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Timmern

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Timmern
Gemeinde Remlingen-Semmenstedt
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(162)&title=Timmern 52° 5′ N, 10° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(162) 52° 5′ 0″ N, 10° 40′ 25″ O
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Fläche: 3,73 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Timmern</ref>
Einwohner: 162 (3. Dez. 2025)<ref>Angaben der Samtgemeinde Elm-Asse</ref>
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Semmenstedt
Postleitzahl: 38327
Vorwahl: 05336
Lage von Timmern in Niedersachsen

Timmern ist ein Ortsteil der Gemeinde Remlingen-Semmenstedt im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Timmern liegt etwa 1,5 km südwestlich von Semmenstedt.

Geschichte

Timmern wurde im 10. Jahrhundert als Timbron erwähnt.<ref>Samtgemeinde Elm-Asse: Ortsbeschreibung Timmern</ref> Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Achim im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.<ref name="hassel"/> Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Remlingen im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Seit 1814 gehörte Timmern zum Amt Wolfenbüttel des Herzogtums Braunschweig und seit 1833 zum braunschweigischen Kreis Wolfenbüttel.<ref name="ventu">Karl Venturini: Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwärtigen Beschaffenheit. Fleckeisen, Helmstedt 1847, S. 208 (google.de).</ref> Am 1. März 1974 wurde Timmern im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform Teil der Gemeinde Semmenstedt. Semmenstedt wiederum fusionierte am 1. November 2016 mit Remlingen zur neuen Gemeinde Remlingen-Semmenstedt.<ref name="grenz">Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974 und 2016</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1793 116 <ref name="hassel">Georg Hassel und Karl Bege: Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg. Band 1. Friedrich Bernhard Culemann, Braunschweig 1802, S. 420 (tu-braunschweig.de [PDF]).</ref>
1812 132 <ref>Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref>
1845 164 <ref name="ventu"/>
1871 151 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1890 235 <ref>Volkszählung 1890</ref>
1910 279 <ref>Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.</ref>
1925 264 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 211 <ref name="demand"/>
1950 431 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 313 <ref name="isys" />
1970 252 <ref name="isys" />

Baudenkmale

Die St. Marienkirche sowie das Wohnhaus Wolfenbütteler Straße 11 stehen in Timmern unter Denkmalschutz. Eine Traueresche am südwestlichen Dorfrand ist ein Naturdenkmal.

Infrastruktur

Timmern hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Wolfenbütteler Straße.<ref name="vl">Vereinsliste Timmern</ref>

Vereine

Der Schützenverein Timmern widmet sich dem lokalen Brauchtum.<ref name="vl"/>

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang Groß Biewende | Klein Biewende | Remlingen | Semmenstedt | Timmern Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein