Vereinigte Filzfabriken
| Vereinigte Filzfabriken Aktiengesellschaft
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|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | RZ_VFG_RGB.png | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0007617003 |
| Gründung | 1858 |
| Sitz | Giengen an der Brenz, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Leitung | Jürgen Haggenmüller, Manuel Schärtl |
| Mitarbeiterzahl | 133<ref name="GB_18" >[1], abgerufen am 1. Juni 2019</ref> |
| Umsatz | 25,1 Mio. Euro<ref name="GB_18" /> |
| Branche | Textilgewerbe |
| Website | www.vfg.de |
| Stand: 2. Oktober 2025 | |
Die Vereinigte Filzfabriken AG (VFG) in Giengen an der Brenz ist ein börsennotiertes Unternehmen zur Herstellung von Filz, es ist Teil der FFF Group.
Hintergrund
Vorgänger der VFG war die 1858 von dem 20-jährigen Hans Haehnle gegründete Württembergische Wollfilzmanufaktur. Er heiratete 1871 seine Cousine Lina Hähnle, die den Bund für Vogelschutz (BfV) gründete, den Vorgänger des Naturschutzbundes Deutschland. Unter ihrem Einfluss baute er Werkswohnungen und errichtete eine freiwillige Betriebskrankenkasse sowie eine Kinderkrippe für seine Angestellten.
Nach dem Aufkauf von drei weiteren Filzfabriken in Augsburg, Lambrecht (Pfalz) und Neidenfels erfolgte 1881 die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft unter der Firma Vereinigte Filzfabriken AG. Zu den Kunden zählten Margarete Steiff (eine Verwandte der Hähnles)<ref>Ulrich Stark: Porträt von Margarete Steiff</ref><ref>Vogelmutter mit Courage: Porträt der NABU-Gründerin Lina Hähnle, Website des NABU</ref><ref>Die Idee des Richard Steiff (Steiff-Buch; PDF; 4,8 MB)</ref> und später auch Joseph Beuys.<ref>Julia Voss: Stoff aus Schweigen. Wo Beuys den Filz fand. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28. Dezember 2009.</ref>
Im Jahr 1922 erfolgte die Zusammenlegung der inzwischen sechs Produktionsstandorte in Gerschweiler südlich von Giengen. Seit 1968 besitzt die Filzfabrik Fulda bzw. die Wirth Fulda GmbH (Wirth-Gruppe) die Aktienmehrheit. 1969 ging das Unternehmen an die Börse; die Aktien wurden in München und Stuttgart amtlich notiert<ref>Hoppenstedt Aktienführer 1998. Verlag Hoppenstedt, ISBN 3-8203-0409-6.</ref> und werden dort heute im regulierten Markt gehandelt.<ref>Amtliches Kursblatt der Börse München (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, 19. Juni 2014, abgerufen am 20. Juni 2014. RM = Regulierter Markt.</ref><ref>Factsheet der Börse Stuttgart, abgerufen am 31. August 2016</ref> Mit der Wirth Fulda GmbH, die direkt und indirekt knapp 97 % der Aktien hält, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag; die Kleinaktionäre erhalten eine Ausgleichszahlung von 18,61 Euro pro Jahr.<ref name="ja2015">Jahresabschluss 2015 der Vereinigte Filzfabriken AG, veröffentlicht im Bundesanzeiger</ref>
Die VFG beliefert heute Unternehmen aus mehr als 80 Branchen im In- und Ausland.
Weblinks
- Website der Vereinigte Filzfabriken AG
- Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur Vereinigte Filzfabriken in den Historischen Pressearchiven der ZBW
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 48° 36′ 45″ N, 10° 15′ 1″ O
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