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Ägerisee

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(Weitergeleitet von Aegerisee)

Vorlage:Infobox See Der Ägerisee (alte Schreibweise Aegerisee)<ref>Als bei der Einführung der Schreibmaschinen in der Schweiz eine einheitliche Tastatur für alle Sprachregionen gefordert war, hatten die Majuskel-Umlaute Ä, Ö, und Ü sowie das ß keinen Platz, da auch das é, das è, das à und das ç untergebracht werden mussten. Behelfsmässig wurde das " über das A, O und U gesetzt. Die Majuskel-Umlaute wurden in der Folge als Ae, Oe und Ue geschrieben. Seit Einführung der Computer Ende des 20. Jahrhunderts können die Majuskel-Umlaute nun ohne Zusatzaufwand geschrieben und gedruckt werden.</ref> ist ein 7,2 km² grosser See im Schweizer Kanton Zug, der durch einen Gletscher entstanden ist und in den Schwyzer Alpen auf Vorlage:Höhe<ref name="Swiss" /> liegt. Sein Hauptzufluss ist der Hüribach, Abfluss ist die Lorze.

Der Ägerisee wird seit 1992 als Trinkwasserreservoir benutzt. Auf dem See wird auch heute noch geflösst, was in der Schweiz einzigartig ist. Da am westlichen Seeufer keine Strasse, sondern nur ein Wanderweg existiert, wird das dort geschlagene Holz für den späteren Weitertransport mit Lastwagen schwimmend auf die andere Seeseite befördert.

Tourismus

Schon früh hat der Ägerisee auch zu Postkarten-Motiven inspiriert: so im Helvetischen Calender fürs Jahr 1795 mit einer Zeichnung von Heinrich Füssli, gestochen von Johann Heinrich Meyer. Und im Rahmen seiner «pittoresken» Reise zum Zürichsee, zum Zugersee, zum Lauerzersee und zum Walensee hielt ihn der Schweizer Maler Johann Jakob Wetzel Anfang des 19. Jahrhunderts fest.

Die dann 1890 begonnene Tradition touristischer Schifffahrt wird von der 2002 gegründeten Ägerisee Schifffahrt AG, einem Tochterunternehmen der Zugerland Verkehrsbetriebe, mit zwei Motorschiffen weitergeführt, wovon das grössere ganzjährig,<ref>Technische Daten Motorschiff Ägerisee. Website der Ägerisee Schifffahrt, abgerufen am 1. Juli 2023.</ref> das kleinere, seit dem 2. Juni 1953 in Betrieb, von April bis Oktober im Einsatz ist.<ref>Motorschiff Ägeri. Website der Ägerisee Schifffahrt, abgerufen am 1. Juli 2023.</ref>

Schiffländen

Datei:Steg Naas Aegerisee.jpg
Anlegestelle Naas

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Orte mit Schifflände der Personenschifffahrt, von Norden nach Süden:

Vorlage:Tabellenstile

Schifflände am Ägerisee
Name Ufer Lage Bild Anmerkungen
Unterägeri (See) Unterägeri Vorlage:Coordinate Datei:Photo-request.svgVorlage:Bilderwunsch
Oberägeri (See) Nord Oberägeri Vorlage:Coordinate Datei:Photo-request.svgVorlage:Bilderwunsch
Oberägeri Ländli (See) Nord Oberägeri Vorlage:Coordinate Datei:Photo-request.svgVorlage:Bilderwunsch
Eierhals (See) Ost Morgarten Vorlage:Coordinate Datei:Photo-request.svgVorlage:Bilderwunsch
Naas (See) Unterägeri Vorlage:Coordinate Datei:Photo-request.svgVorlage:Bilderwunsch
Morgarten Denkmal (See) Ost Morgarten: bei #Denkmal Vorlage:Coordinate Datei:Photo-request.svgVorlage:Bilderwunsch
Morgarten Hotel (See) Ost Morgarten Vorlage:Coordinate Datei:Photo-request.svgVorlage:Bilderwunsch

Winternutzung

Ende Januar 2006 wurde der zugefrorene See erstmals seit 1981 wieder an einigen Stellen zur Benutzung freigegeben, beim Bootshafen im Gebiet Oberägeri und bei den beiden Schiffstationen im Gebiet Unterägeri. Voraussetzungen waren über 2 Monate hinweg tiefe Temperaturen und eine 12 cm dicke Eisschicht guter Qualität.<ref>Ägerisee erstmals seit 25 Jahren wieder begehbar. In: 20 Minuten. 27. Januar 2006, abgerufen am 1. Juli 2023.</ref>

Denkmal

Am Seeufer steht ein Denkmal für die Schlacht am Morgarten (1315), ungefähr 2 Kilometer nördlich des Schlachtgeländes gelegen, das 1908 eingeweiht wurde. Jeden 15. November finden dort die Morgartenfeier und das Morgartenschiessen statt.<ref>Morgartendenkmal. Website des Ägerital-Sattel Tourismus, abgerufen am 1. Juli 2023.</ref> Der Sage D Ritter im Ägerisee nach erscheint zu diesem Jahrestag Gevatter Tod aus dem kochenden, sich blutrot färbenden See mit jungen, wilden Rittern im Gefolge, die am Ufer wüten und um 1 Uhr nachts mit dem Glockenschlag der Kirchturmuhr in Oberägeri ins Wasser zurückkehren. Zur 700-Jahr-Feier wurden ein Informationszentrum und ein Lehrpfad eingerichtet.<ref>Maria Greco: Die Schlacht am Morgarten von 1315 – mehr als nur ein Mythos. In: Zentralplus. 7. November 2019, abgerufen am 1. Juli 2023.</ref> Ebenfalls in 2015, im Sommer, wurde das Denkmal anlässlich des Freilichtspiels «Morgarten – Der Streit geht weiter» verhüllt.

Weitere Aufnahmen

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Siehe auch

Einzelnachweise

<references> <ref name="bafu">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="Swiss">Lage, Höhe & Tiefe gemäss swisstopo (Karten der Schweiz).</ref> </references>

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