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Saint-Bernard (Haut-Rhin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Saint-Bernard
Datei:Blason de la ville de Saint-Bernard (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin / Europäische Gebietskörperschaft Elsass (68)
Arrondissement Altkirch
Kanton Altkirch
Gemeindeverband Sundgau
Koordinaten 47° 40′ N, 7° 12′ OKoordinaten: 47° 40′ N, 7° 12′ O
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Höhe 264–344 m
Fläche
Einwohner 607 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68720
INSEE-Code 68081

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Saint-Bernard ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 607 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Kanton Altkirch und zum Gemeindeverband Sundgau.

Geschichte

Die Gemeinde Saint-Bernard entstand 1972 durch die Vereinigung von Enschingen und Brinighofen. Namengebend wurde der Kirchenpatron.

Enschingen wurde 1147 erstmals erwähnt als Ansconcingen, 1151 als Aenschossingen. Ein 1343 erwähntes Schloss muss schon vor langer Zeit abgegangen sein. Die Klöster St. Morand in Altkirch und St. Alban in Basel besaßen hier Dinghöfe. Letzteres gründete hier auch ein bis ins 16. Jahrhundert existierendes Cluniazenserpriorat.

Brinighofen erscheint in den Urkunden 1192 als curtis Brunkofen, 1216 als Bruonichove. Das Schloss der Ortsadligen wurde von den Eidgenossen 1468 niedergebrannt, wieder aufgebaut und im 19. Jahrhundert abgebrochen. Eine um 1300 errichtete Katharinenkapelle wurde in der Revolutionszeit zerstört.

Die Ortsnamenendungen deuten auf ein unterschiedliches Alter der beiden Orte hin. Die -ingen-Endung geht in die Zeit der alemannischen Landnahme im 5. Jahrhundert zurück. Die -hofen-Endung dagegen ist erst zur Zeit der fränkischen Besiedlung im 6. oder 7. Jahrhundert üblich.

Beide Orte gehörten bis 1324 zur Grafschaft Pfirt, kamen dann an Habsburg und 1648 im Westfälischen Frieden an die französische Krone. 1871–1918 gehörten die Orte zum Reichsland Elsass-Lothringen. Beide Orte wurden im Ersten Weltkrieg schwer beschädigt, weshalb man hier nicht auf das charakteristische Ortsbild der Sundgauer Fachwerkdörfer trifft.

Sehenswürdigkeiten

Die Kirche St. Bernhard wurde 1846 an der gemeinsamen Gemarkungsgrenze erbaut, im Ersten Weltkrieg zerstört und wieder in alter Form aufgebaut. Der Turm besitzt ein spätklassizistisches Portal. Der Rundbogeneingang wird durch zwei toskanische Pilaster gerahmt und durch einen klassischen Segmentbogengiebel mit gesprengter Basis überfangen.

Datei:Saint-Bernard (Alsace), Eglise Saint-Bernard.jpg
Kirche St. Bernhard
Datei:Saint-Bernard (Alsace), Mairie.jpg
Rathaus

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014 2020
Einwohner 293 295 319 361 382 472 462 547 579

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 77.

Weblinks

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