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Aigen (Gemeinde Furth bei Göttweig)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Aigen (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Aigen
Aigen (Gemeinde Furth bei Göttweig) (Österreich)
Aigen (Gemeinde Furth bei Göttweig) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Furth bei Göttweig
Koordinaten 48° 22′ 12″ N, 15° 36′ 24″ OKoordinaten: 48° 22′ 12″ N, 15° 36′ 24″ O
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f3f0
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04189
Katastralgemeindenummer 12145
Zählsprengel/ -bezirk Aigen (31309 002)
Bild
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Aigen (auch: Aigen am Göttweiger Berg) ist ein kleines Zeilendorf, eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Marktgemeinde Furth bei Göttweig im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1966 war Aigen eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Der Ort liegt südöstlich der Stadtgemeinde Mautern an der Donau im Graben des Fladnitzbaches.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 22 Häusern erwähnt, das nach Furth eingepfarrt war und wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Göttweig besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Der Ort konstituierte sich nach dem Umbruch 1848 als selbständige Gemeinde.

Im Jahr 1938 gab es laut Adressbuch von Österreich in Aigen zwei Mühlen und ein Sägewerk.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 184</ref>

Mit 1. Jänner 1967 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Aigen, Furth, Palt und Steinaweg zu Furth bei Göttweig zusammengeschlossen.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Bebauung

Der Ort hat eine Zeilenverbauung mit Einfamilienhäusern entlang einer geknickten Durchgangsstraße. Im Straßenknick dominiert die Terschmühle mit einem straßenseitig dreieinhalbgeschoßigen ehemaligen Mühlentrakt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Wegkapelle mit Glockenturm und Zwiebelhaube
  • Kapellenbildstock im Straßenknick

Nördlich des Ortes gibt es einen Kellergraben.

  • Neukeller Nr. 1, zweigeschoßig traufständiges Presshaus unter einem Satteldach, im Kern barock mit Steckgitter und originalem Torflügel.
  • Neukeller Nr. 2, Prioratskeller, giebelständiger Kellerbau unter einem Satteldach, 1727 von Franz Jänggl im Auftrag des Göttweiger Priors Gregor Schenggl erbaut, wohl nach einem Entwurf von Johann Lukas von Hildebrandt, mit angeputzter Ortsteinquaderung, Korbbogenportal, und einem profilierten Giebel mit einem Rundfenster.

Literatur

Weblinks

Commons: Aigen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Furth bei Göttweig