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(4196) Shuya

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Asteroid
(4196) Shuya
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Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3.89776 AE
Exzentrizität 0.025768
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 1.51146 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 36,7 km ± 0,4 km
Abmessungen
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,07
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit Vorlage:Str round mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Ljudmila I. Tschernych
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1975 TO5, 1975 VV7, 1981 NN, 1982 SA13
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(4196) Shuya ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 16. September 1982 von der sowjetischen Astronomin Ljudmila Iwanowna Tschernych am Krim-Observatorium in Nautschnyj bei einer Helligkeit von 16,5 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 20. April 1955 und im Jahr 1971 am Palomar-Observatorium in Kalifornien, 1975 in Nautschnyj sowie 1981 am Observatorium auf dem Cerro El Roble in Chile fotografiert worden war.

Der Asteroid ist benannt nach Schuja, dem Geburtsort der Entdeckerin, einer Stadt in Zentralrussland. Die Entdeckerin widmete diesen Namen ihren Eltern, Jekaterina Iljinitschna Truschechkina (1907–1950) und Iwan Mokejewitsch Truschechkin (1907– ).

(4196) Shuya wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber weit außerhalb der Hecuba-Lücke zwischen der Cybele-Gruppe und den Mitgliedern der Hilda-Gruppe. Sie vollführt nicht wie Letztere eine Librationsbewegung um den Bereich der 3:2-Bahnresonanz mit dem Planeten Jupiter, sondern bewegt sich auf einer stabilen Bahn knapp innerhalb dieser Zone. Die Bahn von (4196) Shuya besitzt aber eine geringe Exzentrizität, wodurch sie auch vor engen Begegnungen mit Jupiter bewahrt wird und diesem in den vergangenen 10.000 Jahren nicht näherkam als bis auf etwa 187 Mio. km (1,25 AE).<ref>A. Vitagliano: SOLEX 12.1. Abgerufen am 9. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wissenschaftliche Auswertung

Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot speziell für Mitglieder der Hilda-Gruppe führte 2012 für (4196) Shuya zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 36,7 oder 38,1 km bzw. 0,07 oder 0,06.<ref>T. Grav, A. K. Mainzer, J. Bauer, J. Masiero, T. Spahr, R. S. McMillan, R. Walker, R. Cutri, E. Wright, P. R. Eisenhardt, E. Blauvelt, E. DeBaun, D. Elsbury, T. Gautier IV, S. Gomillion, E. Hand, A. Wilkins: WISE/NEOWISE Observations of the Hilda Population: Preliminary Results. In: The Astrophysical Journal. Band 744, Nr. 2, 2012, S. 1–15, doi:10.1088/0004-637X/744/2/197 (PDF; 3,45 MB).</ref>

Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt vom 10. bis 16. Oktober 1990 am Observatorium von Loiano in Italien, am 15. und 16. November 1990 am La-Silla-Observatorium in Chile sowie am 28. Februar 1993 am Roque-de-los-Muchachos-Observatorium auf La Palma. Aus den aufgezeichneten Lichtkurve mit geringer Amplitude konnte nur auf eine längere Rotationsperiode von mindestens 20 h geschlossen werden.<ref>M. Dahlgren, J. F. Lahulla, C.-I. Lagerkvist, J. Lagerros, S. Mottola, A. Erikson, M. Gonano-Beurer, M. Di Martino: A Study of Hilda Asteroids. V. Lightcurves of 47 Hilda Asteroids. In: Icarus. Band 133, Nr. 2, 1998, S. 247–285, doi:10.1006/icar.1998.5919.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />