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Alfred Halm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Alfred Halm.jpg
Alfred Halm, 1902
Datei:Alfred Halm (BerlLeben 1905-12 JEgers).jpg
Alfred Halm mit seiner Familie, 1905. Foto von J. Egers.

Alfred Halm, Pseudonym H. Fredall<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> (* 9. Dezember 1861 in Wien; † 5. Februar 1951 in Berlin, eigentlich Alfred Hahn<ref name=":0">StA Charlottenburg I, Heiratsurkunde Nr. 214/1901</ref>) war ein österreichischer Schauspieler, Theaterregisseur, Theaterleiter, Drehbuchautor und Filmregisseur.

Leben

Er begann seine Laufbahn als Schauspieler auf Bühnen unter anderem in Hanau, Gießen, Barmen und Elberfeld und am Flora-Theater in Zürich. Zu Beginn der 1890er Jahre kam er nach Berlin und wurde im Fach jugendlicher Held und Liebhaber eingesetzt.

Am Lobe-Theater in Breslau sammelte er nicht nur seine ersten Regie-Erfahrungen, sondern stieg auch zum Co-Direktor des Sommertheaters auf. 1906 übernahm er in Berlin die Leitung des Theaters am Nollendorfplatz. Er führte dieses Theater bis zum Konkurs im Jahr 1912. Bei seinen Inszenierungen stand häufig der mit ihm befreundete Schauspieler Josef Kainz im Mittelpunkt.

1913 wechselte er zum Film, wo er zu verschiedenartigen Stoffen Regie führte und meist auch das Drehbuch beisteuerte. 1915 gründete er mit Ernst Gotthelft und Paul Heidemann die Teddy Film GmbH.<ref>Handelsregister Berlin HRB Nr. 13771</ref> Zu seinen späteren Filmerfolgen gehörte die Filmadaption von Gerhart Hauptmanns Rose Bernd mit Henny Porten und Emil Jannings in den Hauptrollen. Nach 1926 beschränkte Halm sich auf das Schreiben von Drehbüchern, später schrieb er Bühnenstücke und arbeitete als Übersetzer. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 erhielt der konfessionslose<ref name=":1">StA Schöneberg II, Heiratsurkunde Nr. 531/1920</ref> Alfred Halm aufgrund seiner jüdischen Herkunft keine Aufträge mehr.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde er mit seiner zweiten Ehefrau ins Ghetto Theresienstadt verschleppt. Beide überlebten das Ghetto und kehrten nach der Befreiung nach Berlin zurück<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>. Er starb 1951 im Behring-Krankenhaus in Zehlendorf an Arterienverkalkung. Zuletzt lebte er an der Spanischen Allee 166.<ref>StA Zehlendorf von Berlin, Sterbeurkunde Nr. 225/1951</ref>

Familie

1901 heiratete er in Charlottenburg die Kaufmannstochter Minnie Landes (1873–1919) aus New York<ref name=":0" />. Aus der Ehe entsprangen die Kinder Harry und Evelyn. Harry wurde Schauspieler und Evelyn Schriftstellerin.

Nach dem Tod seiner Ehefrau heiratete er 1920 in Berlin-Schöneberg die 29-jährige Kaufmannstochter Fabienne Heymann.<ref name=":1" />

Filmografie (als Regisseur und/oder Drehbuchautor)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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