Absdorf (Gemeinde Statzendorf)
| Absdorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Absdorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |||||
| Pol. Gemeinde | Statzendorf | |||||
| Koordinaten | 48° 18′ 24″ N, 15° 37′ 16″ O
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|
| Höhe | 280 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 05843 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 19101 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Absdorf (auch Absdorf an der Fladnitz) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Statzendorf im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Der Ort befindet sich westlich von Statzendorf. Zur Ortschaft zählt auch die Bahnsiedlung und die Neue Siedlung, die unmittelbar beim Bahnhof Statzendorf liegen, welcher sich auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Absdorf befindet. Ganz im Osten fließt der Fladnitzbach durch die Katastralgemeinde.
Geschichte
Die erstmaligen Nennungen des Ortes stammen aus den Jahren 1125 und 1147. Im 18. Jahrhundert wurde der Ort mit Abtsdorf oder Abatesdorf bezeichnet. Im Osten des Ortes befand sich ein den Grafen Colloredo gehörendes Landgut, das mit den Herrschaften Walpersdorf und Einöd verbunden war.
Im Jahr 1822 wird der Ort als ein Dorf mit 14 Häusern beschrieben, das nach Statzendorf eingepfarrt war; auch die Kinder wurden in Statzendorf eingeschult. Die Ortsobrigkeit besaß die Herrschaft Walpersdorf, die auch die Landgerichtsbarkeit ausübte und die Konskription durchführte.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Im Jahr 1938 waren laut Adressbuch von Österreich in Absdorf ein Fuhrwerksunternehmer samt Brennstoff- und Holzhandel, ein Gastwirt, ein Glaser, ein Maler und Anstreicher, ein Schmied, eine Schneiderin, ein Tischler und ein Wagner ansässig. Weiters gab es um den Ort zwei Ziegeleien.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 183</ref>
Nordwestlich von Absdorf bestand im 19. Jahrhundert ein kleiner Bergbaubetrieb, der in Hermannschacht und Anzenhof Glanzkohle abbaute.<ref>Franz Kieslinger: Die Mineralkohlen Österreichs, Zentralverein der Bergwerksbesitzer Österreichs, Wien 1903</ref> Diese wurde mit einer Werksbahn in die Kohlensortieranlage zum Bahnhof Statzendorf gebracht und anschließend verladen. Aufgrund der geringen Ausbeute befand sich der Betrieb seit 1940 in Liquidation, wurde aber bis in die 1960er Jahre aufrechterhalten. Zwischen dem Bahnhof und dem Ort befindet sich noch heute das ehemalige Verwaltungsgebäude des Betriebes.<ref>Leopold Weber, Alfred Weiss: Bergbaugeschichte und Geologie der österreichischen Braunkohlenvorkommen, Geologische Bundesanstalt, Wien 1983</ref>
Sehenswürdigkeiten
- schlossartig ausgebauter, herrschaftlicher Gutshof, Denkmalschutz (Listeneintrag).
Literatur
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Statzendorf
