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Ghadīr Chumm

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Datei:Chronology of Ancient Nations, f.162r miniature.jpg
Darstellung der Designation ʿAlīs am Ghadīr Chumm in einer ilchanidischen Handschrift von 1308/9. ʿAlī hält hierbei das Dhū l-faqār-Schwert in der Hand. Der arabische Text oberhalb und unterhalb der Abbildung enthält eine Version des Ghadīr-Hadith.

Ghadīr Chumm (arabisch{{#if:ﻏﺪﻳﺮ ﺧﻢ| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Ġadīr Ḫumm|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}{{#if:

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Die Schiiten betrachten diese Worte als Designation ʿAlīs zum Imam und rechtmäßigen Nachfolger des Propheten. Das Ereignis von Ghadīr Chumm, das einigen Hadithen zeitlich nach der Abschiedswallfahrt eingeordnet wird, ist vor allem für die imamitische Imamatslehre von Bedeutung, weil es dort als Beleg für die Theorie der notwendigen Festlegung des Imams durch Designation (naṣṣ) herangezogen wird.<ref name="Dakake246b"/> Die Begebenheit und Mohammeds Ausspruch werden auch in sunnitischen Hadith-Sammlungen überliefert,<ref>Belegstellen bei Wensinck: Concordance de la tradition musulmane. Bd. VII, 334a.</ref> von den Sunniten jedoch nicht als Designation ʿAlīs interpretiert.<ref>Heinz Halm: Die Schia. Darmstadt 1988. S. 10f.</ref>

Früheste Erwähnungen des Ereignisses von Ghadīr Chumm

Die Schiiten betrachten Verse, die angeblich Hassān ibn Thābit anlässlich des Ereignisses verfasst haben soll, als den frühesten literarischen Beleg, der an das Ereignis erinnert. Tatsächlich finden sich die frühesten datierbaren Erwähnungen der Ereignisses von Ghadīr Chumm aber erst in den Hāšimīyāt des schiitischen Dichters Kumait ibn Zayd al-Asadī aus dem 8. Jahrhundert sowie im Kitāb Sulaim ibn Qais.<ref name="Dakake246b">Dakake: “Ḡadīr Ḵomm. i. In Shiʿite literature.” 2000, S. 246b.</ref> Die betreffenden Verse der Hāšimīyāt lauten wie folgt: <poem lang="ar" style="margin-right:5em; float:right; text-align:right;"> وأصفَاهُ النَّبِيُّ على اختِيَارٍ بِمَا أعيَى الرُّفُوضَ له المُذِيعَا وَيَومَ الدَّوحِ دَوحِ غَدِيرِ خُمٍّ أبَانَ لهُ الوِلاَيَةَ لو أُطِيعَا ولكِنَّ الرِّجالَ تَبَايَعُوهَا فَلَم أرَ مِثلَهَا خَطَرَاً مَبِيعَا فَلَم أبلُغ بِهِم لَعنَاً وَلَكِن أسَاءَ بِذَاكَ أوَّلهُم صَنِيعَا </poem> <poem style="margin-left:2em; float:left;"> Wa-aṣfāhu n-nabīyu ʿala ḫtiyārin Bimā aʿya r-rufūḍa lahu l-muḏīʿā Wa-yauma d-dauḥi dauḥi ġadīri Ḫumm Abāna lahu l-wilāyata lau uṭīʿā Wa-lākinna r-riǧāla tabāyaʿūhā Fa-lam ara miṯlahā ḫaṭaran mabīʿā Fa-lam abluġ bihim laʿnan wa-lākin Asāʾa bi-ḏāka auwaluhum ṣanīʿā </poem> <poem style="margin-left:2em; float:left;"> Es erkor ihn (sc. ʿAlī) der Prophet aufgrund einer Wahl, Womit er diejenigen, die ihn ablehnten und verleumdeten, schwächte. Am Tag der Bäume, der Bäume des Teiches Chumm, Wies er ihm klar die Führerschaft zu. Wenn man ihm doch gehorcht hätte! Aber die Männer haben sie untereinander verschachert. Ich habe nichts von so großer Bedeutung gesehen, das verkauft wurde. Ich bin zwar nicht so weit gegangen, sie zu verfluchen, aber der Erste von ihnen hat damit schlecht gehandelt.<ref>Josef Horovitz: Die Hāšimijjāt des Kumait. Herausgegeben, übersetzt und erläutert. Brill, Leiden 1904. Arabischer Text S. 102–103, deutscher Text S. 104 (Qaṣīda VI, Vers 8–11)</ref> </poem>

Die meisten Werke, die üblicherweise als Quellen für das Leben des Propheten herangezogen werden (z. B. Ibn Hischām, at-Tabarī, Muhammad ibn Saʿd), erwähnen Mohammeds Aufenthalt in Ghadīr Chumm nicht, oder, falls sie ihn erwähnen, berichten sie nichts über seine Ansprache. Der einzige klassische arabische Geschichtsschreiber, der das Ereignis von Ghadīr Chumm erwähnt, ist al-Yaʿqūbī (gest. 905), der für seine pro-alidischen Sympathien bekannt ist.<ref>Veccia Vaglieri: Ghadīr Khumm. 1965, S. 993a.</ref>

Die verschiedenen Versionen des Ghadīr-Hadith

Allerdings wird sowohl in schiitischen als auch in sunnitischen Traditionssammlungen ein Hadith erwähnt, der von diesem Ereignis berichtet. In einer Version, die Ahmad ibn Hanbal (gest. 855) in seinem Musnad unter Berufung auf den Prophetengefährten Zaid ibn Arqam (gest. 687) überliefert, lautet der Hadith, wie folgt:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Wir stiegen mit dem Gesandten Gottes (Friede sei mit ihm) in einem Wadi ab, das Wādī Chumm genannt wurde. Er befahl, ein Gebet abzuhalten, und betete selbst in der heißesten Mittagszeit. Dann hielt er vor uns eine Ansprache, und es wurde ein Tuch über einem dornigen Baum angebracht, um ihn vor der Sonne zu schützen. Dann sagte er: ‚Wisst ihr es nicht…‘ oder ‚Bezeugt ihr nicht, dass ich jedem Gläubigen näher bin als er sich selbst?‘ Sie sagten: ‚Doch.‘ Da sagte er: ‚Wessen Herr ich bin, dessen Herr ist auch ʿAlī. O Gott, sei ein Feind dessen, der sein Feind ist, und ein Freund dessen, der sein Freund ist.‘}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Wir stiegen mit dem Gesandten Gottes (Friede sei mit ihm) in einem Wadi ab, das Wādī Chumm genannt wurde. Er befahl, ein Gebet abzuhalten, und betete selbst in der heißesten Mittagszeit. Dann hielt er vor uns eine Ansprache, und es wurde ein Tuch über einem dornigen Baum angebracht, um ihn vor der Sonne zu schützen. Dann sagte er: ‚Wisst ihr es nicht…‘ oder ‚Bezeugt ihr nicht, dass ich jedem Gläubigen näher bin als er sich selbst?‘ Sie sagten: ‚Doch.‘ Da sagte er: ‚Wessen Herr ich bin, dessen Herr ist auch ʿAlī. O Gott, sei ein Feind dessen, der sein Feind ist, und ein Freund dessen, der sein Freund ist.‘}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Wir stiegen mit dem Gesandten Gottes (Friede sei mit ihm) in einem Wadi ab, das Wādī Chumm genannt wurde. Er befahl, ein Gebet abzuhalten, und betete selbst in der heißesten Mittagszeit. Dann hielt er vor uns eine Ansprache, und es wurde ein Tuch über einem dornigen Baum angebracht, um ihn vor der Sonne zu schützen. Dann sagte er: ‚Wisst ihr es nicht…‘ oder ‚Bezeugt ihr nicht, dass ich jedem Gläubigen näher bin als er sich selbst?‘ Sie sagten: ‚Doch.‘ Da sagte er: ‚Wessen Herr ich bin, dessen Herr ist auch ʿAlī. O Gott, sei ein Feind dessen, der sein Feind ist, und ein Freund dessen, der sein Freund ist.‘ | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Wir stiegen mit dem Gesandten Gottes (Friede sei mit ihm) in einem Wadi ab, das Wādī Chumm genannt wurde. Er befahl, ein Gebet abzuhalten, und betete selbst in der heißesten Mittagszeit. Dann hielt er vor uns eine Ansprache, und es wurde ein Tuch über einem dornigen Baum angebracht, um ihn vor der Sonne zu schützen. Dann sagte er: ‚Wisst ihr es nicht…‘ oder ‚Bezeugt ihr nicht, dass ich jedem Gläubigen näher bin als er sich selbst?‘ Sie sagten: ‚Doch.‘ Da sagte er: ‚Wessen Herr ich bin, dessen Herr ist auch ʿAlī. O Gott, sei ein Feind dessen, der sein Feind ist, und ein Freund dessen, der sein Freund ist.‘}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Hadith Nr. 19325 im Musnad von Ahmad ibn Hanbal<ref>Aḥmad ibn Ḥanbal: al-Musnad. Ed. Šuʿaib al-Arnaʾūṭ. Muʾassasat ar-Risāla, Beirut 1999. Bd. XXXII, S. 73f. Digitalisat</ref> || }}

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}} Nach einer anderen Version dieses Hadith, die Muslim ibn al-Haddschādsch in seinem Ṣaḥīḥ überliefert, teilte Mohammed seinen Anhängern bei dieser Gelegenheit auch mit, dass er ihnen zwei gewichtige Dinge hinterlassen werde, nämlich das Buch Gottes, in dem Rechtleitung und Licht sei, und seine Angehörigen (ahl al-bait).<ref>Siehe Muslim ibn al-Ḥaǧǧāǧ: Ṣaḥīḥ Muslim. Kitāb Faḍāʾil aṣ-Ṣaḥāba, Hadith Nr. 2408a (Online-Version)</ref> In einer erweiterten Version des Hadith, die an-Nasāʾī in as-Sunan al-kubrā überliefert, wird dieses Ereignis zeitlich nach der Abschiedswallfahrt, also kurz vor Mohammeds Tod, eingeordnet.<ref>an-Nasāʾī: as-Sunan al-kubrā. Ed. Šuʿaib al-Arnaʾūṭ. Muʾassasat ar-Risāla, Beirut 2001. Bd. VII, S. 310. Nr. 8092 Digitalisat</ref>

Der Hadith von Ghadīr Chumm existiert noch in zahlreichen anderen Varianten, von denen einige stark ausgeschmückt sind. Nach einer über die schiitischen Imame überlieferten Variante, die der ostiranische Gelehrte Abū l-Maʿālī in seinem 1092 abgefassten Kitāb Bayān al-adyān anführt, machte Mohammed in seiner Rede am Ghadīr Chumm die große Bedeutung der Prophetenfamilie für die Erlösung der Menschheit mit folgendem Bild deutlich: Gott habe zahlreiche Bäume erschaffen, Mohammed und ʿAlī seien von einem Baum, er selbst bilde die Wurzel, ʿAlī den Stamm, seine Söhne Hasan und Husain die Früchte, die Schiiten die Zweige und Blätter. Jeder, der diese Zweige ergreife, werde erlöst; wer dies nicht tue, gehe zugrunde.<ref>Abū l-Maʿālī Muhammad al-Husaini al-ʿAlawi: Kitāb-i Bayān al-Adyān dar šarḥ-i adyān wa-maḏāhib-i ǧāhilī wa-islāmī. Ed. A. Iqbāl. Teheran 1312hš. S. 24.</ref>

Die schiitische Ghadīr-Literatur

Das Ereignis ist bis in die Gegenwart auch ein beliebtes Thema in der schiitischen Dichtung, und es gibt zahlreiche arabische und persische Gedichtsammlungen zu diesem Thema, die unter dem Oberbegriff Ġadīrīyāt bekannt sind. Das wichtigste moderne zwölfer-schiitische Werk über Ghadīr Chumm ist das 1967 veröffentlichte elfbändige Werk al-Ġadīr fī l-kitāb wa-s-sunna wa-l-adab von ʿAbd al-Husain Ahmad al-Amīnī, das das gesamte Material über dieses Ereignis in sunnitischen und schiitischen Werken über Hadith, Geschichte, Korankommentare und Poesie sowie umfangreiches biographisches Material über die prominenten Überlieferer der Tradition und über die Autoren und Dichter, die sie in ihren Werken verewigten, zusammenträgt.<ref>Dakake: “Ḡadīr Ḵomm. i. In Shiʿite literature.” 2000, S. 247a.</ref>

Das Ghadīr-Fest

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Der Tag, an dem Mohammed diesen Ausspruch tat, wird allgemein auf den 18. Dhu l-hiddscha des Jahres 10 nach der Hidschra (16. März 632) datiert. Spätere schiitische Dynastien – Buyiden und Fatimiden – erhoben deswegen den 18. Dhu l-Hiddscha zum Festtag bzw. Nationalfeiertag. Noch heute gilt das Ghadīr-Fest als einer der höchsten schiitischen Feiertage.

Literatur

Einzelnachweise

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