Lentjes
| Doosan Lentjes GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Doosan_EB.jpg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1927 |
| Sitz | Ratingen, Deutschland |
| Leitung | Geschäftsführung
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| Mitarbeiterzahl | 150 |
| Umsatz | 270 Mio. EUR (Stand: 2006)<ref name="Presseinformation_A-TEC"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Presseinformation A-TEC Industries AG ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF)</ref> |
| Branche | Anlagenbau |
| Website | www.doosanlentjes.com |
Die Doosan Lentjes GmbH ist ein deutsches Anlagenbau-Unternehmen mit Sitz in Ratingen in Nordrhein-Westfalen. Es wurde 1927 von Ferdinand Lentjes gegründet und gehört heute zur Doosan-Gruppe.
Über lange Jahre war Lentjes vor allem als Hersteller von Dampfkesseln bekannt. Heute plant und baut Lentjes schlüsselfertige Gesamtanlagen und Teilanlagen aus dem Bereich der Energieverfahrenstechnik.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1927/1928 von Ferdinand Lentjes unter der Firma Rheinische Rohrleitungsbau-GmbH, kurz darauf auch Ferdinand Lentjes Kesselschmiede und Maschinenbau, mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Nach dem Tod von Ferdinand Lentjes im Jahr 1955 ging das Unternehmen ins Eigentum der Ferdinand-Lentjes-Stiftung über.
Bis in die 1980er Jahre wuchs das Unternehmen durch das Kerngeschäft Kesselbau und durch Unternehmenszukäufe, zuletzt Burmeister & Wain A/S, Dänemark (1980), Gottfried Bischoff GmbH & Co. KG (1984) und Standardkessel (1985).
Die 1990er und frühen 2000er Jahre waren geprägt durch eine längere Krise in der deutschen Energieanlagenbau-Branche, durch zahlreiche Umstrukturierungen und einen schrittweisen aber stetigen Schrumpfungsprozess. Dieser Prozess geschah unter der Metallgesellschaft (heute GEA Group), die Lentjes 1990/1991 übernahm. Hierbei wurden die Aktivitäten und Technologien von Lentjes sowie der Tochter- und Schwesterunternehmen Lurgi, Standardkessel, Standard Fasel und Bischoff neu geordnet. Lentjes bzw. die Metallgesellschaft kooperierten in dieser Zeit eng mit der Deutschen Babcock. Aus dieser Zeit findet sich der Name Lentjes in Verbindung mit den anderen vorgenannten Firmen in verschiedensten Kombinationen. Am Ende des Schrumpfungsprozesses wurden letztlich die Bereiche Großkesselbau (1996 an Babcock) und Industriekesselbau (Standardkessel, 2004 an HTP<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressemitteilung GEA ( des Vorlage:IconExternal vom 7. Oktober 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>) mit dem dazugehörigen Service (heute: ThyssenKrupp Xervon<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ThyssenKrupp Xervon Energy GmbH - Chronologie ( des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>) verkauft und von ehemals mehreren Tausend Mitarbeitern blieben wenige Hundert übrig. Lentjes unterhielt keine eigene Fertigung mehr, war ein reines Engineering-Unternehmen geworden und konzentrierte sich auf den Gesamtanlagenbau sowie die Systeme Feuerung und Rauchgasreinigung.
Ab kurz nach der Jahrtausendwende bemühte sich die GEA, ihren gesamten Anlagenbau-Bereich, darunter auch Lentjes, zu veräußern. In Vorbereitung hierfür übernahm 2005 die Lentjes GmbH das operative Geschäft von der Lurgi Lentjes AG (heute: LL Plant Engineering AG). Am 2. Mai 2007 wurde die Lentjes GmbH dann von zum symbolischen Preis von 1 Euro an Austrian Energy & Environment, eine Tochtergesellschaft der A-TEC, verkauft.<ref name="Presseinformation_A-TEC"/> Die Europäischen Kartellbehörden formulierten zunächst einen Vorbehalt, sodass der Verkauf nicht rechtswirksam wurde.<ref name="EU-Kommission"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Information der Kartellbehörde der EU-Kommission zum Verkauf Lentjes an AEE ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Dezember 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Am 5. Dezember wurde der Verkauf nach vertiefter Prüfung<ref name="EU-Kommission 2">Pressemitteilung EU-Kommission zur vertieften Prüfung</ref> jedoch ohne Auflagen genehmigt<ref name="EU-Kommission 3">Pressemitteilung EU-Kommission zur Genehmigung</ref> und zum 21. Dezember 2007 vollzogen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressemitteilung GEA ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Februar 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Pressemitteilung A-TEC (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Anfang 2008 firmierte die Lentjes GmbH um in AE&E Lentjes GmbH und übernahm dabei das dreieckige Logo der AE&E.
Nachdem A-TEC im Oktober 2010 überraschend in Konkurs gegangen war, musste auch AE&E Insolvenz anmelden, und es wurden Käufer für die verschiedenen AE&E-Tochtergesellschaften gesucht. Am 28. November 2011 wurde die AE&E Lentjes GmbH durch Doosan Power Systems Ltd. (DPS), eine Tochter des koreanischen Doosan-Konzerns, übernommen.<ref>Website Doosan Lentjes</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Doosan boosts portfolio with acquisition of AE&E Lentjes ( des Vorlage:IconExternal vom 22. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Geschäftsfelder
Nach eigenen Angaben<ref>Website Doosan Lentjes</ref> plant und baut Doosan Lentjes Anlagen aus den folgenden Bereichen:
Geschäftszahlen
- 1994/1995: Ergebnis: 20,5 Mio. EUR; 3224 Beschäftigte
- 1995/1996: Ergebnis: 48,3 Mio. EUR; 2871 Beschäftigte
- 2005: Ergebnis: −15,8 Mio. EUR; Umsatz 465 Mio. EUR<ref name="Geschaeftsbericht GEA"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschäftsbericht GEA Group 2006 ( des Vorlage:IconExternal vom 14. Oktober 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2006: Ergebnis: −155 Mio. EUR; Umsatz: 295 Mio. EUR; 291 Beschäftigte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresabschluss 2006 ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Oktober 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2007: Ergebnis: −242 Mio. EUR; Umsatz: 87 Mio. EUR; 266 Beschäftigte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresabschluss 2007 ( des Vorlage:IconExternal vom 18. September 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2008: Ergebnis: −224 Mio. EUR; Umsatz: 9,5 Mio. EUR; 243 Beschäftigte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresabschluss 2008 ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Oktober 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2009: ca. 200 Beschäftigte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lentjes auf sicherem Kurs ( vom 26. März 2009 im Internet Archive) in: Rheinische Post vom 25. März 2009</ref>
- 2011: ca. 180 Beschäftigte
- 2018: ca. 200 Beschäftigte
Weblinks
- Doosan Lentjes – Offizieller Internetauftritt
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-04
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-12
- Energietechnikhersteller
- Dampfkesselhersteller
- Produzierendes Unternehmen (Kreis Mettmann)
- Unternehmen (Ratingen)
- Unternehmensgründung 1927