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Adolf von Stählin

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Datei:Adolf von Staehlin.jpg
Adolf von Stählin, um 1886
Datei:Grab Adolf von Stählin.jpg
Das Grab von Adolf von Stählin und seiner Ehefrau Lina geborene Brandt im Familiengrab auf dem Alten Nördlichen Friedhof in München

Adolf Stählin, später Ritter von Stählin,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 30. August 2013 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 31. Dezember 2018.</ref> (* 27. Oktober 1823 in Schmähingen; † 4. Mai 1897 in München) war Oberkonsistorialpräsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Leben

Stählin studierte in Erlangen von 1840 bis 1844 Evangelische Theologie und Philosophie. Während seines Studiums trat er im Wintersemester 1840/41 der christlichen Studentenverbindung Uttenruthia Erlangen bei.<ref>Leopold Petri (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. Vierte Auflage, Bremerhaven 1908, S. 165, Nr. 502.</ref> Er war 1847 Vikar in Ostheim und 1849 Vikar in Aha bei Gunzenhausen. Von 1850 bis 1866 war er Pfarrer in verschiedenen bayerischen Pfarreien, von 1866 bis 1879 Konsistorialrat in Ansbach und von 1879 bis 1883 Oberkonsistorialrat in München. Er erhielt 1880 die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät Erlangen. 1883 wurde er von König Ludwig II. zum Oberkonsistorialpräsidenten ernannt und bekleidete dieses Amt bis 1896.

Seine Predigten wurden vielfach gedruckt und fanden weite Verbreitung. Daneben befasste er sich auch mit kirchengeschichtlichen und kirchenrechtlichen Fragen, beispielsweise mit Justin dem Märtyrer (1880) und Philipp Melanchthon (1897).

Stählin war als ältestes von 14 Kindern des Pfarrers Martin Stählin (1781–1855) und der Ida Brack (1796–1885) Mitglied einer bekannten Theologen- und Gelehrtenfamilie.<ref>Vgl. Heinrich Gürsching: Ahnenprobe Stählin. In: Quatember 1953, S. 222–224; Otto Stählin u. a.: Die Familie Stählin aus Memmingen (Deutsches Familienarchiv. Bd. 11). 1959.</ref> Eine seiner Schwestern war die Oberin von Neuendettelsau Therese Stählin, zu seinen Neffen gehören der Theologe und Bischof Wilhelm Stählin und der Altphilologe Otto Stählin.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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