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Aba (Ungarn)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Aba
Datei:HUN Aba Címer.svg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Mitteltransdanubien
Komitat: Fejér
Kleingebiet bis 31.12.2012: Aba
Kreis: Székesfehérvár
Koordinaten: 47° 2′ N, 18° 31′ OKoordinaten: 47° 1′ 50″ N, 18° 31′ 24″ O
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Fläche: 88,05 km²
Einwohner: 4.371 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 22
Postleitzahl: 8127
KSH-kód: 17376
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeisterin: Ildikó Képliné Molnár<ref>Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Aba. Nemzeti Választási Iroda, 2. August 2024, abgerufen am 9. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Sárréte Sportgyesület)
Postanschrift: Rákóczi út 12
8127 Aba
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Aba [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɒbɒ] ist eine ungarische Stadt im Kreis Székesfehérvár im Komitat Fejér.

Datei:Aba, 1956-os emlékmű 2020 02.jpg
1956er-Denkmal

Geographische Lage

Aba liegt ungefähr 20 Kilometer südöstlich des Zentrums der Kreisstadt und des Komitatssitzes Székesfehérvár und 28 Kilometer vom östlichen Rand des Balaton entfernt.

Geschichte

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 628 Häuser und 4164 Einwohner auf einer Fläche von 16.070 Katastraljochen.<ref></ref> Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Székesfehérvár im Komitat Fejér.

Aba war bis 2012 der Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kleingebietes.

Im Juli 2013 erhielt Aba den Status einer Stadt.<ref name="Mh">Magyarország helységnévtára: Aba. Daten zur Gemeinde. In: ksh.hu. Központi Statisztikai Hivatal; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Latènezeitliches Gräberfeld

Bei einer Bestattung auf dem (neuzeitlichen) Friedhof des Ortsteiles Felsõbáránd wurde ein keltisches Grab gefunden. Eine 1968 durchgeführte Rettungsgrabung legte noch zwei weitere Gräber frei. Eine Körperbestattung und eine Brandbestattung mit einigen Grabbeigaben konnten für die Zeit der Früh- und der Mittellatène (um 3. Jh. v. Chr.) datiert werden. In den rund um die Gräber angelegten kreisförmigen Gräben fand man zwei Gefäße mit Schweineknochen, im Grab 2 selbst als Grabbeigaben ein Bronzefibelpaar mit Kette, eine ebenfalls bronzene Pseudo-Filigranfibel, zwei Fragmente gläserner Armreifen und eines aus Lignit. Die Pseudo-Filigranfibel ist ein lokales Produkt.

Die Funde befinden sich heute im Szent István Király Muzeum von Székesfehérvár.<ref>Eva Petres: A kelták Fejér megyében. [Die Kelten im Komitat Fejér (Zusammenfassung)]. Fejér megye története, Székesfehérvár 1971; In: Susanne Sievers, Otto Helmut Urban, Peter C. Ramsl: Lexikon zur Keltischen Archäologie. A–K. Mitteilungen der prähistorischen Kommission im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S. 1–2.</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Aba – Sammlung von Bildern
  • Aba város. Offizielle Webseite. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

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