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Aigen (Gemeinde Ludweis-Aigen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Aigen (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Aigen
Aigen (Gemeinde Ludweis-Aigen) (Österreich)
Aigen (Gemeinde Ludweis-Aigen) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Waidhofen an der Thaya
Pol. Gemeinde Ludweis-Aigen
Koordinaten 48° 48′ 44″ N, 15° 29′ 34″ OKoordinaten: 48° 48′ 44″ N, 15° 29′ 34″ O
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Höhe 445 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06382
Katastralgemeindenummer 21001
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Aigen (früher auch Eigen, Aichen oder Maigen genannt) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Ludweis-Aigen im Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 war Aigen eine eigenständige Gemeinde<ref name="fusion" />, ab 1. Jänner 1970 unter dem Namen Aigen bei Raabs.<ref name="fusion3" />

Geografie

Das am Seebsbach gelegene Dorf wird von der Landesstraße L52 durchquert. Im Ort mündet auch der Sighartser Bach in den Seebsbach. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 29 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügt. Die Herrschaft Raabs besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den die Herrschaften Raabs und Drösidl.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Der Ort konstituierte sich nach dem Umbruch 1848 zusammen mit Diemschlag, Liebenberg, Pfaffenschlag und Sauggern als selbständige Gemeinde.

Im Jahr 1938 waren laut Adressbuch von Österreich in Aigen ein Fleischer, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Glaser, ein Landesproduktehändler, ein Müller, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, zwei Stickereien, ein Tischler und zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 184</ref>

Mit 1. Jänner 1967 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Radl<ref name="fusion2">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> und mit 1. Jänner 1970 die ebenfalls selbständige Gemeinde Kollmitzgraben nach Aigen eingemeindet und dabei die Gemeinde in Aigen bei Raabs umbenannt.<ref name="fusion3">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung konstituierten sich die damaligen Gemeinden Ludweis und Aigen bei Raabs per 1. Jänner 1972 zur Marktgemeinde Ludweis-Aigen.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Aigen insgesamt 62 Bauflächen mit 21.541 m² und 52 Gärten auf 23.628 m², 1989/1990 gab es 63 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 96 angewachsen und 2009/2010 bestanden 81 Gebäude auf 185 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Öffentliche Einrichtungen

In Aigen befindet sich eine Volksschule.<ref>Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 2. Oktober 2020.</ref>

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 201 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 57 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 202 Hektar Landwirtschaft betrieben und 57 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 193 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 57 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Aigen beträgt 31,5 (Stand 2010).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus Maior in Aigen II.jpg
Pfarrkirche Aigen bei Raabs

Literatur

Weblinks

Commons: Aigen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Ludweis-Aigen

Vorlage:Hinweisbaustein