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Schoren

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Vorlage:Hinweisbaustein Die Schoren (Eigenbezeichnung: Schor, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) sind ein kleines indigenes Volk Sibiriens. Die schorische Sprache gehört zur Familie der Turksprachen.

Datei:Флаг Шорцев.svg
Flagge der Schoren
Datei:Map of Russia - Chors(2008-03).png
Siedlungen der Schoren in Südsibirien

Bevölkerung und Siedlungsgebiet

Bei der Volkszählung von 2002 gaben 13.975 Personen ihre ethnische Zugehörigkeit als Schorisch an. Davon lebte der Großteil (11.554) in der Oblast Kemerowo, während 1078 Personen in der Republik Chakassien und 141 in der Republik Altai gemeldet waren.<ref name="perepis">Volkszählungszahlen für die kleinen indigenen Völker, Website von RAIPON <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento vom 21. November 2004 im Internet Archive)</ref> Die Schoren sind höchstwahrscheinlich aus einer Vermischung ketischer, samojedischer, ugrischer und turksprachiger Stämme des Altaigebirges hervorgegangen.<ref>Rudolf A. Mark: Die Völker der ehemaligen Sowjetunion. 2. überarbeitete Auflage. Westdeutscher Verlag, Opladen 1992, ISBN 3-531-12075-1, S. 141.</ref>

Religion

Schamanismus ist in vielen Familien verbreitet, wobei Kompetenzbereiche genau abgesteckt sind, vor allem Heilungen mit Tieropfern, Jagdmagie, Entbindungen, Verfluchungen. Dennoch setzte sich durch den Kontakt zu den Russen auch die Bekenntnis zum russisch-orthodoxen Glauben durch.

Politik

In Russland sind die Schoren der Gruppe der kleinen indigenen Völker des russischen Nordens, Sibiriens und des russischen Fernen Ostens zugeordnet, die im Dachverband RAIPON organisiert sind.<ref>Sarah Reinke, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Russlands Republiken (Teil VII): Die Bergschoren in der Republik Altai" (Memento vom 11. November 2014 im Internet Archive), März 2010 auf der Site der Gesellschaft für bedrohte Völker e. V. (GfbV)</ref>

Literatur und Musik

Im Roman Der Neuling von Michael Ebmeyer spielen die Schoren eine wichtige Rolle, insbesondere eine schorische Musikerin und Schamanin.<ref>Website des Verlags zu Der Neuling. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Juni 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.keinundaber.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Dem Autor diente die schorische Musikerin Tschyltys (alias Olga Tannagaschewa)<ref>catharina-pawlowna-gesellschaft.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Juni 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.catharina-pawlowna-gesellschaft.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>keinundaber.ch/der_neuling mit 2 Musikstücken. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Juni 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.keinundaber.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> als Vorbild für die Romanfigur. Der Roman wurde unter dem Titel Ausgerechnet Sibirien 2012 verfilmt.

Einzelnachweise

<references/>