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Natriumchloracetat

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Strukturformel
Struktur von Natriumchloracetat
Allgemeines
Name Natriumchloracetat
Andere Namen
  • NaTa
  • Na-MCA
  • Natriummonochloracetat
Summenformel C2H2ClNaO2
Kurzbeschreibung

hygroskopisches, brennbares, weißes Pulver<ref name="merck" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 223-498-3
ECHA-InfoCard 100.021.363
PubChem 23665759
ChemSpider 56306
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 116,48 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,71 g·cm−3<ref name="DissGünter">Cordula Christine Günter: Natriumsalz der Monochloressigsäure: Wirkung auf Nierenzellen des Menschen unter besonderer Berücksichtigung der Cathepsin-Aktivitäten, Dissertation, Universität Tübingen, 2004. (PDF, 668 kB).</ref>

Schmelzpunkt

> 150 °C (langsame Zersetzung)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Löslichkeit

gut in Wasser (820 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.021.363">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​315​‐​400
P: 273​‐​280​‐​301+310​‐​332+313<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

95 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Natriumchloracetat ist eine chemische Verbindung. Es handelt sich hierbei um das Natriumsalz der Chloressigsäure, die als Ausgangsstoff oder Zwischenprodukt zur Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, wie Pharmazeutika und Kunststoffen, dient.

Gewinnung und Darstellung

Natriumchloracetat wird industriell durch Umsetzen von Monochloressigsäure mit Soda hergestellt.<ref name="DissGünter" />

<math>\mathrm{ 2 \ CH_2ClCOOH + Na_2CO_3 \longrightarrow 2 \ CH_2ClCOONa + \ H_2O + \ CO_2 \uparrow }</math>

Eigenschaften

Natriumchloracetat ist ein brennbarer, weißer Feststoff, welcher in Wasser leicht löslich ist. Er zersetzt sich über 150 °C, wobei Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Chlorwasserstoff und Natriumoxid entstehen.<ref name="GESTIS" />

Verwendung

Natriumchloracetat dient als Ausgangsstoff zur Herstellung von Pharmazeutika, Kunst- und Farbstoffen<ref>Vorlage:SIDS</ref>, Kosmetika, Herbiziden, Carboxymethylcellulose, Thioglykolsäure, Glycin und Nitromethan.

Sicherheitshinweise

Beim Verbrennen oder Erhitzen von Natriumchloracetat entsteht unter anderem ätzender Chlorwasserstoff.

Literatur

  • GDCh-Advisory Committee on Existing Chemicals of Environmental Relevance (BUA) (Hrsg.): Trichloroacetic acid CAS-No. Vorlage:CASRN, Sodium Trichloroacetate CAS-No. Vorlage:CASRN. Hirzel, 1997, ISBN 978-3-7776-0765-8

Einzelnachweise

<references />