Abū Bakr
Abū Bakr ibn Abī Quhāfa as-Siddīq (arabisch{{#if:أبو بكر بن أبي قحافة الصديق| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Abū Bakr b. Abī Quḥāfa aṣ-Ṣiddīq|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />
| ] <phonos file="{{{Tondatei}}}"></phonos>
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}}}{{#if:| ‚‘}}{{#invoke:TemplatePar|check |template=Vorlage:ar |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Ar |format=@@@ |all=1= |opt=2= w= DMG= d= IPA= de= b=}}}}{{#invoke:TemplatePar|check |template=Vorlage:arS |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:ArS |format=@@@ |all= |opt=1= 2= w= DMG= d= IPA= de= b=}}; geb. um 571 in Mekka; gest. 21. August 634 in Medina) war einer der ersten Anhänger des Propheten Mohammed und als Vater von Aischa bint Abi Bakr sein Schwiegervater. Nach Mohammeds Tod im Juni 632 herrschte er als dessen „Nachfolger“ bzw. „Stellvertreter“ (Kalif) bis zu seinem Tod über die Gemeinschaft der Muslime.
Die Muslime entzweiten sich über die Frage, wer berechtigt war, die Nachfolge Mohammeds nach dessen Tod anzutreten: Für die Schiiten ist ʿAlī ibn Abī Tālib, Vetter und Schwiegersohn des Propheten, der rechtmäßige Nachfolger Mohammeds, die Sunniten dagegen meinen, dass Abū Bakr, der die Nachfolge antrat, auch größeren Anspruch darauf hatte.
Abstammung, Name und Geburt
Abū Bakr gehörte zu den Taim, einem eher unbedeutenden Clan des Stammes Quraisch. Sein Vater war Abū Quhāfa ʿUthmān ibn ʿĀmir, seine Mutter Umm al-Chair Salmā bint Sachr gehörte demselben Clan an.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1890, Bd. I, S. 2133. – Engl. Übers. Blankinship S. 139–140.</ref>
Abū Bakr war eigentlich nur ein Kunya-Name. Über die Frage, was sein Ism war, bestand Uneinigkeit. Die überwiegende Mehrheit der Überlieferer war der Auffassung, dass er ʿAbdallāh war, doch gab es auch die Ansicht, dass er eigentlich ʿAtīq hieß.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1890, Bd. I, S. 2133–2134. – Engl. Übers. Blankinship S. 139–140.</ref>
Nach at-Tabarī wurde Abū Bakr drei Jahre nach dem Jahr des Elefanten geboren. Da er zur Zeit seines Todes nach übereinstimmenden Berichten 63 Jahre alt war,<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1890, Bd. I, S. 2128. – Engl. Übers. Blankinship S. 131.</ref> muss er um 571 geboren sein.
Rolle zu Lebzeiten Mohammeds
Frühes Leben in Mekka
Abū Bakr kam in Mekka als Stoffhändler zu Reichtum. Mit seinem Kapital von ca. 40.000 Dirham verfügte er in seinem Clan über einigen Einfluss.<ref>Watt: „Abū Bakr“. 1960, S. 109b.</ref> Nachdem sich Abū Bakr Mohammed angeschlossen hatte, wurde er zu einem seiner wichtigsten Helfer. Ibn Hischām nennt in seiner Prophetenbiographie fünf Personen, die aufgrund der Werbung Abū Bakrs den Islam annahmen und besonders fest im Glauben waren: ʿUthmān ibn ʿAffān, az-Zubair ibn al-ʿAuwām, ʿAbd ar-Rahmān ibn ʿAuf, Saʿd ibn Abī Waqqās, Talha ibn ʿUbaidallāh.<ref>Vgl. sein Kitāb Sīrat Rasūl Allāh Aus d. Hs. zu Berlin, Leipzig, Gotha u. Leyden hrsg. von Ferdinand Wüstenfeld. 2 Bde. Göttingen 1858–59. S. 162. Online verfügbar: Das Leben Muhammed’s nach Muhammed Ibn Ishâk</ref> Auch Abū Bakrs Töchter ʿĀ'ischa und Asmā' schlossen sich sehr bald der neuen Religion an. Während viele andere Prophetengefährten um 615 nach Äthiopien emigrierten, blieb Abū Bakr mit Mohammed in Mekka.
Hidschra
Abū Bakr war der einzige Begleiter Mohammeds bei dessen Auswanderung (Hidschra) nach Yathrib (später Medina). Nach der islamischen Überlieferung verbargen sich die beiden vor der Auswanderung drei Tage lang in einer Höhle am Berge Thaur am unteren Ende von Mekka,<ref>Vgl. Ibn Hischām: Kitāb Sīrat Rasūl Allāh Aus d. Hs. zu Berlin, Leipzig, Gotha u. Leyden hrsg. von Ferdinand Wüstenfeld. 2 Bde. Göttingen 1858–59. S. 162. Online verfügbar: Das Leben Muhammed’s nach Muhammed Ibn Ishâk</ref> ein Ereignis, auf das Sure 9:40<ref>Sure 9:40 auf corpuscoranicum.de</ref> anspielen soll: „Gott hat ihm geholfen, als die, die ungläubig waren, ihn vertrieben hatten, den zweiten von zweien (ṯānī al-iṯnain), als die beiden in der Höhle waren.“
In Yathrib/Medina
In Medina stellte Abū Bakr Mohammed Geld für den Kauf eines Grundstücks zur Verfügung, auf dem er hernach seine Moschee erbaute.<ref>Vgl. Al-Balādhurī: Kitāb Futūḥ al-Buldān. Ed. Michael Jan de Goeje. Brill, Leiden, 1866. S. 6. – Deutsche Übers. Oskar Rescher. S. 100–105. Digitalisat</ref> Er selbst bezog ein Haus in dem Bezirk Sunh, der im oberen Teil der Stadt lag.<ref>Watt: „Abū Bakr“. 1960, S. 110a.</ref>
Während der Kämpfe gegen die heidnischen Quraisch von Mekka fiel er durch seine Milde auf. Während zum Beispiel nach dem Sieg von Badr ʿUmar ibn al-Chattāb die Hinrichtung der mekkanischen Gefangenen forderte, verwandte sich Abū Bakr für sie beim Propheten, der sie schließlich für ein Lösegeld freisetzte.<ref>Vgl. al-Wāqidī: Kitāb al-Maġāzī. 1882, S. 69.</ref> Aus Abū Bakrs eigener Familie standen zu jener Zeit noch mehrere Personen dem Islam ablehnend gegenüber und verblieben im heidnischen Mekka. Sein Vater Abū Quhāfa zum Beispiel nahm erst im Jahre 630 den Islam an, nachdem die muslimischen Truppen die Stadt eingenommen hatten.<ref>Vgl. Ibn Saʿd: Biographien Muhammeds, seiner Gefährten und der späteren Träger des Islams bis zum Jahre 230 der Flucht. Leiden 1904–40. Bd. V, S. 333f. Digitalisat</ref>
Im Jahr 631 stellte Mohammed Abū Bakr an die Spitze eines Zuges von 300 muslimischen Pilgern, die von Medina aus die Wallfahrt nach Mekka unternahmen.<ref>Al-Wāqidī: Kitāb al-Maġāzī. 1882, S. 416–417.</ref> Als Mohammed im Sterben lag, führte Abū Bakr das Gebet der Gemeinde an. Daraus ergab sich für ihn ein gewisser Nimbus.
Rolle nach dem Tod Mohammeds
Erhebung zum Befehlshaber
Als Mohammed am Mittag des 8. Juni 632 starb, befand sich nach der islamischen Überlieferung Abū Bakr gerade bei seiner Familie in Sunh. Auf die Nachricht vom Tode des Propheten eilte er zurück zu dessen Haus im Zentrum und betrat die Kammer seiner Tochter ʿĀʾischa, die den Leichnam Mohammeds noch in den Armen hielt. Abū Bakr küsste sein Gesicht und trat dann heraus in den Hof und sprach zu der Menge der versammelten Gläubigen: „Wer immer Mohammed verehrt, möge wissen, dass Mohammed tot ist. Wer immer aber Gott verehrt, möge wissen, dass Gott lebt und nicht stirbt.“<ref>Vgl. Muir: The Caliphate, its rise, decline and fall. 1924, S. 2.</ref> In diese Versammlung im Hof des Prophetenhauses stürzte ein Bote, der berichtete, dass sich die Ansār versammelt hätten, um sich einen eigenen Befehlshaber zu wählen. Abū Bakr eilte daraufhin mit ʿUmar ibn al-Chattāb und Abū ʿUbaida ibn al-Dscharrāh zu dem Versammlungsplatz (Saqīfa) des Saʿd ibn ʿUbāda, um das Auseinanderbrechen der muslimischen Gemeinschaft zu verhindern. Als sie die Versammlung betraten, war bereits Saʿd ibn ʿUbāda, der zu jener Zeit die Führung der Chazradsch innehatte, aber selbst an einem Fieber erkrankt war, als neuer Befehlshaber von Medina vorgeschlagen worden, allerdings hatte man ihn noch nicht gewählt.<ref>Vgl. Muir: The Caliphate, its rise, decline and fall. 1924, S. 2f.</ref>
Nach einem Bericht, den Muhammad ibn Saʿd anführt, schlug der Prophetengefährte Hubāb ibn Mundhir vor, dass sich die Muhādschirūn und die Ansār jeweils einen eigenen Führer wählen sollten. Abū Bakr betonte in der Versammlung den Vorranganspruch des Stammes Quraisch. Wörtlich soll er gesagt haben: „Wir sind die Befehlshaber, und ihr seid die Wesire“ (Naḥnu al-umarāʾ wa-antum al-wuzarāʾ).<ref>Muhammad ibn Saʿd: Kitāb aṭ-Ṭabaqāt al-kabīr. 1904, Bd. III/1, S. 129, Zeile 10.</ref> Vor allem ʿUmar trat strikt gegen jede Teilung der Gemeinschaft ein. Abū Bakr trat daraufhin hervor und schlug vor, die Ansār sollten entweder ʿUmar oder Abū ʿUbaida den Treueid leisten. Diese wiesen das zurück, forderten ihrerseits Abū Bakr auf, die Hand auszustrecken, und leisteten ihm den Treueid.<ref>Muir: The Caliphate, its rise, decline and fall. 1924, S. 3f.</ref> Abū ʿUbaida wird in diesem Zusammenhang mit der Aussage zitiert, er könne keinen Treueid von einer Gemeinschaft entgegennehmen, in der sich noch Abū Bakr, der „Zweite von den Zweien“ (eine Anspielung auf Sure 9:40, siehe oben) befinde.<ref>Vgl. al-Balādhurī: Ansāb al-ašrāf. Ed. Muḥammad Ḥamīdullāh. Kairo 1959. S. 579.</ref> Entscheidend für den weiteren Verlauf der Versammlung war die Ankunft der Banū Aslam, eines Clans aus der Umgebung von Medina, der für seine besondere Loyalität gegenüber dem Propheten bekannt war. Sie stießen in großer Zahl zu der Versammlung und huldigten Abū Bakr.<ref>Madelung: The Succession to Muḥammad. 1997, S. 34.</ref>
Abū Bakr hielt am folgenden Tag eine Antrittsrede,<ref>Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. 1973, S. 50.</ref> doch weigerten sich viele Muhādschirūn und Ansār, ihm zu huldigen. Die Banū Hāschim unter Führung von al-ʿAbbās ibn ʿAbd al-Muttalib protestierten dagegen, dass sie trotz ihrer verwandtschaftlichen Nähe zum Propheten bei der Regelung der Nachfolge übergangen worden waren.<ref>al-Yaʿqūbī: Tārīḫ. 2 Bde. Beirut 1960. S. 125f.</ref> Abū Sufyān ibn Harb, das damalige Oberhaupt der Umayyaden, pochte in dieser Situation auf die politischen Vorrechte der Nachkommen des ʿAbd Manāf ibn Qusaiy, zu denen sowohl sein Clan als auch die Banū Hāschim gehörten.<ref name="madelung_40f">Madelung: The Succession to Muḥammad. 1997, S. 40f.</ref> Er soll die Herrschaft Abū Bakrs mit den Worten in Frage gestellt haben: „Ihr Nachkommen von ʿAbd Manāf, könnt ihr damit zufrieden sein, dass ein Mann von dem Clan Taim Eure Angelegenheiten übernimmt?“.<ref>Vgl. al-Ǧāḥiẓ: al-ʿUṯmānīya. Ed. A.M. Hārūn. Kairo 1955. S. 60: Raḍītum maʿšara Banī ʿAbd Manāf an yaliya umūra-kum raǧulun min Banī Taim?</ref> Ein weiterer scharfer Gegner Abū Bakrs war Chālid ibn Saʿīd, wie Abū Sufyān Umayyade, im Gegensatz zu ihm aber einer der frühesten Anhänger Mohammeds.<ref name="madelung_40f" /> Al-Yaʿqūbī berichtet, dass sowohl er als auch Abū Sufyān in dieser Situation ihre Bereitschaft bekundeten, ʿAlī ibn Abī Tālib den Treueid zu leisten. ʿAlī hatte offensichtlich auch die Unterstützung einiger Ansār.<ref>al-Yaʿqūbī: Tārīḫ. 126.</ref> Von entscheidender Bedeutung in dieser Situation war, dass sich Mekkaner aus anderen Clanen der Quraisch auf Abū Bakrs Seite stellten, so ʿUmar aus dem Clan ʿAdī ibn Kaʿb, Chālid ibn al-Walīd von den Machzūm und ʿAmr ibn al-ʿĀs von den Sahm.<ref>Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. 1973, S. 59f</ref> Es war schließlich ʿUmar, der mit Unterstützung der Banū Aslam dafür sorgte, dass fast alle Bewohner Medinas Abū Bakr den Treueid leisteten.<ref>Madelung: The Succession to Muḥammad. 1997, S. 43.</ref>
Auseinandersetzung um das Landgut von Fadak
Lediglich ʿAlī und seine Frau, die Prophetentochter Fatima bint Mohammed, hielten noch den Treueid zurück. Zu einer Konfrontation zwischen Abū Bakr, ʿUmar und ihnen führte wenig später der Streit um das von Juden bewirtschaftete Landgut des Propheten in Fadak im nördlichen Hedschas. Als Fātima Ansprüche auf dieses Landgut geltend machte, hielten die beiden ihr entgegen, dass der Prophet sein gesamtes Eigentum als Sadaqa der Gemeinschaft der Muslime vermacht habe. Da Fātima nicht genügend Zeugen dafür beibringen konnte, dass der Prophet ihr das Landgut schon zu Lebzeiten geschenkt hatte, zog Abū Bakr es ein. Fātima brach daraufhin den Kontakt zu Abū Bakr vollständig ab. Sechs Monate später starb sie. Erst nach ihrem Tode leistete auch ʿAlī dem Kalifen den Treueid.<ref>Vgl. Madelung: The Succession to Muḥammad. 1997, S. 50–53.</ref>
Annahme des Kalifentitels
Abū Bakr nahm als Herrscher den Titel ḫalīfat rasūl Allāh („Nachfolger des Gesandten Gottes“) an.<ref>Madelung: The Succession to Muḥammad. 1997, S. 46.</ref> Nach at-Tabarī verwendete er diesen Titel auch in Briefen an die arabischen Stämme.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. Bd. I, S. 1881.</ref> Eine populäre Tradition, wonach er den Titel ḫalīfat Allāh („Stellvertreter Gottes“) explizit abgelehnt hat, ist aber mit ziemlicher Sicherheit erfunden.<ref>Patricia Crone und Martin Hinds: God's Caliph. Religious Authority in the First Centuries of Islam. Cambridge University Press, Cambridge u. a., 1986. S. 19f.</ref>
Abū Bakr lebte die erste Zeit nach seiner Erhebung zum Kalifen noch in Sunh und trieb seine Handelsgeschäfte weiter. Außerdem soll er in dieser Zeit noch eine Schafherde besessen habe. Erst nach sechs Monaten zog er nach Medina und begann, sich ganz den Regierungsgeschäften zu widmen.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2143. – Engl. Übers. Blankinship S. 152.</ref>
Abwehr der Ridda-Bewegung
{{#if: Ridda-Kriege|{{#ifexist:Ridda-Kriege|
|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|
|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|
|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}
Abū Bakrs wichtigste Aufgabe während seines Kalifats bestand in der Bekämpfung einer Aufstandsbewegung unter den arabischen Stämmen, die in den Quellen nach dem arabischen Wort für Apostasie als Ridda bezeichnet wird. Ausgangspunkt dieser Bewegung war die Weigerung einiger Beduinenstämme, weiterhin die Zakāt zu zahlen. Sie meinten, sie sei Teil eines Vertrages gewesen, den sie mit dem Propheten geschlossen hatten und der mit seinem Tod erloschen sei. Von Mālik ibn Nuwaira zum Beispiel, der von Mohammed als Steuereintreiber bei den Yarbūʿ eingesetzt worden war, wird überliefert, dass er nach dem Tode Mohammeds die Kamele, die er als Sadaqa erhalten hatte, nicht nach Medina überstellte, sondern zu seinen Stammesgenossen zurückschickte. Als Abū Bakr davon erfuhr, soll er äußerst wütend gewesen sein und Chālid ibn al-Walīd bei Gott das Versprechen abgenommen haben, dass er Mālik, wenn er ihn zu fassen bekomme, auf jeden Fall töten werde.<ref>Ella Landau-Tasseron: Art. „Mālik ibn Nuwaira“ in The Encyclopaedia of Islam. New Edition Bd. VI, S. 267a–269a. Hier S. 267b.</ref>
Abū Bakr sandte von Mekka und Medina verschiedene Heere aus, um die abgefallenen Stämme mit Waffengewalt zurückzugewinnen. Hierbei stützte er sich insbesondere auf Vertreter aus der alten mekkanischen Aristokratie, die erst relativ spät zum Islam übergetreten waren.<ref>Shoufany: Al-Riddah. 1973, S. 61f.</ref> Chālid ibn al-Walīd, der zu dieser Gruppe gehörte, konnte innerhalb von etwa sechs Monaten die wichtigsten abtrünnigen Gebiete der arabischen Halbinsel unterwerfen. Ein anderer Mekkaner, der sich bei diesen Kämpfen hervortat, war ʿIkrima, der Sohn von Mohammeds früherem Gegner Abū Dschahl. Er schlug im Auftrag Abū Bakrs Aufstände in Oman und im Hadramaut nieder.<ref>M. Lecker: Art. „Ridda“ in The Encyclopaedia of Islam. New Edition Bd. XII, S. 692b–695a. Hier S. 693b–694a.</ref> Der endgültige Sieg über die Abtrünnigen erfolgte bei einer Entscheidungsschlacht im Mai 633.
Sammlung des Korans
Nach der herrschenden islamischen Überlieferung ließ Abū Bakr nach dem Krieg gegen Musailima auf Anregung von ʿUmar die koranischen Texte sammeln. Ein bekannter Bericht besagt, dass ʿUmar von der Tatsache beunruhigt gewesen sei, dass in der entscheidenden Schlacht von al-Yamāma viele Männer, die den Koran auswendig kannten, getötet worden waren. Aus Furcht, dass infolge solcher Verluste schließlich auch die Kenntnis des heiligen Textes verloren gehen könnte, riet er Abū Bakr, eine Sammlung des Korans erstellen zu lassen. Abū Bakr beauftragte mit diesem Unternehmen Zaid ibn Thābit, der einer von Mohammeds Sekretären gewesen war. Zaid schrieb nieder, was er aus schriftlichen und mündlichen Quellen gesammelt hatte, und übergab dies Abū Bakr.<ref>Vgl. Theodor Nöldeke: Geschichte des Qorāns, 2. Band: Die Sammlung des Qorans. 2. Aufl., völlig umgearbeitet von Friedrich Schwally. Leipzig 1919. S. 11–15.</ref> Es gibt allerdings keine Belege dafür, dass diese „Sammlung“ irgendwo als autoritativ akzeptiert wurde.<ref>Vgl. William Montgomery Watt, Alford T. Welch: Der Islam I. Mohammed und die Frühzeit, islamisches Recht, religiöses Leben. Kohlhammer, Stuttgart, 1980. S. 177.</ref>
Wiederaufnahme des Dschihād
Die Ridda-Abwehrkämpfe gingen im Norden der Arabischen Halbinsel nun nahtlos in eine Eroberungsbewegung über. Noch im Jahre 633 unternahm Chālid mit seinen Kämpfern Überfälle auf Gebiete des Südirak, machte die dort lebenden Nomadenstämme botmäßig und eroberte al-Hīra, die Hauptstadt des Lachmidenreiches. Al-Balādhurī (gest. 892), der Verfasser des wichtigsten arabischen Werkes über die Futūh, berichtet, dass Abū Bakr im Frühjahr 634 die Bewohner von Mekka, at-Tā'if, des Jemen und die Beduinen im Nadschd und Hedschas angeschrieben habe, „um sie für den Dschihad auszuheben und in ihnen die Lust daran und an der bei den Rhomäern zu holenden Kriegsbeute zu entfachen.“<ref>Zit. bei Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende. München 2008. S. 475.</ref> Sein Aufruf war offensichtlich ein voller Erfolg. Es wird berichtet, er habe in Medina drei Heere aufstellen können. Vier Truppenkontingente unter dem Oberbefehl von Abū ʿUbaida ibn al-Dscharrāh, einem der frühesten Anhänger Mohammeds, zogen in Richtung Syrien. Als sich eine größere Konfrontation mit der byzantinischen Armee ankündigte, sandte Abū Bakr den noch im Irak weilenden Chālid ibn al-Walīd zu ihrer Verstärkung nach Syrien. Die beiden arabischen Heere trafen im Süden Syriens zusammen, und gemeinsam konnte man die Stadt Bosra einnehmen. Unter Chālids Oberbefehl besiegten die Araber im Juli 634 ein byzantinisches Heer, das ihnen bei Adschnādayn in Palästina entgegentrat.
Tod und Begräbnis
Abū Bakr erkrankte nach einem Bad, das er am 8. August 634 nahm, an einem Fieber und starb am Vorabend des 21. Dschumādā II des Jahres 13, das heißt am 21. August 634. Nach übereinstimmenden Berichten war er zu dieser Zeit 63 Jahre alt.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2127–2128. – Engl. Übers. Blankinship S. 129–131.</ref> Nach einem Bericht, den at-Tabarī zitiert, war sein Tod die Spätfolge von Gift, das Juden ihm verabreicht hatten.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2127–2128. – Engl. Übers. Blankinship S. 129.</ref> Abū Bakrs Vater Abū Quhāfa überlebte ihn um sieben Monate. Er starb erst im März 635 mit 97 Jahren in Mekka.<ref name="IbnSaadV334">Ibn Saʿd: Kitāb aṭ-Ṭabaqāt al-kabīr. 1904, Bd. V, S. 334.</ref>
Das Begräbnis von Abū Bakr fand noch am selben Abend, an dem er gestorben war, statt.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2130. – Engl. Übers. Blankinship S. 135.</ref> Entsprechend einer Anweisung an seine Tochter wurde er neben dem Propheten Mohammed beerdigt.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2130–2131. – Engl. Übers. Blankinship S. 136.</ref> Er wurde dabei so platziert, dass sein Kopf auf der Höhe von Mohammeds Schultern zu liegen kam.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2131. – Engl. Übers. Blankinship S. 136–137.</ref> Beide Gräber und das Grab des nachfolgenden zweiten Kalifen ʿUmar ibn al-Chattāb sind heute in der Hauptmoschee von Medina, der Prophetenmoschee, integriert. Als ʿĀ'ischa und die weiblichen Verwandten Abū Bakrs die Totenklage durchführten, soll sie ʿUmar ibn al-Chattāb unter Anwendung von Gewalt davon abgehalten haben.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2131–2132. – Engl. Übers. Blankinship S. 137–138.</ref>
Ehefrauen und Kinder
Schon in vorislamischer Zeit heiratete Abū Bakr:
- Qutaila bint ʿAbd al-ʿUzzā aus dem mekkanischen Clan der ʿĀmir. Mit ihr hatte er einen Sohn namens ʿAbdallāh sowie die Tochter Asmā'.
- Umm Rūmān bint ʿĀmir aus dem Stamm der Kināna. Sie gebar ihm einen Sohn namens ʿAbd ar-Rahmān sowie die Tochter ʿĀ'ischa.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2134. – Engl. Übers. Blankinship S. 140–141.</ref>
In islamischer Zeit heiratete er außerdem:
- Asmā' bint ʿUmais aus dem Stamm Chathʿam, die Witwe von Dschaʿfar ibn Abī Tālib. Die Eheschließung fand 629 statt.<ref>Watt: „Abū Bakr“ in EI² Bd. I, S. 109b.</ref> Mit ihr hatte er einen Sohn namens Muhammad.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2134–2135. – Engl. Übers. Blankinship S. 140–141.</ref>
- Habība bint Chāridscha aus dem medinischen Stamm der Chazradsch. Mit ihr lebte er in Sunh.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2142. – Engl. Übers. Blankinship S. 152.</ref> Sie wurde erst kurz vor Abū Bakrs Tod schwanger und gebar später eine Tochter namens Umm Kulthūm.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2135. – Engl. Übers. Blankinship S. 141.</ref>
Religiöse Stellung im Islam
ʿUmar gilt bei den Sunniten nicht nur als einer der vier rechtgeleiteten Kalifen, sondern auch als einer der ʿAschara Mubaschschara, der zehn Prophetengefährten, denen Mohammed das Paradies verheißen hat. Mohammed soll ihm deswegen auch den Beinamen ʿAtīq („Freigelassener“) gegeben haben. Der Prophet soll dies damit erklärt haben, dass er „vom Höllenfeuer freigelassen“ (ʿatīq min an-nār) sei.<ref>aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. 1881, Bd. I, S. 2133. – Engl. Übers. Blankinship S. 139.</ref>
Im 8. Jahrhundert entbrannte unter den Muslimen erneut ein Streit über die Frage, ob Abū Bakr berechtigt gewesen war, nach dem Tode des Propheten die muslimische Gemeinschaft anzuführen. Während die Schiiten meinten, dass einzig ʿAlī Anspruch auf das Imamat, also die Führung der Umma, gehabt hätte, weil er nach Mohammed der vorzüglichste Mensch gewesen sei und Mohammed ihn bei Ghadīr Chumm designiert habe, meinten die meisten anderen Muslime, dass das Imamat nach dem Tode Abū Bakr zufiel. Al-Dschāhiz (gest. 869) zum Beispiel leitete das daraus ab, dass Abū Bakr einer der frühesten Muslime gewesen war und im Gegensatz zu ʿAlī, der damals noch ein Kind war, Mohammed durch Gewinnung vieler Menschen für die neue Religion sehr geholfen habe.<ref>Vgl. die deutsche Teilübersetzung seiner Abhandlung al-ʿUthmānīya in Charles Pellat: Arabische Geisteswelt. Ausgewählte und übersetzte Texte von Al-Gahiz (777–869). Zürich und Stuttgart 1967. S. 119–135.</ref>
Der sunnitische Theologe Abū l-Hasan al-Aschʿarī (gest. 935) vertrat in seinem „Buch der Schlaglichter“ (Kitāb al-Lumaʿ) die Auffassung, dass der Beweis für Abū Bakrs Imamat schon dadurch erbracht sei, dass ʿAlī wie alle anderen Muslime Abū Bakr nach einer Zeit den Treueid geleistet habe. Die Tatsache, dass schließlich alle Muslime Abū Bakr als „Nachfolger des Gesandten Gottes“ angesprochen haben, beweise sein Imamat, denn die Umma stimme niemals im Fehler überein. Das Imamat Abū Bakrs ergibt sich also seiner Auffassung nach aus dem Konsens der Muslime seiner Zeit.<ref>Vgl. Richard J. McCarthy: The Theology of al-Ashʿarī. Beirut 1953. S. 112–116.</ref>
Siehe auch
Literatur
- Arabische Quellen
- al-Balādhurī: Ansāb al-ašrāf. Ed. Suhail Zakkār und Riyāḍ Ziriklī. Beirut, 1996, Bd. X, S. 51–114. Digitalisat
- Muhammad ibn Saʿd: Kitāb aṭ-Ṭabaqāt al-kabīr. Ed. Eduard Sachau. Brill, Leiden, 1904. Bd. III, Teil 1, S. 119–152. Digitalisat
- Muḥammad Ibn-Ǧarīr aṭ-Ṭabarī: Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk. Hrsg. von M. J. de Goeje. Brill, Leiden, 1890. Bd. I/4, S. 1816–2144. – Engl. Übersetzung von Khalid Yahya Blankinship in The history of al-Ṭabarī Vol. 11: The Challenge to the Empires. State University of New York Press, Albany 1993.
- Al-Wāqidī: Kitāb al-Maġāzī. Deutsche verkürzte Übersetzung von Julius Wellhausen. Berlin 1882.
- Studien
- K. Athamina: „The pre-Islamic roots of the early Muslim caliphate: The emergence of Abū Bakr“ in Der Islam 76 (1999), 1–32.
- Wilferd Madelung: The Succession to Muḥammad. A Study of the Early Caliphate. Cambridge 1997. S. 28–57.
- William Muir: The Caliphate, its rise, decline and fall; from orig. sources. New and rev. ed., repr. Edinburgh: Grant 1924. S. 1–7.
- Miklos Muranyi: „Ein neuer Bericht über die Wahl des ersten Kalifen Abū Bakr“ in Arabica 25 (1978), 233–260.
- Elias Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. University of Toronto Press, 1973.
- William Montgomery Watt: „Abū Bakr“ in: The Encyclopaedia of Islam. New Edition. Brill, Leiden 1960. Bd. I, S. 109–112.
Weblinks
|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:
| {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
|1/= und Videos
|1/1=, Videos und Audiodateien
|/1= und Audiodateien}}
| , Videos und Audiodateien
}}
|#default= – }}{{#if: Abu Bakr
| {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|abu bakr|9}}
| category:
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}Vorlage:Wikidata-Registrierung
|1= – Zitate |X|x={{#switch: 0
|0|4|10|12|14|100=}}
|0|-= |#default= – {{{3}}}
}} {{#if: | ({{#ifeq:{{{lang}}}|{{{lang}}}|Vorlage:Hinweisbaustein|{{{lang}}} }}) }}{{#if: | {{#switch: 0 |0|4|10|12|14|100=}}}}
Einzelnachweise
<references responsive/>
Vorlage:Personenleiste {{safesubst:#ifeq:0|10| {{#switch: Abū Bakr |Navigationsleiste|NaviBlock|0=|#default= Vorlage:Templatetransclusioncheck Vorlage:Dokumentation/ruler }}}}Vorlage:Klappleiste/Anfang {{#if:
|
|
Abū Bakr | ʿUmar ibn al-Chattāb | ʿUthmān ibn ʿAffān | ʿAlī ibn Abī Tālib }} Vorlage:Klappleiste/Ende{{#ifeq:|| }}
{{#ifeq: p | p | | {{#if: 118859323n/50/3687097606468 | |
}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 118859323 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 118859323 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: n/50/36870 | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: n/50/36870 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 97606468 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 97606468 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung
{{#if: Abū Bakr | {{#if: Abū Bakr ʿAbdallāh ibn Abī Quhāfa as-Siddīq (vollständiger Name); أبو بكر عبد الله بن أبي قحافة الصديق (arabisch) | {{#if: erster der vier „rechtgeleiteten“ Kalifen, der Nachfolger Mohammeds nach Auffassung der Sunniten | {{#if: um 573 | {{#if: Mekka | {{#if: 23. August 634 | {{#if: Medina || Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Abū Bakr
}} |
| ALTERNATIVNAMEN | Abū Bakr ʿAbdallāh ibn Abī Quhāfa as-Siddīq (vollständiger Name); أبو بكر عبد الله بن أبي قحافة الصديق (arabisch)
}} |
| KURZBESCHREIBUNG | erster der vier „rechtgeleiteten“ Kalifen, der Nachfolger Mohammeds nach Auffassung der Sunniten
}} |
| GEBURTSDATUM | um 573
}} |
| GEBURTSORT | Mekka
}} |
| STERBEDATUM | 23. August 634
}} |
| STERBEORT | Medina
}} |
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
- Kalif (Raschidun)
- Wikipedia:GND fehlt
- Wikipedia:Normdaten-TYP falsch oder fehlend
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:GND in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Sahāba
- Kalif
- Person (Mekka)
- Geboren im 6. Jahrhundert
- Gestorben 634
- Mann