Hauptendorf
Hauptendorf Stadt Herzogenaurach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1013)&title=Hauptendorf 49° 34′ N, 10° 54′ O
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| Höhe: | 310 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 1013 (Juli 2023)<ref name="Einwohner">Herzogenaurach in Zahlen > Einwohnerzahlen nach Ortsteil. In: herzogenaurach.de. Abgerufen am 6. August 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91074 | |||||
| Vorwahl: | 09132 | |||||
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Hauptendorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hauptendorf liegt in der Gemarkung Burgstall.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt südlich des Kernortes Herzogenaurach. Durch den Ort fließt der Litzelbach. Dieser mündet am nördlichen Ortsrand in den Schleifmühlbach und dieser wiederum unweit nördlich als rechter Zufluss in die Mittlere Aurach, an dessen Südufer der Ort liegt. Nördlich des Ortes erhebt sich der Gemeindeberg (327 m ü. NHN).<ref name="BayernAtlas">Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1348 im Bamberger Urbar erstmals urkundlich erwähnt. Das bambergische Amt Herzogenaurach hatte alle Herrschaftsrechte, Steuer und Gült im Ort inne. Die Hälfte des Zehnts war seit 1348 an Konrad Groß, den Gründer des Nürnberger Heilig-Geist-Spitals verpfändet. Nach dessen Ableben ging der Zehnt an diese Stiftung über. Infolge des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort zur Wüstung. Der Herzogenauracher Amtmann von Püttner kaufte diese um 1650 auf und ließ Bauern ansiedeln. Dessen Erben verkauften 1690 den Ort wieder an das Amt Herzogenaurach.<ref>F. Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt, S. 120 = G. Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch, S. 56.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hauptendorf aus 8 Anwesen (3 Güter, 4 Gütlein, 1 Hirtenhaus). Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Stadtvogteiamt Langenzenn aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das bambergische Amt Herzogenaurach.<ref name="H124">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 124.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand Hauptendorf dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Obermichelbach zugeordnet. Es gehörte der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Burgstall an.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 234f. = H. H. Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach, S. 141.</ref>
Am 1. Januar 1972 wurde Hauptendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Herzogenaurach eingegliedert.<ref>Herzogenaurach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 5. September 2025.</ref>
Baudenkmäler
Als Baudenkmale sind die Martersäule und die Wegkapelle (beide Hauptendorfer Straße 5, Nähe Hauptendorfer Straße) ausgewiesen.<ref>Denkmalliste für Herzogenaurach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Hauptendorf ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Magdalena (Herzogenaurach) gepfarrt.<ref name="H124"/> Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es auch Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession, die ursprünglich nach Heilig Geist (Obermichelbach) gepfarrt waren,<ref name="OV 1900"/> seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind sie in die Evangelische Stadtkirche (Herzogenaurach) gepfarrt.<ref name="OV 1950"/>
Verkehr
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2263 bei Niederndorf (0,3 km nördlich) bzw. nach Burgstall (2 km südwestlich).<ref name="BayernAtlas"/>
Hauptendorf liegt an der mittlerweile eingestellten Bahnstrecke Erlangen-Bruck-Herzogenaurach. Es besaß einen eigenen Haltepunkt. Nach aktueller Planung (2017) soll auf selber Strecke die Stadt-Umland-Bahn Erlangen verlaufen.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Happendorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 496 (Digitalisat).
- Vorlage:Daßler Landkreis Höchstadt a. d. Aisch
- Klaus-Peter Gäbelein und Konrad Wegner: 90 [Neunzig] Jahre Freiwillige Feuerwehr Hauptendorf. Festschrift und Ortschronik. Freiwillige Feuerwehr Hauptendorf, Hauptendorf 1987.
- Vorlage:Hofmann Höchstadt-Herzogenaurach 1951
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 124 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3921603005 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Herzogenaurachs Ortsteile > Hauptendorf. In: herzogenaurach.de. Abgerufen am 6. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hauptendorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hauptendorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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