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Agusta A106

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von A.106)
Agusta A.106
Agusta 106
Typ ASW-Hubschrauber
Entwurfsland
Hersteller Agusta
Erstflug November 1965
Indienststellung 1968
Produktionszeit

Nicht in Serie produziert

Stückzahl 2

Der Agusta A.106 war ein kleiner einsitziger ASW-Hubschrauber des italienischen Unternehmens Agusta.

Geschichte

Der U-Jagd-Hubschrauber wurde aufgrund der Forderung der italienischen Marine nach einem Hubschraubermodell, das auch von kleineren Schiffen wie Fregatten mit ihren beengten Platzangebot zum Einsatz kommen konnte entwickelt. Dabei sollten neben der Ortungstechnik zwei Mk-44-Torpedos mitgeführt werden. Für die U-Boot-Ortung und -Jagd musste auch der Einsatz bei schlechten Wetterbedingungen möglich sein. Agusta konnte für die Entwicklung auf die Erfahrungen mit den leichten Hubschraubern A.103, A.104 und A.105 zurückgreifen.

Der Prototyp flog erstmals im November 1965. Die Produktion für die italienische Marine begann 1968. Bestellt waren zwei Prototypen und fünf Serienhubschrauber, letztere wurden 1973 annulliert.<ref>Agusta A-106. In: avia.russian.ee. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Februar 2007; abgerufen am 30. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Neben der U-Bootbekämpfung konnte der A106 zur Luftnahunterstützung, mit entsprechender Bewaffnung, bei der Armee eingesetzt werden, hinzu kamen leichte Transportaufgaben.

Beschreibung

Datei:A106-2.jpg
Agusta A.106 mit Notschwimmkörper

Der A106 ist ein kleiner einsitziger Hubschrauber in Heckrotorauslegung. Eine Wellenturbine mit 220 kW vom Typ Turboméca-Agusta TAA 230 trieb einen Zweiblatthaupt- und einen Zweiblattheckrotor an. Die Leichtmetall-Rotorenblätter konnten beigeklappt werden. Die elektronische Stabilisierungsanlage stammte von Ferranti und ermöglichte den Schwebeflug auch bei schwierigeren Wetterbedingungen – eine wichtige Voraussetzung für den UAW-Einsatz. Das Standard-Kufenfahrwerk konnte durch ein Radfahrwerk ersetzt werden. Hinzu kamen Notschwimmkörper. Die beiden MK-44-Torpedos waren zwischen den Kufen unter dem Rumpf befestigt. Treibstoff konnte zusätzlich extern mitgeführt werden.

Technische Daten Agusta A106

Kenngröße Daten<ref>Flugzeugtypen der Welt. Bechtermünz Verlag, 1997, ISBN 3-86047-593-2, S. 28.</ref>
Typ schiffsgestützter einsitziger U-Jagdhubschrauber
Triebwerk eine Wellenturbine Turboméca-Agusta TAA 230 mit 220 kW
(300 WPS), auf 191 kW (260 WPS) gedrosselt Leistung
(für Start mit zwei Torpedos)
Höchstgeschwindigkeit in Meereshöhe 176 km/h
Marschgeschwindigkeit 167 km/h
Anfangssteiggeschwindigkeit 6,2 m/s
max. Schwebeflughöhe
im Bodeneffekt
3000 m
max. Schwebeflughöhe
außerhalb Bodeneffekt
1150 m
Reichweite mit max. Treibstoffzuladung,
intern und extern
740 km
Gewicht Leermasse 590 kg
max. Startmasse 1400 kg
Abmessungen
Durchmesser des Hauptrotors 9,50 m
Länge bei laufenden Rotoren 9,50 m
Höhe 2,50 m
Hauptrotorkreisfläche 70,88 m²
Bewaffnung zwei MK-44-Torpedos oder zehn Wasserbomben;
für Luft-Boden-Einsatz zwei 7,62-mm-Maschinengewehre
und zehn 80-mm-Raketen

Weblinks

Commons: Agusta A.106 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Zivilhubschrauber:

AW09A103A104A105AW109 PowerGrandNewAW119AW169AW139AW189

Militärhubschrauber:

A101AB102A106AW109 LUHA129T129AW159AW139MSuper Lynx 300AW149Apache WAH-64NH90AW101Chinook ICH-47FAW249

Kipprotorflugzeuge:

AW609NGCTR

Experimentalflugzeuge:

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Transportflugzeuge:

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