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Aichi D3A

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Typ Sturzbomber

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Die Aichi D3A (jap. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, kyūkyū-shiki kanjō bakugekiki, dt. „Typ 99 trägergestützter Bomber“, alliierter Codename: Val) war ein von Flugzeugträgern aus eingesetztes Sturzkampfflugzeug des japanischen Herstellers Aichi.

Geschichte

Datei:D3A1 flight.jpg
Sturzbomber Aichi D3A1
Datei:Aichi D3A2.jpg
Sturzbomber Aichi D3A2
Datei:D3A2 early model telescopic sight.jpg
Sturzbomber Aichi D3A2 auf einer Landbasis

Die Entwicklung der Aichi D3A begann Anfang des Jahres 1936 auf der Grundlage von Studien der deutschen Heinkel-Muster He 66 und He 70. Es war als einmotoriger Tiefdecker mit starrem Fahrwerk ausgelegt und war Japans erstes Sturzkampfflugzeug in Ganzmetall-Bauweise sowie Eindecker-Ausführung. Die Aichi D3A erhielt daraufhin die Bezeichnung der Kaiserlich Japanischen Marine (vollständig wörtlich übersetzt) „99 Typ von Flugzeugträgern eingesetzter Bomber“. Der Erstflug fand noch im August 1936 statt. Diese erste Maschine wurde noch von einem Neunzylinder-Sternmotor vom Typ Nakajima-Hikari-1 mit einer Leistung von 710 PS (523 kW) angetrieben.

Im Januar 1938 begann die Produktion des Typs D3A1. Der Antrieb erfolgte in diesem Fall durch einen 1.075 PS (791 kW) leistenden 14-Zylinder-Doppelsternmotor Mitsubishi-Kinsei-44. Von dieser ersten Serie wurden bis 1942 insgesamt 470 Flugzeuge hergestellt. Dann entstand der Nachfolger D3A2, der eine verbesserte Aerodynamik und einen Mitsubishi-Kinsei-54-Motor mit 1300 PS (970 kW) aufwies und von dem bis zum Jahre 1944 1016 Stück gebaut wurden.

In der Hand eines erfahrenen Piloten war dieses Flugzeug außerordentlich leistungsfähig und wendig. Es konnte nach dem Abwurf seiner Bombenlast – bis in die mittlere Phase des Pazifikkrieges hinein – durchaus einen Luftkampf mit einem Jagdflugzeug aufnehmen und bestehen.

Das Muster war maßgeblich an den Angriffen auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 beteiligt und wurde den ganzen Krieg hindurch eingesetzt. Es hatte erheblichen Anteil an der Versenkung der drei US-Flugzeugträger Hornet, Lexington und Yorktown im Jahre 1942.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Nutzung

In der letzten Phase des Krieges wurde die Aichi D3A in ihrer angestammten Rolle durch modernere Maschinen ersetzt und in der Folge auch zu Kamikaze-Einsätzen verwendet.

Als modernerer Nachfolger wurde die im Dezember 1940 erstmals geflogene Yokosuka D4Y Suisei („Komet“ – Alliierter Codename: Judy) entwickelt, die ebenfalls bis Kriegsende zum Einsatz kam.

Technische Daten

Datei:Aichi D3A1 Val.svg
Aichi D3A
Kenngröße Daten (Aichi D3A2)
Besatzung f}}</ref>
Länge 10,25 m<ref name="munson" />
Spannweite 14,37 m<ref name="munson" />
Höhe 3,33 m<ref name="munson" />
Flügelfläche 34,90 m²
Flügelstreckung 5,9
Steigleistung 8,30 m/s
Nutzlast 370 kg<ref name="munson" />
Leermasse 2.620 kg<ref name="munson" />
max. Startmasse 3.800 kg<ref name="munson" />
Tragflächenbelastung 84,20 kg/m²
Marschgeschwindigkeit k. A.
Höchstgeschwindigkeit 426 km/h in 5.650 m Höhe<ref name="munson" />
Dienstgipfelhöhe 10.900 m<ref name="munson" />
Reichweite 1.550 km<ref name="munson" />
max. Flugdauer k. A.
Triebwerke ein 14-Zylinder-Doppelsternmotor Mitsubishi Kinsei 54 mit {{#if: {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}|PS|PS}}|1.300 {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}|PS|PS}} {{#if:1|(|= }}}}{{#if:{{#ifexpr:0<0|1|}}|ca. }}{{#iferror:{{#expr:1300*0.73549875*0*1.0*0}}|Err|{{#expr:((0,0)*(1.300)*(1.300)+(0,73549875)*(1.300)+(0)) round (0)}}}}{{#if:{{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}|kW|kW}}| {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}|kW|kW}}}}{{#if:1|)}}<ref name="munson" />
Bewaffnung zwei 7,7-mm-MGs Typ 97 starr nach vorn
ein bewegliches 7,7-mm-MG Typ 99 im Beobachterstand
eine 250-kg-Bombe unter dem Rumpf und zwei 60-kg-Bomben unter den Tragflächen<ref name="munson" />

Galerie

Siehe auch

Literatur

  • Peter Charles Smith: Aichi D3A1/2 Val. Crowood Press, Marlborough 1999, ISBN 978-1-86126-278-3. (englisch)

Weblinks

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Einzelnachweise

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