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Emlingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Emlingen
Datei:Blason de la ville d'Emlingen (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Altkirch
Kanton Altkirch
Gemeindeverband Sundgau
Koordinaten 47° 37′ N, 7° 17′ OKoordinaten: 47° 37′ N, 7° 17′ O
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Höhe 286–376 m
Fläche
Einwohner 307 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68130
INSEE-Code 68080
Datei:Emlingen, Mairie.jpg
Mairie Emlingen

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Emlingen ist eine französische Gemeinde mit 307 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Kanton Altkirch und zum Kommunalverbands Sundgau.

Geografie

Emlingen liegt zwischen Wittersdorf im Westen und Tagsdorf im Osten, vier Kilometer östlich von Altkirch und 14 Kilometer südwestlich von Mülhausen an der D419, genannt Route de Bâle, im Sundgau. Durch das Gemeindegebiet fließt der Thalbach, ein Nebenfluss der Ill.

Geschichte

Die Ortschaft wurde 1304 erstmals urkundlich erwähnt, der Ortsname setzt sich aus dem germanischen Namen „Emilo“ und der Ortsnamensendung -ingen zusammen,<ref>Ernest Nègre: Toponymie générale de la France. Band 2: Formations non-romanes, formations dialectales (= Publications romanes et françaises. Bd. 194). 2. tirage. Librairie Droz, Genf 1996, ISBN 2-600-00133-6, S. 779 (in Google Books, abgerufen am 15. Januar 2010), (französisch).</ref> was nahelegt, dass der Ort im Rahmen der Fränkischen Landnahme gegründet wurde. Archäologische Funde von Grabstätten aus der Merowingerzeit (5. bis 8. Jahrhundert) unterstützen diese These.<ref></ref>

Die Priorei Saint-Morand in Altkirch besaß im Mittelalter einen Dinghof in Emlingen.<ref></ref> Die Ortschaft selbst gehörte jedoch zur Seigneurie Altkirch, die wiederum bis 1324 den Grafen von Pfirt gehörte, bis 1648 dem Heiligen Römischen Reich unter Führung der Habsburger, und schließlich den Königen von Frankreich. 1793 erhielt Emlingen im Zuge der Französischen Revolution den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung.<ref>Emlingen auf Cassini.ehess.fr (französisch) Abgerufen am 15. Januar 2010.</ref>

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges (1914–1918) gehörte Emlingen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Altkirch im Bezirk Oberelsaß zugeordnet. Im Ersten Weltkrieg wurde die Ortschaft evakuiert.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 201<ref>Kreis Altkirch. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 160 178 177 171 227 271 241 287

Sehenswürdigkeiten

Datei:Emlingen, Chapelle Sainte-Odile.jpg
Kapelle St. Odilie

Die Kapelle Sainte-Odile, die zusätzlich dem Heiligen Fridolin von Säckingen geweiht ist, wurde 1759 erbaut. Sie gehört zur Pfarrei Wittersdorf.

Wirtschaft

Ab dem 19. Jahrhundert, bis 1953 gab es einen Kalksteinbruch und einen Kalkofen vor Ort.<ref>Emlingen in der Base Mérimée (französisch) Abgerufen am 15. Januar 2010.</ref> Heute sind die Haupterwerbszweige in Emlingen Handel, Transportwesen, diverse Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung und Landwirtschaft (Ackerbau und die Zucht von Hausrindern).<ref>Emlingen - Dossier complet auf insee.fr in Französisch, abgerufen am 27. März 2015, vgl. Abschnitt Chiffres clés Caractéristiques des entreprises et des établissements.</ref> Die meisten Erwerbstätigen sind Pendler und arbeiten auswärts.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 50.

Weblinks

Commons: Emlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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