Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW.</ref> <ref name="LUBW-BEZG-Summe-EZG">Einzugsgebiet aufsummiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW.</ref> <ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG">Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte des Online-Kartenservers der LUBW.</ref>
Sonstiges:
<ref name="NHL">Leopold von Zedlitz-Neukirch: Vorlage:GeoQuelle, 1833, Seite 21.</ref> <ref name="Cave-Hungerberggraben">Der Hungerberggraben zeigt auf Luftbildern einen gegenüber seinem Polygonzug auf dem Layer Gewässernetz (AWGN) des Online-Kartenservers der LUBW um über 0,8 km längeren Lauf mit kurzen verdolten Abschnitten.</ref>
<ref name="NSG-Kreuzäcker">Online-Kurzbeschreibung des Denkinger Naturschutzgebietes Kreuzäcker.</ref> <ref name="NSG-Taubenried">Online-Kurzbeschreibung des Ostracher Naturschutzgebietes Taubenried.</ref>
<ref name="Malaiental">Tallänge gemessen auf der Muldenlinie vom Beginn der offenen Talflur an, darüber im Wald wenigstens ein weiterer Kilometer.</ref>
</references>
Literatur
- Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 7921 Sigmaringen, *Nr. 8020 Meßkirch, Nr. 8021 Pfullendorf, *Nr. 8022 Ostrach, Nr. 8121 Heiligenberg, Nr. 8122 Wilhelmsdorf (* nur fürs Einzugsgebiet)