A-Tec Industries
| A-Tec Industries
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | A-TEC Industries Logo.svg | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 2001 |
| Auflösung | 2010 |
| Auflösungsgrund | Insolvenz |
| Sitz | Wien, Österreich |
| Leitung | Vorstand<ref>Firmenmonitor/A-TEC Industries AG. Firmenmonitor.at, abgerufen am 20. Juli 2012.</ref> Mirko Kovats (Vorsitz), Franz Fehringer, bis 4. Februar 2012: Christian Schmidt |
| Mitarbeiterzahl | 5573 (Ende 2010)<ref name="Ergebnisbericht 2010">Aktionärsinformation. (PDF; 46 kB) A-TEC Industries AG präsentiert Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010. A-TEC Industries, 15. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref> |
| Umsatz | 1,4 Mrd. € (2010)<ref name="Ergebnisbericht 2010" /> |
| Branche | Mischkonzern |
Die A-Tec Industries AG (Eigenschreibweise A-TEC Industries) ist eine ehemalige börsennotierte Industrieholding mit Sitz in Wien, die mehrheitlich dem österreichischen Industriellen Mirko Kovats gehörte. Die Unternehmen der Gruppe hatten 2007 fast vierzehntausend Mitarbeiter und erwirtschafteten einen Umsatz von deutlich über 2 Milliarden Euro.<ref>Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) A-TEC Industries, 6. Juni 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juni 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Geschäftsbereiche der A-Tec waren Anlagenbau, Antriebstechnik, Werkzeugmaschinenbau und Minerals & Metals. Die A-Tec geriet im Oktober 2010 in die Insolvenz und sämtliches Vermögen wurde durch einen Treuhänder verwertet (bezüglich der wesentlichen operativen Beteiligungen war die Verwertung bis Mitte 2012 abgeschlossen, das Verfahren dauerte jedoch bis Februar 2016).<ref>Halbjahresfinanzbericht 2012. (PDF; 1,7 MB) A-TEC Industries, 31. August 2012, S. 2, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref><ref name="firmenmonitor.wienerzeitung.at">A-TEC Industries AG. Firmenmonitor, 12. Februar 2016, abgerufen am 13. Februar 2016.</ref> Seinerzeit war dies die drittgrößte Insolvenz in Österreich.<ref>A-Tec: Kovats muss Geld zur Sanierung beisteuern. Doch die wird schwierig | trend.at. In: trend.at. 29. Oktober 2010, abgerufen am 11. März 2016.</ref> Seit Oktober 2018 läuft das Liquidationsverfahren.
Geschichte bis 2010
Die A-Tec, deren Geschichte eng mit der ihres Gründers und Leiters Mirko Kovats verwoben ist, ist seit der Gründung 2001 durch mehrere Unternehmenszukäufe gewachsen. Das Unternehmen wurde 2001 als ATB Beteiligungs GmbH gegründet und 2004 in A-Tec Industries GmbH umbenannt. Im selben Jahr erfolgte der Rechtsformwechsel von einer GmbH in eine AG.<ref name="Börsenprospekt">Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, 17. November 2006, S. 67, 70, 75,, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juni 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Im Jahr 2006 erfolgte der Börsengang im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Nach dem Börsengang stellt sich die Aktionärsstruktur per 31. Dezember 2006 wie folgt dar:
- 55 % M.U.S.T. Privatstiftung (im Einflussbereich von Mirko Kovats)
- 32 % Streubesitz
- 7 % J.E. Loidold Privatstiftung (im Einflussbereich von Christian Schmidt)
- 6 % RPR Privatstiftung (im Einflussbereich des Investors Ronny Pecik)<ref>Geschäftsbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries, S. 11, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. Januar 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Im Jahr 2007 verkaufte Ronny Pecik seine A-Tec-Aktien,<ref>Ronny Pecik verkauft A-Tec-Aktien. Boerse-Express.com, 16. Mai 2007, abgerufen am 12. Januar 2014.</ref> sodass der Streubesitz auf 33 % anstieg.
Übernahmen
Mirko Kovats übernahm via A-Tec häufig Unternehmen, die wirtschaftliche Probleme hatten, zu günstigen Konditionen und restrukturierte diese dann.<ref>Ursula Schwarzer: A-TEC Chef Kovats: Viel Feind, wenig Ehr. 4. Teil: „Das ist die True Economy“. Manager Magazin, 6. Februar 2008, abgerufen am 10. Mai 2014.</ref> Wesentliche Übernahmen waren:<ref>bis einschließlich 2006 siehe Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juni 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) S. 34 und 67 danach die Jahresfinanzberichte 2007–2009. A-TEC Industries, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref>
Division Antriebstechnik
- 2001 ATB Gruppe von der Gesellschaft des Bundes Österreich für industriepolitische Maßnahmen (GBI), der „Pleiteholding“.<ref name="ReferenceA">Mister „Top Deal“ Mirko Kovats. Österreich „Industriepatriot“ geht jetzt in die Slowakei. derStandard.at, 19. September 2005, abgerufen am 30. Juni 2012.</ref><ref name="ots.at">GBI verkauft ATB-Gruppe an Bieterkonsortium um Mirko Kovats. GBI Gesellschaft des Bundes für industriepolitische Maßnahmen GmbH (Pressemeldung via OTS), 28. Dezember 2001, abgerufen am 30. Juni 2013.</ref> Die ATB ist ein Hersteller von Elektromotoren und war damals spezialisiert auf Motoren für „Haus und Garten“ sowie für die Industrie. Das Unternehmen hatte damals ca. 1200 Mitarbeiter und wies einen konsolidierten Umsatz von rund 142 Millionen EUR auf. Die Motivation der GBI war die Abgabe an einen Investor mit Industriehintergrund. Kovats war damals am Werkzeugmaschinenhersteller Emco beteiligt.<ref name="ots.at" />
- 2003 ATB Technologies GmbH, Österreich
- 2004 ATB Morley Limited, UK – Kaufpreis 8,3 Mio. EUR.<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F100-F101, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Morley hatte damals 115 Mitarbeiter und stellt Motoren für den Bergbau her. Im Geschäftsjahr 2003/2004 betrug der Umsatz 12 Millionen Euro.<ref>ATB – Kovats kauft in Großbritannien zu. (PDF) Börse-Express, 20. Oktober 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2004 ATB Selni, Frankreich – Kaufpreis 3,2 Mio. EUR.<ref name="a-tecindustries.at">Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F99, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Das Unternehmen stellte Elektromotoren für Weisse Ware her.<ref>Bei ATB stottert der Frankreich-Motor. Wirtschaftsblatt, 5. März 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juli 2014.</ref> Da der Wert des Vermögens abzüglich der Schulden dieses Unternehmens höher war als der Kaufpreis, verzeichnete A-Tec einen negativen Goodwill in der Höhe von 433 TEUR.<ref name="a-tecindustries.at" />
- 2005 ATB Sever, Serbien – Kaufpreis 4,1 Mio. EUR.<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F101, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Die A-Tec-Division ATB erwarb nach einer Ausschreibung die 63 % vom serbischen Staat gehaltenen Aktien des Elektromotorenherstellers SEVER, der Rest blieb im Streubesitz. Durch die Akquisition erweiterte die ATB ihr Produktportfolio um Motoren großer Baugrößen, Normmotoren und Hochspannungsmotoren.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG erwirbt serbischem Elektromotorenhersteller SEVER. (PDF) A-TEC Industries, 3. Januar 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref> Sever hatte 2000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 26 Millionen Euro. ATB vereinbarte die Übernahme von Schulden in der Höhe von 7 Millionen Euro, die Finanzierung eines Sozialplans und Investitionen in der Höhe von 16 Millionen Euro.<ref>ATB übernimmt serbische Sever. In: derStandard.at. 17. Januar 2005, abgerufen am 27. Februar 2016.</ref>
- 2005/2006 Lindeteves-Jacoberg, Singapur<ref name="Börsenprospekt" /> – Kaufpreis 21,8 Mio. EUR.<ref name="Geschäftsbericht 2006">Geschäftsbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> ATB erwarb dadurch Fabriken für Elektromotoren in Großbritannien, Deutschland, Polen und China sowie die Marken Schorch, Brook Tamel Crompton und Western Electric.<ref>Österreichische ATB Austria Antriebstechnik schließt mit Einstieg bei Lindeteves-Jacoberg zur Weltspitze im Motorenbereich auf. (PDF) A-TEC Industries, 29. August 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref> Wie im Börsenprospekt vermerkt, hatte die Lindeteves-Gruppe seit 2003 Verlust gemacht; das Unternehmen hatte daher Sanierungsbedarf. Eine Schuldenrestrukturierung wurde durchgeführt.<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. 17–18, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Mai 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- 2007 David McClure, UK – Kaufpreis 0,8 Mio. EUR<ref name="Finanzbericht 2008" />
- 2007 Laurence Scott, UK – Kaufpreis 4,7 Mio. EUR.<ref name="Finanzbericht 2008" /> Laurence Scott ist ein auf die Öl- und Gasindustrie spezialisierter Anbieter von Elektromotoren (Umsatz 19,4 Millionen EUR). Aufgrund von Cash Flow-Problemen befand er sich 2007 trotz ausreichenden Aufträgen in einem Konkursverfahren. Die Übernahme erfolgte durch die ebenfalls britische ATB-Tochter Morley.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG wächst weiter:Übernahme der britischen Laurence Scott & Electromotors. (PDF) A-TEC Industries, 23. Mai 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref>
Division Anlagenbau
- 2002 Austrian Energy & Environment (AE&E) (Anlagenbau). A-Tec übernahm den Anlagenbauer Austrian Energy and Environment aus der Insolvenzmasse des deutschen Babcock-Konzerns.<ref name="ReferenceA" />
- 2003 Von Roll Inova-Gruppe, Schweiz
- 2004 Babcock Power Espana, Spanien – Kaufpreis 3,7 Mio. EUR.<ref name="ReferenceB">Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F98, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Da der Wert des Vermögens abzüglich der Schulden dieses Unternehmens höher war als der Kaufpreis, verzeichnete A-Tec einen negativen Goodwill in der Höhe von 30,6 Millionen EUR.<ref name="ReferenceB" /> Das im Kesselbau tätige Unternehmen gehörte zu Babcock Borsig und beschäftigte 400 Mitarbeiter am Standort Bilbao.<ref>Austrian Energy & Environment übernimmt spanische Babcock-Borsig. Börseexpress, 22. Januar 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2014.</ref> Die Übernahme erfolgte von der spanischen Staatsholding SEPI. SEPI finanzierte die Sanierung mit ca. 110 Millionen EUR, wovon 12 Millionen gewinnwirksam waren.<ref>A-Tec gewährt Blick hinter die Kulissen. Der Standard, 12. Oktober 2005, abgerufen am 10. Mai 2014.</ref> Allerdings wurde im Jahresabschluss 2004 eine Restrukturierungsrückstellung für Babcock Espana in der Höhe von 14,4 Millionen EUR erfasst.<ref name="ReferenceC">A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 98, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- 2004 AE&E Chennai Works Ltd. und I.D.E.A. Private Ltd., Indien – Kaufpreis 6,3 Mio. EUR.<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F27, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Beide Unternehmen gehörten zur Babcock Borsig-Gruppe. Chennai Works ist im Kesselbau tätig und I.D.E.A. im Bereich Engineering.<ref>Austrian Energy akquiriert zwei Firmen in Indien. Börseexpress, 27. Dezember 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2014.</ref>
- 2005 Kessel- und Kraftwerksgeschäft von Alstom in Asien und dem Pazifikraum: dieses wurde in die Austrian Energy & Environment (Australia) Pty. Ltd. eingebracht – Kaufpreis 7,8 Mio. EUR<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F148, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Aufgrund von Auflagen der EU musste der französische Alstom-Konzern den Bereich Industrial Boilers and Plants verkaufen, wesentliche Teile davon erwarb die AE&E. Der übernommene Bereich umfasste 450 Mitarbeiter und ein Umsatzvolumen von ca. 400 Millionen EUR. Während die Übernahme des Standorts Sydney (Australien) im Jahr 2005 erfolgte, wurden die übrigen Standorte Köln und Nürnberg (beide Deutschland) sowie Brünn (Tschechien) erst 2006 übernommen (siehe späterer Eintrag). Laut Aussage des damaligen AE&E-Vorstandschefs Christian Schmidt ergänzten die deutschen Standorte die Aktivitäten von Von Roll, während er die tschechischen und australischen Standorte als komplementär zur AE&E Austria sah.<ref>Kovats AE&E kauft Industriekessel-Geschäft von Alstom. Börse Express, 25. Oktober 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2014.</ref>
- 2006 Alstom-Geschäft in Deutschland und Tschechien – dieses wurde in die AE&E Inova (Deutschland) und AE&E CZ eingebracht – Kaufpreis 1 Mio. EUR.<ref name="Geschäftsbericht 2006" />
- 2007 Global Power Asia/AE&E Nanjing Boiler Co. – Kaufpreis 18,2 Mio. EUR.<ref name="Finanzbericht 2008">Jahresfinanzbericht 2008. (PDF) A-TEC Industries, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Das chinesische Unternehmen AE&E Nanjing Boiler Co. fertigt Industrie- und Abhitzekessel und sollte für A-Tec einen kosteneffizienten Produktionsstandort darstellen. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug 20 Millionen US-Dollar.<ref>A-TEC Industries schließt zwei Akquisitionen ab:Kartellbehörden genehmigen Übernahmen von Dörries Scharmann Technologies GmbH und Deltak Power Equipment China Co. Ltd. (PDF) A-TEC Industries, 19. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
- 2007 Lentjes GmbH, Deutschland von GEA – Kaufpreis 1,2 Mio. EUR.<ref>Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) A-TEC Industries, S. 114–115, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> A-Tec erwarb Lentjes um nur einen Euro (der Rest sind Anschaffungsnebenkosten). Lentjes baut Anlagen zur Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen, Biomasse und Müll. Vereinbart war, dass A-Tec eine Kapitalstärkung in der Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags vornimmt, wogegen der Verkäufer die Risiken für weitgehend fertiggestellte Projekte übernimmt.<ref>A-TEC INDUSTRIES AG erwirbt deutschen Großanlagenbauer Lentjes. (PDF) A-TEC Industries, 2. Mai 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref> Die Übernahme wurde von der EU-Kommission erst nach vertiefter Prüfung genehmigt.<ref>Mergers: Commission approves proposed acquisition of Lentjes by A-Tec Group. Europäische Kommission, 4. Dezember 2007, abgerufen am 26. April 2014.</ref>
- 2008 KRB, Schweiz – Kaufpreis 2 Mio. EUR.<ref name="Finanzbericht 2008" />
- 2008 Mechanical Installations International, UK – Kaufpreis 8 Mio. EUR.<ref name="Finanzbericht 2008" /> Das britische Unternehmen beschäftigt sich mit Installation, Bau, Wartung und Service von Maschinenparks und Industrieanlagen und ist außerdem im Rohrleitungs- und Stahlbau tätig. Im Jahr 2007 hatte es 110 Mitarbeiter und setzte 21 Millionen EUR um. Beweggrund für die Übernahme waren die bestehenden Aufträge der AE&E im Bereich der thermischen Abfallbehandlung im Vereinigten Königreich.<ref>A-TEC INDUSTRIES übernimmt britisches Service- und Montageunternehmen. (PDF) A-TEC Industries, 26. Februar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
Division Werkzeugmaschinenbau
- 2004 EMCO, Österreich (Werkzeugmaschinenbau) Emco ist ein Maschinenbauunternehmen mit Hauptsitz in Hallein, im österreichischen Bundesland Salzburg und hatte im Jahr 2006 870 Mitarbeiter.<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. 83, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Mirko Kovats hatte 1997 zunächst 50 % von EMCO erworben und das Unternehmen saniert.<ref>Nur Semperit und Grundig fehlen im Imperium. Wirtschaftsblatt, 16. Mai 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dabei musste er auch 120 Millionen Schilling (rund 9 Millionen Euro) aus eigener Tasche einsetzen.<ref>Herr Kovats kauft ein. Die Welt, abgerufen am 26. September 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2003 stockte er auf 100 % auf.<ref>Industrieller Kovats übernimmt Maschinenbauer EMCO. Der Standard, 1. Januar 2003, abgerufen am 26. September 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2004 erwarb die A-Tec von seiner Privatstiftung M.U.S.T. einen 25-%-Anteil und die Stimmenmehrheit um einen Kaufpreis<ref>alle hier genannten Kaufpreise verstehen sich inklusive Anschaffungsnebenkosten</ref> von 20 Mio. EUR<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F29, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Firmenmonitor/EMCO STAR ALLIANCE Holding GmbH Firmenbuchnummer: FN 202633s. Firmenmonitor, 1. November 2005, abgerufen am 26. September 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2006 restliche 75 % von EMCO um 70,3 Mio. EUR<ref name="Geschäftsbericht 2006" />
- 2007 Dörries Scharmann Technologie, Deutschland – Kaufpreis 64,3 Mio. EUR<ref name="Finanzbericht 2008" /> Dörries Scharmann stellt Spezialwerkzeugmaschinen für die Fahrzeugtechnik, Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrt her und gehörte damals der Deutschen Beteiligungs AG.<ref>A-TEC Industries schließt zwei Akquisitionen ab:Kartellbehörden genehmigen Übernahmen von Dörries Scharmann Technologies GmbH und Deltak Power Equipment China Co. Ltd. (PDF) A-TEC Industries, 19. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
Division Minerals & Metals
- 2004 Montanwerke Brixlegg, Österreich (Minerals & Metals) – Kaufpreis 9,7 Mio. EUR.<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, S. F28, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Das Unternehmen ist ein Recyclingbetrieb für Kupfer<ref>Montanwerke Brixlegg/Kupferhütte Brixlegg. Montanwerke Brixlegg AG, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2014.</ref> und weist eine über 500-jährige Geschichte auf.<ref>Montanwerke Brixlegg/Über uns. Montanwerke Brixlegg AG, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. April 2014.</ref>
- 2007 Gindre, Frankreich – Kaufpreis 29,5 Mio. EUR.<ref>Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) A-TEC Industries, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Gindre (Sitz: Lyon/Frankreich) erzeugt Kupfer-Halbzeugprodukte sowie Komponenten für die Elektroindustrie. Das Unternehmen hatte 2006 450 Mitarbeiter und wies einen Umsatz von 300 Millionen Euro auf. Werke bestanden in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den USA. A-Tec erweiterte somit seine Minerals & Metals-Division mit der Kupferhütte Montanwerke Brixlegg durch eine Vorwärtsintegration.<ref>Kartellbehörde stimmt der Akquisition zu: A-TEC Industries übernimmt GINDRE DUCHAVANY S.A. (PDF) A-TEC Industries, 5. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
Division „Sonstiges“
- 2008 Dampfkraftwerk Voitsberg, Österreich um 35 Millionen Euro<ref>A-Tec kauft stillgelegtes Kraftwerk Voitsberg. Die Presse, 30. Juli 2008, abgerufen am 31. Januar 2016.</ref><ref>Gerald Stoiber: Justiz sieht riesigen Schaden bei A-tec. (PDF) Salzburger Nachrichten (Artikel auf der Seite der Poduschka Anwaltsgesellschaft mbh), 25. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015.</ref>
- Das Braunkohlekraftwerk Voitsberg war 2006 stillgelegt worden und zum Abriss bestimmt. In einem Bieterverfahren setzte sich A-Tec gegen ursprünglich 49 Konkurrenten durch. Das Konzept der A-Tec sah vor, das Kraftwerk auf andere Energieträger umzurüsten, dies unter Mitwirkung der AE&E.<ref>A-Tec bekommt Zuschlag für Kraftwerk Voitsberg. oe24.at, 30. Juli 2008, abgerufen am 27. April 2014.</ref>
Gescheiterte Übernahmen
Im Jahr 2007 wollte die A-Tec den Kupferbereich stärken und anstatt der Norddeutschen Affinerie (NA) den belgischen Kupferkonzern Cumerio übernehmen. Außerdem stieg A-Tec bei der Norddeutschen Affinerie ein.<ref>A-Tec lässt Kupfer-Spitzentreffen platzen. Handelsblatt, 4. Juli 2007, abgerufen am 19. Januar 2013.</ref> Jedoch untersagte das deutsche Bundeskartellamt die Übernahme der NA.<ref name=":5">Atempause im Kupfer-Krimi. Die Welt, 28. Februar 2008, abgerufen am 12. März 2016.</ref> Das Bundeskartellamt war der Ansicht, dass durch den Zusammenschluss eine marktbeherrschende Stellung im Bereich der sauerstofffreien Kupferstranggußformate entstünde.<ref>Bundeskartellamt – Homepage – Bundeskartellamt untersagt den Erwerb eines wettbewerblich erheblichen Einflusses durch A-TEC Industries auf die Norddeutsche Affinerie. In: www.bundeskartellamt.de. 28. Februar 2008, abgerufen am 20. März 2016.</ref> Die Geschehnisse wurden in den Medien als „Kupfer-Krimi“ bezeichnet.<ref name=":5" /> Anfang 2008 wurden dann die Cumerio-Anteile wieder verkauft.<ref name="wiwo_5350216" /> Im Sommer 2008 gab A-Tec auch die Anteile an der NA wieder ab.<ref>Kleiner Gewinn mit Verkauf des „Affi“-Pakets. der Standard, 11. Juli 2008, abgerufen am 19. Januar 2013.</ref>
Im Jahr 2008 scheiterte der Kauf der serbischen Kupferhütte RTB Bor, da A-Tec den vollen Kaufpreis nicht rechtzeitig zahlte.<ref name="standard_3297230">Auch Staatsgarantie half Kovats in Belgrad nicht. der Standard, 30. April 2008, abgerufen am 19. Januar 2013.</ref> Im selben Jahr interessierte sich A-Tec für den Kauf der ugandischen Kupfermine Kilembe. A-Tec erwarb dabei eine Kupferschmelze in Uganda.<ref>A-Tec plant Übernahme von Kupfermine in Uganda. Wirtschaftsblatt, 22. September 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2014.</ref>
Unternehmensverkäufe und -liquidationen sowie Sanierungsmaßnahmen
- Die ATB Components s.r.o., Tschechien wurde ab 2007 stillgelegt.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2009. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. 101, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref>
- Bei der ATB Sever, Serbien konnten 2005 Verbindlichkeitsnachlässe sowie Steuernachlässe von über 8 Millionen EUR erlangt werden.
Für dieses Unternehmen war 2005 ein Sozialplan vorgesehen, für den 6 Millionen EUR rückgestellt wurden. Dieser Plan wurde aber nicht so umgesetzt, da steigende Aufträge zu verzeichnen waren und außerdem im Jahre 2006 eine Produktionsverlagerung von ATB Components s.r.o., Tschechien zu ATB Sever durchgeführt wurde. Somit konnten 4,8 Millionen Euro der Rückstellung aufgelöst werden.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 69, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Beim Erwerb von ATB Sever hatte sich die ATB Austria AG verpflichtet, binnen fünf Jahren 16,1 Millionen Euro zu investieren.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. 105, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref>
Im Jahr 2007 betrug das negative Eigenkapital bei ATB Sever rund 26 Millionen Euro<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. 98, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref> und im Folgejahr 37 Millionen Euro.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2008. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. Anlage 3/5, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref>
Im Februar 2009 erfolgte eine Kapitalherabsetzung, um den Verlustvortrag zu reduzieren. Außerdem wurde durch die Übernehmen von Anteilen von Minderheitsaktionären die Beteiligung an ATB Sever auf 78,44 % erhöht.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2009. A-TEC Industries AG, S. 28, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref> Per Ende 2009 betrug das negative Eigenkapital 50 Millionen Euro.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2009. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. 100, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref>
Zwischen April und Juni 2010 fanden bei ATB Sever zwei Kapitalerhöhungen statt, wodurch sich die Beteiligung der ATB Austria Antriebstechnik AG auf 98,06 % erhöhte. Dadurch wurde ein Übernahmeangebot für die übrigen Aktionäre verpflichtend, die mit 390 TEUR abgefunden wurden. Daraufhin wurde ATB Sever von einer a.d. (entspricht Aktiengesellschaft) in eine d.o.o. (entspricht GmbH) umgewandelt.<ref name=":4">A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 153, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. Mai 2015. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Per Ende 2010 betrug das negative Eigenkapital bei ATB Sever rund 33 Millionen Euro<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. 119, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref> und die Investitionsverpflichtung über 16,1 Millionen Euro war erfüllt.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. 153, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref>
- Im Jahr 2006 wurden die Lindeteves Marketing Services und die Lindeteves-Jacoberg Trading (ATB-Gruppe) liquidiert.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 80,120, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- Das im Rahmen der Übernahme von Lindeteves-Jacoberg (Teil der ATB) miterworbene Unternehmen Brook Crompton Western Electric Motor (Dalian) Corporation Ltd. (BCWED, Sitz in Dalian, China) war ab dem Jahr 2006 zum Verkauf vorgesehen.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 80,120, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Im Jahr 2006 wurde das Kapital dieser Gesellschaft um 700 TEUR erhöht.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 45, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Da der Verkauf nicht gelang, wurde im Jänner 2008 der Betrieb eingestellt.<ref>Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) A-TEC Industries, S. 81, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Oktober 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Per Ende 2007 hatte BCWED mehr als 900 Mitarbeiter.<ref>ATB/Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) ATB, S. 16, abgerufen am 14. Mai 2014.</ref>
Im Mai 2008 wurde die Liquidation der Gesellschaft beantragt, wodurch aufgrund des Kontrollverlustes die Entkonsolidierung durchzuführen war. Da die Schulden des Unternehmens höher waren als das Vermögen, ergab sich dadurch ein Gewinn von 6 Millionen Euro. Jedoch verklagte im Februar 2009 BCWED ihren Eigentümer Lindeteves-Jacoberg auf Einzahlung einer ausstehenden Einlage in Höhe von 13,8 Millionen Euro. Lindeteves-Jacoberg wandte Gegenforderungen ein, buchte jedoch eine Rückstellung in der Höhe von 8,5 Millionen Euro ein.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2008. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 68, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- Bei der 2004 günstig erworbenen Babcock Power Espana, Spanien (negativer goodwill, siehe unter „Übernahmen“) wurden im Jahr 2006 77 Mitarbeiter gekündigt. Für den entsprechenden Sozialplan (Schulungen und Abfindungszahlungen) bestand seit 2004 eine Rückstellung in der Höhe von 14,4 Millionen Euro.<ref name="ReferenceC" />
- Im Jahr 2007 wurde die Babcock Isotron, Spanien an Isastur Servicios SL, verkauft. Das Unternehmen war Teil der 2004 erworbenen Babcock Power Espana (Division Anlagenbau) und schon zum Kaufzeitpunkt hatte A-Tec den Verkauf geplant.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 83, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- Für die ein Jahr später verkaufte Babcock Montajes SA, Spanien gilt im Wesentlichen das gleiche. Der Gewinn aus der Veräußerung betrug 3,4 Millionen EUR.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2008. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 70, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- Im Jahr 2008 wurden die Lindeteves Engineering Pte Ltd und Linberg Philippines um jeweils 1 USD an Nuovo Capital PTE Ltd verkauft. Die Gesellschaften gehörten zur Lindeteves-Jacoberg-Gruppe (Teil der ATB) und betrieben ein Kraftwerk. Dadurch entstand ein Verlust von 6,7 Millionen EUR.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2008. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 68, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Die Tilgung der von Lindeteves Engineering Pte Ltd ausgegebenen Schuldverschreibungen (Nominale 13,5 Millionen USD) erfolgte durch Zahlung von 10,6 Millionen USD.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2008. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 22, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- Die französische Tochtergesellschaft ATB Selni war 2004 erworben worden und hatte im Jahr 2005 durchschnittlich 289 Mitarbeiter.<ref>Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, 17. November 2006, S. 51, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juni 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> In den Jahren 2005 und 2006 wurden insgesamt 39 Arbeitsplätze gestrichen und über 3 Millionen Euro an Restrukturierungskosten ausgewiesen.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2006. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 69, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 14. Mai 2015. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Dennoch geriet die Gesellschaft in wirtschaftliche Schwierigkeiten und durchlief eine „procedure de redressement judiciaire“ nach französischem Recht. Diese Prozedur hatte die Bestellung eines gerichtlichen Vergleichverwalters (administrateur judiciaire) zur Folge, wodurch ein Kontrollverlust der A-Tec eintrat. Selni musste daher im Jahresabschluss entkonsolidiert werden, wodurch ein Aufwand in der Höhe von 797 TEUR entstand.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2009. A-TEC Industries AG, S. 27,28,78,79, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
Per Jänner 2010 wurde sie im Rahmen eines Management-Buy-Outs verkauft.<ref>A-Tec-Tochter ATB verkauft ATB Selni. Börse-Express, 10. Februar 2010, abgerufen am 10. Mai 2014.</ref>
- Im Jahr 2009 wurden die operativen Bereiche der Vertriebsgesellschaften Western Electric New Zealand, Neuseeland und Western Electric Australia Pte Ltd, Australien verkauft.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2009. A-TEC Industries AG, S. 28, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref> Wie oben erwähnt, ist Western Electric eine Marke, die A-Tec im Rahmen der Übernahme von Lindeteves-Jacoberg miterwarb.
- Im Jahr 2009 wurden die der Lindeteves Jacoberg Gruppe gehörigen 51 % des indischen Unternehmen Brook Crompton Greaves, Ltd, Maharashtra, an den Minderheitseigentümer Crompton Greaves verkauft.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2009. A-TEC Industries AG, S. 28, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref><ref>Crompton Greaves Ltd. Business Standard, abgerufen am 6. Juni 2015.</ref>
- Im August 2010 erwarb die ATB Austria Antriebstechnik AG von der Lindeteves Jacoberg Gruppe (LJ Gruppe) die Produktionsgesellschaften Schorch (Deutschland), Tamel (Polen) und Brook Motors (Großbritannien). Die Gegenleistung von ATB Austria war die Einbringung von Kreditforderungen in der Höhe von 111 Millionen Euro in die LJ Gruppe, wodurch diese weitgehend entschuldet wurde.<ref>ATB Austria Antriebstechnik AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB Austria Antriebstechnik AG, S. 36, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref> Aufgrund dieses Verkaufs ist die LJ Gruppe nur mehr im Vertrieb von Elektromotoren tätig.<ref>Geschäftsbericht Lindteves-Jacoberg 2011. Lindteves-Jacoberg, S. 6,49, abgerufen am 8. Juni 2014.</ref>
Patronatserklärung
Im Jahr 2007 übernahm die A-Tec Industries AG Patronatserklärungen für die ATB Austria Antriebstechnik AG und die Lindeteves-Jacoberg Limited, die bis 31. Dezember 2009 liefen.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2007. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 12-13,55,107, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Diese Patronatserklärungen wurden im Jahr 2009 bis 2011 verlängert.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2009. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 12, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Die finanzielle Entwicklung
Umsatz und Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag entwickelten sich wie folgt (in Millionen EUR):<ref>Jahresfinanzberichte 2004–2010. A-TEC Industries, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref>
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010<ref name="reduktion">Reduktion insbesondere infolge des Konkurses der AE&E Gruppe sowie dem Verkauf der Dörries Scharmann-Gruppe</ref> | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 282 | 723 | 1.084 | 1.594 | 2.361 | 3.257 | 2.995 | 1.438 |
| Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag | 8 | 26 | 37 | 80 | 28 | −34 | 54 | −585 |
Die Aufteilung auf die Divisionen stellte sich wie folgt dar (in Millionen EUR)<ref>bis einschließlich 2005 siehe Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juni 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) danach die Jahresfinanzberichte 2006–2010. A-TEC Industries, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref>:
Anlagenbau
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 131 | 431 | 443 | 613 | 1.046 | 1.631 | 1.812 | |
| Jahresergebnis | 8 | 18 | 19 | 15 | 74 | 67 | 60 | −339 |
Antriebstechnik
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 151 | 181 | 211 | 304 | 417 | 392 | 307 | 314 |
| Jahresergebnis | 4 | 4 | 2 | 0 | −53 | −41 | −24 | −106 |
Werkzeugmaschinenbau<ref>In der Gewinn- und Verlustrechnung erst ab 2005 konsolidiert</ref>
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 125 | 171 | 212 | 370 | 262 | 97 | ||
| Jahresergebnis | 2 | 7 | 6 | 11 | 1 | −29 |
Minerals & Metals
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 111 | 307 | 506 | 687 | 865 | 615 | 1.053 | |
| Jahresergebnis | 2 | 15 | 32 | 11 | −60 | 41 | 29 |
Die Mitarbeiterzahlen entwickelten sich wie folgt<ref>bis einschließlich 2005 siehe Börsenprospekt. (PDF) A-TEC Industries, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juni 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) danach die Jahresfinanzberichte 2006–2010. A-TEC Industries, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015., Zahlen für 2003–2005 sind Jahresdurchschnitte, danach Stichtagswerte</ref>:
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010<ref name="reduktion" /> | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagenbau | 1.076 | 1.718 | 2.091 | 2.726 | 4.595 | 5.005 | 5.204 | |
| Antriebstechnik | 1.406 | 1.774 | 3.711 | 6.511 | 6.339 | 5.174 | 4.179 | 4.066 |
| Werkzeugmaschinen | 842 | 891 | 942 | 1.735 | 1.749 | 1.498 | 483 | |
| Minerals&Metals | 496 | 502 | 523 | 1.039 | 1.039 | 977 | 1.000 | |
| Sonstige | 0 | 0 | 4 | 18 | 22 | 25 | 24 | |
| Summe | 2.483 | 4.830 | 7.199 | 10.720 | 13.708 | 12.989 | 11.883 | 5.573 |
Finanzmarkttransaktionen
Am 2. November 2005 gab die A-Tec eine Anleihe (ISIN AT0000499272) mit einem Volumen von 100 Millionen Euro zu 5,75 % aus. Die Tilgung dieser Anleihe war am 2. November 2010 fällig.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 85, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Seit Dezember 2006 notiert die Aktie A-Tec INDUSTRIES AG (ISIN AT00000ATEC9) unter anderem an der Wiener Börse. Den Höchststand erreichte das Wertpapier im Sommer 2007 mit 48 Euro pro Aktie, nach einem Ausgabepreis von 26 Euro im Dezember 2006. In den folgenden Jahren verlor das Papier kontinuierlich an Wert und notiert Mitte Juli 2009 mit einem Wert knapp unter 9 Euro.
Am 3. Mai 2007 erfolgte die Begebung einer Wandelanleihe (ISIN AT0000A05CS2) mit einem Volumen von 180 Millionen Euro zu 2,75 %. Die Tilgung dieser Anleihe wäre 2014 fällig gewesen. Das bis 18. April 2014 laufende Wandlungsrecht erlaubte jedem Gläubiger, die Schuldverschreibungen zum Wandlungspreis von 56,25 Euro je Aktie in Aktien umzutauschen. Im zweiten Halbjahr 2009 kaufte die A-Tec einen Teil dieser Wandelanleihe zurück. Dadurch betrug das ausständige Volumen nur mehr ca. 92 Millionen Euro.<ref name="jfb2010_86">A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 86, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Am 27. Oktober 2009 erfolgte die Begebung einer Wandelanleihe (ISIN AT0000A0F795) mit einem Nominale von 110 Millionen Euro zu 8,75 %. Die Tilgung dieser Anleihe wäre 2014 fällig gewesen. Das bis 7. Oktober 2014 laufende Wandlungsrecht erlaubte jedem Gläubiger, die Schuldverschreibungen zum Wandlungspreis von 14,76 Euro je Aktie in Aktien umzutauschen.<ref name="jfb2010_86" /><ref>EANS-Adhoc: A-TEC Industries AG / Ausgabe von Schuldverschreibungen mit Fälligkeit 2014 mit bedingtem Wandlungsrecht. FinanzNachrichten.de, 23. September 2009, abgerufen am 30. Juni 2012.</ref>
Im Juni 2010 wollte A-Tec eine weitere Anleihe emittieren, scheiterte jedoch. Da A-Tec keine Ad-hoc-Meldung über den Misserfolg der Emission veröffentlichte, verhängte 2012 die Finanzmarktaufsicht deswegen eine Geldstrafe in der Höhe von 130.000 EUR über Mirko Kovats und Christian Schmidt.<ref>180.000 Euro Strafe für Mirko Kovats. Kurier, 24. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. August 2012.</ref><ref name="orf2547040">330.000 Euro Strafe für Kovats & Co. ORF, 25. August 2012, abgerufen am 25. August 2012.</ref>
Am 5. Oktober 2010 stellte A-Tec in einer Ad-hoc-Meldung Großaufträge mit einem Volumen von einer knappen Milliarde in Aussicht.<ref>AE&E erhält Auftrag von Essar für die Lieferung von Kesseln für ein Energieprojekt in Indien. (PDF; 26 kB) A-TEC, 5. Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref> Da nach Ansicht der Finanzmarktaufsicht damals bereits bekannt war, dass die Finanzierung nicht sichergestellt war, gab es im Jahr 2012 eine weitere Geldstrafe in der Höhe von 200.000 EUR für Mirko Kovats, Christian Schmid und Franz Fehringer.<ref name="orf2547040" />
Das Insolvenzverfahren der A-Tec – Teil 1
Am 20. Oktober 2010 gab A-Tec den Beginn eines Insolvenzverfahrens bekannt. Die Anmeldung des „Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung“ ist laut eigenen Angaben auf Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Refinanzierung einer Anleihe sowie der Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der australischen Tochtergesellschaft der AE&E-Gruppe zurückzuführen.<ref>A-Tec schlittert in Insolvenz. Anleihenrefinanzierung gescheitert. derStandard.at, 20. Oktober 2010, abgerufen am 30. Juni 2012.</ref> Mit über 350 Millionen Euro Schulden war es mit Stand 2010 die drittgrößte Pleite in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte.<ref>350 Mio. Euro Schulden. news.ORF.at, 20. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010.</ref> Aufgrund dieses Umstandes und der daher guten Dokumentation in den Medien wird in der Folge dessen Ablauf ausführlich beschrieben.
Ein Artikel des Industriemagazins wirft dem Vorstand des A-Tec-Teilkonzerns AE&E Täuschung durch Bilanztricks vor. Davon seien neben Öffentlichkeit und Banken auch Mirko Kovats betroffen gewesen.<ref>Die Akte AE&E. Industriemagazin, 4. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. März 2016.</ref>
Der Aktienhandel an der Börse Wien wurde ausgesetzt. Als am 22. Oktober der Handel wieder einsetzte, rutschte der Aktienwert um 65 % ab. Gehandelt wurde die Aktie nicht mehr am prime market, sondern nur mehr am standard market continuous.<ref>A-Tec-Aktie stürzt nach Handelsaufnahme um 65 Prozent ab. news.ORF.at, 22. Oktober 2010, abgerufen am 30. Juni 2012.</ref>
Insolvenz der Division Anlagenbau (AE&E Gruppe)
Da die Banken in der Folge die Kredite kürzten und auch ein Verkauf nicht möglich war, musste die A-Tec-Tochter AE & E Group GmbH, die Holding des Teilkonzerns AE & E, am 23. November 2010 in Wien Insolvenz (Sanierung ohne Eigenverwaltung) anmelden. In der Holding waren 50 Mitarbeiter beschäftigt; in ganz Österreich hatte die AE&E Gruppe 600 Mitarbeiter und weltweit 5200 Mitarbeiter.<ref>Lage „massiv verschlechtert“. news.ORF.at, 24. November 2010, abgerufen am 30. Juni 2012.</ref><ref>A-Tec-Tochter steht kurz vor Pleite. Wiener Zeitung, 22. November 2010, abgerufen am 20. Dezember 2014.</ref> Die AE&E Group GmbH wurde am 3. Dezember 2010 geschlossen. Wenig später wurde das Verfahren zu einem Konkursverfahren, wodurch die A-Tec die Beherrschung über die AE&E-Gruppe verlor.<ref name="JFB2010_3">A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 3, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Am 26. November 2010 musste auch die operative Gesellschaft AE&E Austria GmbH & Co. KG Insolvenz anmelden.<ref>AE&E Austria GmbH & Co KG. Firmenmonitor, 26. November 2010, abgerufen am 19. Januar 2013.</ref>
Am 3. Dezember wurde der Kauf der AE & E Austria durch die Andritz AG bestätigt.<ref>Andritz kauft A-Tec-Tochter AE&E. steiermark.ORF.at, 3. Dezember 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. Juli 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Dies wurde dadurch bewerkstelligt, dass die neu gegründete Andritz Energy & Environment GmbH als Auffanggesellschaft Projekte und die meisten Mitarbeiter übernahm.<ref>AE&E wird geschlossen: Auffanggesellschaft übernimmt. Kleine Zeitung, 28. Januar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Oktober 2014.</ref>
Für die AE&E Austria GmbH & Co. KG wurde im Juli 2011 ein Sanierungsplan wie folgt beschlossen. Nach diesem erhalten die nicht bevorrechtigten Gläubiger eine Quote von 20 %. Darüber hinaus besteht die Chance auf eine Superquote aus der Verwertung des dem Masseverwalter übergebenen Vermögens, nämlich unter anderem Schadenersatzansprüche gegen Organe des Unternehmens, gegen die A-Tec Industries AG und deren Organe, gegen die M.U.S.T. Privatstiftung und die Loidold Privatstiftung und deren Gesellschaften und Organe. Zum Vermögen gehören auch Ansprüche gegen die A-Tec Beteiligungs GmbH wegen des Kraftwerks Voitsberg.<ref>Firmenmonitor/AE&E Austria GmbH & Co KG. Firmenmonitor, 26. Juli 2011, abgerufen am 23. Februar 2013.</ref>
Im Februar 2013 war vorgesehen, eine (Teil-)Superquote in der Höhe von 15 % an die Gläubiger auszuzahlen.<ref>Firmenmonitor/AE&E Austria GmbH & Co KG. Firmenmonitor, 19. Februar 2013, abgerufen am 23. Februar 2013.</ref> Im Juni 2013 wurde die Frist für die Überwachung der AE&E Austria GmbH & Co. KG durch den Treuhänder bis zum 18. Juli 2016 verlängert.<ref>Firmenmonitor/AE&E Austria GmbH & Co KG. Firmenmonitor, 7. Juni 2013, abgerufen am 24. Mai 2014.</ref> Eine weitere Fristverlängerung bis 18. Juli 2019 erfolgte im Juli 2016.<ref>Wiener Zeitung: Firmenmonitor.at // AE&E Austria GmbH & Co KG. 13. Juli 2016, abgerufen am 21. Januar 2017.</ref>
Die Schweizer Zwischenholding AE&E Inova Holding AG musste im Dezember 2010 Nachlassstundung beantragen, da ein Darlehen an die AE&E Group GmbH abgeschrieben werden musste.<ref name="hitachi_2010">Hitachi Zosen Inova Annual Report 2010. (PDF; 5,0 MB) Abgerufen am 27. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In der Folge konnten auch weitere Tochtergesellschaften der AE&E-Gruppe verkauft werden:
- AE&E Von Roll Inova, Schweiz an Hitachi Zosen, Japan<ref name="AE&E Verkauft">AE&E: Verkauft und Liquidiert. Wie die Tochtergesellschaften des Anlagenbauers AE&E verkauft werden. INDUSTRIEMAGAZIN, 30. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2015.</ref>
- AE&E KRB AG, an Hitachi Zosen, Japan<ref name="hitachi_2010" />
- AE&E Inc., USA an Hitachi Zosen, USA<ref name="hitachi_2010" />
- AE&E Inova France SA, AE&E Maintenance France S.A.S., AE&E Inova France Operations S.A.S. an Altawest SAS<ref name="hitachi_2010" />
- Đuro Đaković TEP, Kroatien an EM Alliance, Russland<ref name="AE&E Verkauft" />
- Lentjes, Deutschland an Doosan, Korea<ref name="eng_1011065">Doosan boosts portfolio with acquisition of AE&E Lentjes. theENGINEER, 28. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- AE&E Inova GmbH, Deutschland musste im November 2010 Insolvenz anmelden. Die japanische IHI Corporation erwarb den Bereich Anlagen- und Kesselbau, Keppel Seghers das Know-how bezüglich Müllverbrennungsanlagen und enpros den Bereich Engineering.<ref>M&A Yearbook 2011/2012. (PDF; 8,1 MB) Abgerufen am 27. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- AE&E CZ, s.r.o., Tschechien ging 2011 an Bilfinger Berger<ref>Bilfinger Berger kauft AE&E-Tochter in Tschechien. Wirtschaftsblatt, 20. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2013.</ref>
- AE&E Chennai Works Ltd. und I.D.E.A. Private Ltd. an Doosan (Südkorea) und Dodsal (Indien) – Verkaufspreis 20 Millionen EUR<ref name="AE&E Verkauft" />
- AE&E Australia musste ebenfalls Insolvenz anmelden und wurde dann an RCR Tomlinson verkauft.<ref>RCR Tomlinson buys AE&E Australia. 24. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Erworben wurden physisches Anlagevermögen, intellectual property und Technologien, aber keine Verbindlichkeiten für Projekte, die vor dem Unternehmensverkauf entstanden. RCR Tomlinson bezahlte ca. 2,5 Millionen Australische Dollar (AUD) fix. Daneben wurde eine erfolgsabhängige Zahlung von maximal 5 Millionen AUD vereinbart. RCR Tomlinson verbuchte in seiner Bilanz 2011 einen Gewinn aus dieser Akquisition in der Höhe von 3,7 Millionen AUD.<ref>2011 RCR Tomlinson Annual Report. 9. September 2011, abgerufen am 30. März 2013.</ref>
- Die spanische Tochtergesellschaft Babcock Power Espana musste 2011 Insolvenz anmelden. Die spanische Staatsholding SEPI stellte Schadenersatzansprüche wegen Vertragsverletzung gegen A-Tec, AE&E Group GmbH und AE&E Austria GmbH & Co KG.<ref>SEPI: SEPI will be able to accept the agreement offer submitted by A-TEC industries and by its affiliated companies. 17. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Mai 2014.</ref> Aus der Quote der AE&E Austria erhielt SEPI im Juli 2011 10,6 Millionen Euro.<ref>Wiener Zeitung: AE&E-Gläubiger erhalten 30,6 Millionen Euro. 18. Juli 2011, abgerufen am 24. Mai 2014.</ref>
- Die AE&E Mechanical Installations International Ltd. musste im November 2011 Insolvenz anmelden.<ref name="hitachi_2010" />
- Die AE&E Financial Services GmbH (gegründet zur Zahlungsverkehrsabwicklung innerhalb der AE&E-Gruppe)<ref>AE&E Financial Services GmbH. Firmenmonitor, 13. Januar 2010, abgerufen am 2. März 2013.</ref> trat am 22. Februar 2012 in Liquidation<ref>AE&E Financial Services GmbH. Firmenmonitor, 22. Februar 2012, abgerufen am 2. März 2013.</ref> und wurde nach deren Beendigung am 15. Jänner 2013 gelöscht.<ref>AE&E Financial Services GmbH. Firmenmonitor, 15. Januar 2013, abgerufen am 2. März 2013.</ref>
Im Jänner 2013 nahm die im Konkurs befindliche AE&E Group GmbH eine Zwischenverteilung in der Höhe von 7 % vor.<ref>AE&E Group GmbH. Firmenmonitor, 11. Januar 2013, abgerufen am 2. Februar 2013.</ref> Per Dezember 2015 erfolgte eine weitere Quotenausschüttung in der Höhe von 7 %.<ref>AE&E Group GmbH. Firmenmonitor, 2. Dezember 2015, abgerufen am 5. Dezember 2015.</ref><ref>AE&E Group GmbH. Firmenmonitor, 17. Dezember 2015, abgerufen am 27. Dezember 2015.</ref> Per Jänner 2020 wurden weitere 3,3 % verteilt.<ref>Acht Jahre nach der Pleite von A-Tec: Ende der Insolvenz von AE&E in Sicht. 28. Januar 2020, abgerufen am 9. Februar 2020.</ref>
Das Insolvenzverfahren der A-Tec – Teil 2
Der Sanierungsplan
Ende Dezember 2010 nahmen die Gläubiger der A-Tec einen Sanierungsplan an, dass bis 30. Juni 2011 ein Investor für den A-Tec-Konzern gefunden werden müsse, wobei die Bezahlung der Quote von 47 % bis Ende September 2011 zu erfolgen habe. In absoluten Zahlen wurde vom Investor eine Investition in der Höhe von 250 Millionen Euro erwartet.<ref>Grünes Licht für A-Tec-Sanierungsplan. Wirtschaftsblatt, 29. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Januar 2011.</ref>
Laut einem Bewertungsgutachten waren die verbliebenen Teilkonzerne ATB, Emco einschließlich Dörries Scharmann und Montanwerke Brixlegg wie folgt zu bewerten: ATB mit zwischen −7,1 und +15,4 Millionen Euro und die übrigen zusammen mit zwischen 147 und 212 Millionen Euro.<ref>A-Tec-Gläubiger geben sich nicht zufrieden. die Presse, 19. Dezember 2010, abgerufen am 17. Mai 2014.</ref>
Gegen die Holding der Dörries Scharmann Gruppe, die A-Tec Mechanical Engineering Investment GmbH (AMEI), wurde auf Antrag von zwei Banken Mitte Dezember 2010 ein Insolvenzverfahren eröffnet.<ref name="JFB2010_3" /><ref>Deutsche A-Tec-Tochter wird Schweizerin. Der Standard, 17. Januar 2011, abgerufen am 10. März 2013.</ref>
Am 17. Jänner 2011 gab die deutsch-schweizerische StarragHeckert Holding AG den Kauf der Dörries Scharmann Gruppe bekannt.<ref>StarragHeckert plant die Übernahme der Dörries Scharmann Gruppe. (PDF) StarragHeckert, 17. Januar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2012.</ref> Der Kaufvertrag wurde am 19. Jänner für einen Betrag von 70 Millionen Euro abgeschlossen.<ref>Übernahme der deutschen Dörries Scharmann abgeschlossen. (PDF) StarragHeckert, 19. Januar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2012.</ref> Hierauf wurde das Insolvenzverfahren gegen die AMEI beendet.<ref name="JFB2010_3" /> Wie aus dem offengelegten Jahresabschluss 2011 dieser Gesellschaft ersichtlich ist, erzielte die A-Tec Mechanical Engineering Investment GmbH durch den Beteiligungsverkauf einen Gewinn von ca. 2,8 Millionen EUR.<ref name="ur_9255121">Unternehmensregister, A-TEC Mechanical Engineering Investment GmbH. 2. April 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014.</ref>
Am 15. Juni 2011 legte A-Tec-Chef Mirko Kovats die Jahresbilanz 2010 der A-Tec mit einem Rekordverlust von 584,5 Millionen Euro vor.<ref>A-Tec bricht nach Rekordverlust 20 Prozent ein. Wirtschaftsblatt, 16. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2015.</ref>
Im Juni 2011 erfolgte auch die Vorlage des Jahresabschlusses des A-Tec-Teilkonzerns ATB: ATB wies ein Periodenergebnis von −107 Millionen EUR auf.<ref>ATB Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB, 10. Juni 2011, S. 11, abgerufen am 17. Mai 2014.</ref> Das stark negative Ergebnis wurde im Wesentlichen durch hohe Abschreibungen bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen verursacht, die 91 Millionen Euro betrugen (Vorjahrsvergleichswert: 2 Millionen Euro). ATB war durch das Sanierungsverfahren der A-Tec stark in Mitleidenschaft gezogen worden: der Verlust des Vertrauens bei Banken, Kreditversicherungen, Lieferanten und Kunden führte zu Erschwerung der Finanzierung.<ref>ATB Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB, 10. Juni 2011, S. 10, abgerufen am 17. Mai 2014.</ref> A-Tec kam der ATB insoweit zu Hilfe, dass die A-Tec Industries AG und deren Tochtergesellschaft AE&E Energy AG Darlehensforderungen in der Höhe von 80 Millionen einschließlich Zinsen in Hybridkapital umwandelten: die Rückzahlung muss erst erfolgen, wenn die Hauptversammlung der ATB Austria Antriebstechnik AG dies beschließt.<ref>ATB Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB, 10. Juni 2011, S. 72, abgerufen am 17. Mai 2014.</ref> Außerdem leistete die A-Tec im Dezember 2010 einen Gesellschafterzuschuss in der Höhe von 25 Millionen Euro.<ref>ATB Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB, 10. Juni 2011, S. 11, abgerufen am 17. Mai 2014.</ref> Die Möglichkeiten der Finanzierung der ATB durch die A-Tec waren jedoch seit Einleitung des Sanierungsverfahrens stark beschränkt.<ref>ATB Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB, 10. Juni 2011, S. 16, abgerufen am 17. Mai 2014.</ref>
Mit einigen Banken wurden Stundungen der Kredite vereinbart.<ref>ATB Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) ATB, 10. Juni 2011, S. 12, abgerufen am 17. Mai 2014.</ref>
Bei der ATB-Tochtergesellschaft ATB Sever wurden Anfang 2011 Kapitalerhöhungen durchgeführt. Durch Forderungseinbringungen, Kapitaleinlagen und Forderungsverzichte in der Höhe von insgesamt rund 38 Millionen Euro konnte die Bilanzsanierung abgeschlossen werden. Im April 2011 wurde der verlustträchtige Teilbereich Industriemotoren von ATB Sever aufgelassen, was zur Streichung von 283 Jobs führte.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresfinanzbericht 2010. (PDF) A-TEC Industries AG, S. 15,16, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Gegen Ende Juni 2011 wurde bekannt, dass die A-Tec noch mit fünf Interessenten verhandelte, unter anderem dem britisch-französischen Finanzinvestor Astorg, dem indischen Stahlkonzern Essar und dem tschechisch-slowakischen Investor Penta.<ref>Finale im Poker um A-Tec. Format, abgerufen am 20. Juli 2012.</ref>
Im Juli 2011 führte die Staatsanwaltschaft Wien eine Hausdurchsuchung bei A-Tec durch, da aufgrund einer Anzeige Ermittlungen unter anderem wegen betrügerischer Krida und Bilanzfälschung gegen mehrere Vorstände liefen.<ref>Hausdurchsuchung bei A-TEC. Kleine Zeitung, 20. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Januar 2013.</ref>
Im gleichen Monat wurde auch der Bericht des Sanierungsverwalters bekannt, in dem dieser zu den Insolvenzgründen unter anderem feststellte, dass
- der Konzern durch den Kauf wirtschaftlich schwacher Industriebetriebe rasch gewachsen war
- der Konzern eine niedrige Eigenkapitalquote aufwies
- die Liquiditätsplanung Unvorhergesehenes nicht berücksichtigte
- 93 Mio. USD in Firmenjets und 40 Mio. EUR in das Kraftwerk Voitsberg sowie ein Grundstück gesteckt wurden<ref>Das „Sündenregister“ von A-Tec-Chef Kovats. Die Presse, 22. Juli 2011, abgerufen am 8. August 2012.</ref>
Im September 2011 war geplant, die Quote von 200 Millionen Euro wie folgt aufzubringen: Über die Contor Industries GmbH sollte die ATB an den chinesischen Wolong-Konzern gehen, Minerals & Metals an Solstice International und das Kraftwerk Voitsberg an Palmsquare. Emco wäre bei A-Tec verblieben.<ref name="wiener_110905">A-Tec wird von Käufer Contor filetiert. Wiener Zeitung, 5. September 2011, abgerufen am 20. Juli 2012.</ref> Die Contor Industries GmbH wurde im Juni 2011 gegründet, Geschäftsführer und einziger Gesellschafter war der ehemalige A-Tec-Mitarbeiter Thomas Schätti.<ref name="wiener_110905" /><ref name="firmenmonitor_680979">Firmenmonitor/Contor Industries GmbH. 12. Juli 2011, abgerufen am 16. Februar 2013.</ref> Die Geschäftsadresse dieser Firma war die der A-Tec Industries AG und das Stammkapital betrug nur 35.000 EUR.<ref name="firmenmonitor_680979" /> Mirko Kovats bestritt jedoch, dass es sich um eine Strohfirma handle.<ref>A-Tec Deal: Kovats verkauft an Contor. Industriemagazin, 7. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2013.</ref> Laut Bericht des Vorstandes der A-Tec lag die Rolle der Contor Industries GmbH nur in der Koordinierung der Angebote, die Verträge würden direkt mit den einzelnen Bietern abgeschlossen.<ref name="atec_110907">Bericht des Vorstands der A-TEC Industries AG vom 7. September 2011. (PDF; 37 kB) A-TEC, 7. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
Laut Bericht des Vorstandes gab es zwei Gegenangebote, die jedoch abgelehnt wurden:
a) Investor Springwater Capital LLC: Darlehen bis 100 Millionen EUR sowie eine Anleihe über 110 Millionen EUR – hier wurde eine Preisstabilität in der Kupfer-Division verlangt, die nicht garantiert werden konnte.
b) Investor Penta: Hier hätte eine Zweckgesellschaft (Vysehrad Holding B.V., Niederlande) das gesamte Vermögen der A-Tec übernommen und dafür die Quote geleistet. A-Tec wäre an dieser Zweckgesellschaft mit 20 % beteiligt gewesen, hätte jedoch kaum Rückflüsse erhalten können, da die Zweckgesellschaft stark fremdfinanziert war: Vysehrad hätte nur 20 Millionen Euro Eigenkapital gehabt, die darüber hinaus notwendigen 190 Millionen Euro hätte Penta Vysehrad zu einem Zinssatz von 20 % geliehen. Außerdem wären umfangreiche Gewährleistungen zu übernehmen gewesen.<ref name="atec_110907" /><ref>Aufsichtsratschef Freimut Dobretsberger im FORMAT-Interview | trend.at. In: trend.at. 22. September 2011 (trend.at [abgerufen am 28. Februar 2017]).</ref>
Penta jedoch klagte gegen den Verkauf via Contor. Dies führte dazu, dass der hinter Solstice stehende pakistanische Investor Alshair Fiyaz sein Angebot zurückzog.<ref>A-Tec: Verkauf droht zu platzen. Die Presse, 22. September 2011, abgerufen am 28. Januar 2015.</ref>
Verwertung durch den Treuhänder
Der Verkauf scheiterte daraufhin und die Unternehmen werden nun einzeln verkauft.<ref name="Schluss">Mirko Kovats zieht bei A-Tec den Schlussstrich. Wirtschaftsblatt, 3. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2014.</ref> Nach dem Scheitern der Sanierung und Übernahme durch neue Investoren fiel die Aktie im Oktober 2011 auf 0,84 Euro.<ref name="Schluss" /> Die Wiener Börse setzte die Aktie vom Handel aus.<ref>A-Tec-Aktie vom Handel ausgesetzt. Kleine Zeitung, 3. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Januar 2013.</ref> Der Treuhänder, Matthias Schmidt, führt die Verwertung des Vermögens der A-Tec durch.<ref>47% Quote des Sanierungsplans vom 29. Dezember 2010 wurde zum 30. September 2011 nicht erlegt. (PDF; 37 kB) A-TEC Industries AG, 2. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
Verwertung der übrigen Divisionen
- Der Treuhänder verkaufte am 19. Oktober 2011 die Division Antriebstechnik (ATB-Gruppe) an den chinesischen Wolong-Konzern, wobei ein Erlös von rund 53 Millionen Euro erzielt wurde.<ref>A-Tec: Motorenhersteller ATB an Wolong verkauft ≈. news.ORF.at, 19. Oktober 2011, abgerufen am 30. Juni 2012.</ref><ref name="pariasek_120223">Verständigung 23. Februar 2012. (PDF; 30 kB) pariasek holper Rechtsanwälte, 27. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2014.</ref>
- Der Verkauf der EMCO-Gruppe an die Salzburger Kuhn Holding um rund 34 Millionen Euro erfolgte am 20. Dezember 2011.<ref name="pariasek_120223" /><ref name="EMCO">EMCO Gruppe an Salzburger Kuhn Holding verkauft. derStandard.at, 20. Dezember 2011, abgerufen am 1. Juli 2012.</ref> Für den Käufer besteht ein darüber hinausgehender Haftrücklass in der Höhe von 4 Millionen EUR, von dem dieser jedoch 2,4 Millionen EUR beansprucht. Somit sind noch 1,6 Millionen offen (Stand Juni 2013).<ref name="pariasek_AT0000A0F795_1">pariasek holper rechtsanwälte: AKTUELLE INFORMATION für die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen der A-TEC INDUSTRIES AG 2009–2014(AT0000A0F795), 3. Juni 2013. (PDF; 99 kB) Punkt 1. 3. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2013.</ref>
- Die Division Minerals & Metals (Montanwerke Brixlegg und Gindre) wurde am 10. Februar 2012 um rund 86 Millionen Euro an Umcor aus der Schweiz verkauft.<ref name="pariasek_120223" /><ref name="Montan B">Montanwerke Brixlegg in Schweiz verkauft. Wiener Zeitung, 10. Februar 2012, abgerufen am 1. Juli 2012.</ref> Für den Käufer besteht ein darüber hinaus gehender Haftrücklass in der Höhe von 11 Millionen EUR, den dieser jedoch zur Gänze beansprucht. Der Treuhänder hat davon 3 Millionen akzeptiert, über den Rest wird noch verhandelt (Stand Juni 2013).<ref name="pariasek_AT0000A0F795_1" />
Verwertung der sonstigen Vermögensgegenstände und Beteiligungen außerhalb der Divisionen
Die Vermögensgegenstände und Beteiligungen außerhalb der Divisionen entwickelten sich wie folgt:
- Im Februar 2012 musste die Tochtergesellschaft A-Jet, die die konzerneigenen Jets betrieb, Konkurs anmelden.<ref>Kovats Fluggesellschaft A-Jet in Konkurs. Die Presse, 6. Februar 2012, abgerufen am 1. Juli 2012.</ref> Sie reihte sich damit in eine Pleiteserie österreichischer Bedarfsflugunternehmen ein, deren weitere Opfer unter anderem die MAIN Aviation Project GmbH & Co Falcon KG, Comtel Air und M.A.P. Management + Planning GmbH waren.<ref>Teure Träume. Industriemagazin, 5. April 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2013.</ref>
Aufgrund der A-Tec-Insolvenz war auch die A-Jet in Schwierigkeiten geraten. Deren ehemaliger Geschäftsführer Peter Tutschek habe auch Investoren gefunden, deren Einstieg jedoch angeblich nicht möglich war, da Kovats einen zu hohen Preis verlangt habe. 15 Mitarbeiter mussten abgebaut werden.<ref name="A-Jet:Fetzen">Bei A-Jet fliegen die Fetzen. Wirtschaftsblatt, 20. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014.</ref><ref name="firmenmonitor_626466x">Firmenmonitor/A-Jet. 12. Januar 2012, abgerufen am 2. September 2013.</ref>
Laut Tutschek wäre A-Jet schon Ende 2010 insolvent gewesen und er habe auch Insolvenz beantragen wollen. Mirko Kovats habe jedoch die Sanierung der A-Tec nicht gefährden wollen. Deshalb habe Mitte Jänner 2011 A-Tec-CFO Franz Fehringer die Geschäftsführung übernommen. Im Dezember 2011 setzte der Treuhänder anstelle von Fehringer Gert Bergmann als Geschäftsführer ein.<ref name="firmenmonitor_626466x" /><ref name="A-Jet Lizenz weg">Lizenz weg, Ausblick negativ: A-Jet muss am Boden bleiben. Wirtschaftsblatt, 5. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014.</ref> Tutschek stritt mit der A-Jet vor dem Arbeitsgericht.<ref name="A-Jet:Fetzen" />
Kurz vor der Insolvenz entzog das Verkehrsministerium dem Unternehmen die Fluglizenz (Air Operator Certificate). Diese Lizenz wäre jedoch für einen Investor essentiell gewesen. Der Hintergrund des Lizenzentzug sei gewesen, dass Franz Fehringer als A-Jet-Geschäftsführer dem Ministerium nicht die entsprechenden Informationen über die Finanzlage gegeben habe.<ref name="A-Jet Lizenz weg" />
Laut Kovats seien die Aussagen von Tutschek unrichtig; Bergmann sei schuld an der Pleite gewesen, da aufgrund offener Gehälter Mitarbeiter A-Jet bei Behörden schlechtgemacht hätten.<ref name="A-Jet Lizenz weg" />
Außerdem wurde bekannt, dass es in der Ära Fehringer seltsame Geldflüsse nach Bahrain gegeben haben soll.<ref name="A-Jet Lizenz weg" />
Die Konkursquote der A-Jet beträgt 11,8917 %.<ref>Firmenmonitor/A-Jet. Firmenmonitor.at, 20. Januar 2015, abgerufen am 7. März 2015.</ref>
- Ein Firmenjet (geleast von der A-Tec-Tochter Challenger Anlagenvermietung GmbH) wurde im April 2012 um 15,5 Millionen Dollar in die USA verkauft. Es handelte sich dabei um eine Bombardier Challenger 300. Vom Verkaufserlös erhielt der Leasinggeber 14,9 Millionen Dollar.<ref>A-Tec-Treuhänder verkauft Kovats Nobeljet in die USA. Wiener Zeitung, 10. Mai 2012, abgerufen am 30. Juni 2012.</ref><ref name="wz_481010">A-Tec-Gläubiger müssen an einem Strang ziehen. Wiener Zeitung, 20. August 2012, abgerufen am 20. August 2012.</ref>
- Für die ebenfalls der A-Tec gehörige i.Dream Media Services GmbH wurde im Mai 2012 Konkursantrag eingereicht, dieser jedoch mangels Masse abgelehnt.<ref>Firmenmonitor/i.Dream Media Services GmbH. Firmenmonitor.at, 4. Mai 2012, abgerufen am 22. März 2014.</ref>
- Der Beteiligung der A-Tec an der Drum Beteiligungsverwaltungs GmbH, Brunn am Gebirge (1 %) wurde im November 2012 an den Mehrheitsgesellschafter, Reinhardt Salusek, übertragen<ref>Firmenmonitor/Drum Beteiligungsverwaltungs GmbH. Firmenmonitor.at, 21. November 2012, abgerufen am 5. Januar 2013.</ref>
- Die A-Tec PETRO GmbH, Wien wurde im Mai 2013 wegen Vermögenslosigkeit von Amts wegen aus dem Firmenbuch gelöscht.<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 22. Mai 2013, abgerufen am 23. Mai 2013.</ref>
90 % dieser Gesellschaft gehörten der E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH, einer Tochter der A-Tec Industries AG (die diese im November 2011 von der A-Tec Minerals & Metals Management GmbH, ebenfalls einer Tochter der A-Tec Industries AG übernommen hat).<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 30. November 2011, abgerufen am 25. Mai 2013.</ref> Die übrigen 10 % gehörten Sergey Ilin,<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 2. Januar 2009, abgerufen am 25. Mai 2013.</ref> der auch Geschäftsführer war.<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 29. Oktober 2008, abgerufen am 25. Mai 2013.</ref> Die gesetzliche Grundlage für die Löschung war § 40 Firmenbuchgesetz,<ref>§ 40 Firmenbuchgesetz. Bundeskanzleramt Österreich, abgerufen am 25. Mai 2013.</ref> wo vorgesehen ist, dass eine Gesellschaft, die nicht offenkundig über Vermögen verfügt, gelöscht werden kann, wenn sie die Jahresabschlüsse zweier aufeinanderfolgender Geschäftsjahre nicht vorlegt und das Vorhandensein von Vermögen nicht bewiesen wird. Die Gesellschaft hatte bis Mai 2013 die Jahresabschlüsse für 2010 und 2011 nicht offengelegt.<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, abgerufen am 25. Mai 2013.</ref>
Im Mai 2014 dennoch ein formelles Liquidationsverfahren beschlossen und Gert Bergmann als Liquidator bestellt.<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 20. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.</ref> Inzwischen wurden die Jahresabschlüsse für 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014 eingereicht.<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, abgerufen am 3. August 2014.</ref><ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 4. August 2014, abgerufen am 3. August 2014.</ref><ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 4. August 2014, abgerufen am 17. Januar 2015.</ref><ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 13. Januar 2015, abgerufen am 17. Januar 2015.</ref>
Im März 2015 erfolgte eine neuerliche Löschung, aber diesmal aufgrund der Beendigung der Liquidation.<ref>Firmenmonitor/A-TEC PETRO GmbH. Firmenmonitor.at, 31. März 2015, abgerufen am 1. April 2015.</ref>
- Das Kraftwerk Voitsberg (Eigentum der A-Tec Beteiligungs GmbH) wurde im Jänner 2013 an die Porr Umwelttechnik GmbH verkauft. Porr bricht das Kraftwerk ab und recycelt dabei die Materialien (Buntmetalle, Schrott etc.).<ref>Porr darf Kohlekraftwerk Voitsberg abwracken. der Standard, 8. Januar 2013, abgerufen am 12. Januar 2013.</ref> Nach der Demontage der Blöcke I und II verkaufte Porr den Block III im März 2014 an rumänische Investoren.<ref>Porr verkauft Voitsberg III an Rumänien. Wirtschaftsblatt, 19. März 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. März 2014.</ref> Nach Abschluss der Arbeiten wird Porr das Grundstück verkaufen.<ref>Porr darf Kohlekraftwerk Voitsberg abwracken. der Standard, 8. Januar 2013, abgerufen am 12. Januar 2013.</ref> Porr zahlte vier Millionen EUR und erwartet einen erheblichen Gewinn aus der Verwertung der Materialien.<ref>Kapitalerhöhung soll Porr attraktiver machen. der Standard, 12. April 2013, abgerufen am 13. April 2013.</ref> Für die Gläubiger verblieb nur ein geringer Erlös, da zuerst die Konservierungskosten des Kraftwerkes und die Forderungen der insolventen AE&E Austria GmbH & Co. KG (siehe oben) zu begleichen waren.<ref>pariasek holper rechtsanwälte: AKTUELLE INFORMATION für die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen der A-TEC INDUSTRIES AG 2009–2014(AT0000A0F795), 3. Juni 2013. (PDF; 99 kB) Punkt 2. 3. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2013.</ref>
- Weiters zum Verkauf stand das Mietrecht für ein Grundstück auf dem Wiener Flughafen.<ref name="Montan B" /><ref name="wz_481010" /><ref>Zwischenmitteilung 1. Quartal 2012. (PDF; 1,0 MB) t. A-TEC, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref> Es handelte sich dabei um einen über 60 Jahre laufenden Mietvertrag. Auf dem Grundstück hätte die A-Tec-Konzernzentrale gebaut werden sollen, aber aufgrund der Insolvenz kam es nicht mehr dazu. Im Endeffekt wurde die Angelegenheit dadurch bereinigt, dass der Flughafen Wien 500.000 EUR vom Sanierungsverwalter erhielt und damit der Vertrag im Juli 2013 aufgelöst wurde.<ref>Flughafen Wien einigt sich mit A-Tec-Treuhänder. Kurier, 2. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014.</ref>
- Die Energy Investment Kraftwerkerrichtung AG wurde im August 2013 wegen Vermögenslosigkeit aus dem Firmenbuch gelöscht.<ref>Firmenmonitor/Energy Investment Kraftwerkerrichtung AG. 23. August 2013, abgerufen am 27. August 2013.</ref>
Die Gesellschaft wurde 2009 gegründet. Als Vorstände waren Mirko Kovats und Christian Schmidt bestellt.<ref>Firmenmonitor/Energy Investment Kraftwerkerrichtung AG. 4. Mai 2009, abgerufen am 1. Juni 2013.</ref> Christian Schmidt war nunmehr Alleinvorstand, nachdem Mirko Kovats im September 2012 als Vorstand ausgetragen wurde.<ref>Firmenmonitor/Energy Investment Kraftwerkerrichtung AG. 7. September 2012, abgerufen am 1. Juni 2013.</ref> Das Unternehmen hat bisher (Juni 2013) keine Jahresabschlüsse offengelegt.<ref>Firmenmonitor/Energy Investment Kraftwerkerrichtung AG – Eine Offenlegung wäre hier ersichtlich. Abgerufen am 1. Juni 2013.</ref> Die A-Tec Industries AG war an dieser Gesellschaft mit 99,99 % beteiligt, während Mirko Kovats 0,01 % hielt.<ref>Firmenabc/Energy Investment Kraftwerkerrichtung AG. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juni 2013.</ref> Laut den Angaben im Beteiligungsspiegel des Jahresabschlusses 2012 der A-Tec Industries AG wies die Energy Investment Kraftwerkerrichtung AG per 31. Dezember 2012 ein negatives Eigenkapital von ca. 3.000 EUR auf.<ref>Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012. (PDF; 3,3 MB) A-TEC, 17. Juli 2013, S. 14, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref>
- Die A-Tec Beteiligungs GmbH, Mönchengladbach, Deutschland trat im Juni 2014 in Liquidation. Liquidator ist Franz Fehringer.<ref>Deutsches Handelsregister/A-TEC Beteiligungs GmbH, Amtsgericht Mönchengladbach, HRB13169. 2. Juni 2014, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 31. Juli 2014. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Die letzte offengelegte Bilanz des Unternehmens stammt aus 2006.<ref>Bundesanzeiger/A-TEC Beteiligungs GmbH. Abgerufen am 3. August 2014.</ref> Im Juni 2019 wurde sie aus dem Handelsregister gelöscht.<ref>Öffentliche Bekanntmachung RegisSTAR/Amtsgericht Moenchengladbach Aktenzeichen: HRB 13169. Abgerufen am 12. Juli 2019.</ref>
Es kam zu einigen Verschmelzungen:
| Gesellschaft | Verschmolzen auf | Datum | Quelle | Kommentar |
|---|---|---|---|---|
| AE&E Energy AG | E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH | Juni 2012 | <ref>Ediktsdatei, Bekanntmachungen der Firmenbuchgerichte, Firmenbuchnummer 325992a, eingetragen am 2. Juni 2012. BM J, 12. Juni 2012, abgerufen am 30. Juli 2012.</ref> | Die AE&E Energy AG war trotz des Namens nicht Teil der AE&E-Gruppe und daher nicht direkt in deren Konkurs verwickelt, siehe Organigramm.<ref>Organigramm – April 2011. A-TEC Industries, 1. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2011.</ref> |
| A-Tec Mechanical Engineering Investment GmbH, Mönchengladbach, Deutschland | E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH | Februar 2013 | <ref name=":0">deutsches Handelsregister, Amtsgericht Mönchengladbach Aktenzeichen: HRB 12870. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Januar 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> | siehe unten |
| A-Tec Minerals & Metals Management GmbH | A-Tec Minerals & Metals Holding GmbH | Juli 2012 | <ref>Firmenmonitor/A-TEC Minerals & Metals Management GmbH. Firmenmonitor.at, 19. Juli 2012, abgerufen am 20. Juli 2012.</ref> | |
| A-Tec Minerals & Metals Holding GmbH | E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH | Juli 2013 | <ref>Firmenmonitor/A-TEC Minerals & Metals Holding GmbH. 14. August 2013, abgerufen am 15. August 2013.</ref> | Seit November 2011 war bei dieser Gesellschaft Thomas Jungreithmeir als Geschäftsführer anstelle von Mirko Kovats tätig.<ref>Firmenmonitor/A-TEC Minerals & Metals Holding GmbH. 8. November 2011, abgerufen am 1. Juni 2013.</ref> Er wurde vom Treuhänder bestellt.<ref>A-Tec: Nächste Runde beim Verkauf läuft an. Wiener Zeitung, 9. November 2011, abgerufen am 1. Juni 2013.</ref> |
| Crown Investment GmbH | A-Tec Investment GmbH | 2. August 2012 | <ref name=":1">deutsches Handelsregister, Amtsgericht Mönchengladbach Aktenzeichen: HRB 13135. t. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> | siehe unten |
| Metals Investment GmbH | A-Tec Investment GmbH | 2. August 2012 | <ref name=":2">deutsches Handelsregister, Amtsgericht Mönchengladbach Aktenzeichen: HRB 13170. t. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. August 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> | siehe unten |
| A-Tec Investment GmbH | E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH | Oktober 2013 | <ref name=":3">deutsches Handelsregister, Amtsgericht Mönchengladbach Aktenzeichen: HRB 13157. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. November 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> | Für diese grenzüberschreitende Verschmelzung wurde im Juni 2013 ein Verschmelzungsplan eingereicht,<ref>deutsches Handelsregister, Amtsgericht Mönchengladbach Aktenzeichen: HRB 13157. 2. Juli 2013, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. Juli 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> die Durchführung der Verschmelzung wurde im Oktober 2013 eingetragen und die A-Tec Investment GmbH aus dem Handelsregister gelöscht.<ref name=":3" /> |
| A-Tec Beteiligungs GmbH, Wien | E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH | September 2013 | .<ref>Firmenmonitor/A-TEC Beteiligungs GmbH. 26. September 2013, abgerufen am 28. September 2013.</ref> | Diese Gesellschaft war bis zu dessen Verkauf an Porr die Eigentümerin des Kraftwerkes Voitsberg. Als Geschäftsführer war seit November 2011 Thomas Jungreithmeir tätig. |
- Die A-Tec Mechanical Engineering Investment GmbH, Mönchengladbach, Deutschland wurde auf die E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH verschmolzen.
Für diese grenzüberschreitende Verschmelzung wurde im November 2012 ein Verschmelzungsplan eingereicht,<ref>deutsches Handelsregister, Amtsgericht Mönchengladbach Aktenzeichen: HRB 12870. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Januar 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> die Verschmelzung wurde im Februar 2013 im Handelsregister eingetragen und die A-Tec Mechanical Engineering Investment GmbH im März 2013 aus dem Handelsregister gelöscht.<ref name=":0" /> Laut letzter verfügbarer Bilanz aus 2011 verfügte das Unternehmen nach Verkauf der Beteiligung an der Dörries Scharmann-Gruppe (im Jänner 2011, siehe oben) und Tilgung sämtlicher Schulden über ein Vermögen von rund 13,7 Millionen EUR. Es bestanden lediglich Rückstellungen in der Höhe von ca. 80.000 EUR.<ref name="ur_9255121" />
- Die Crown Investment GmbH, Mönchengladbach und die Metals Investment GmbH, Mönchengladbach wurden am 2. August 2012 auf die A-Tec Investment GmbH, Mönchengladbach verschmolzen.<ref name=":1" /><ref name=":2" /> Geschäftsführer der A-Tec Investment GmbH war seit Dezember 2011 Gert Bergmann anstelle von Mirko Kovats. Gemäß letzter offengelegter Bilanz von 2011 verfügte das Unternehmen über Vermögen im Wert von ca. 84.000 EUR und Schulden bzw. Rückstellungen im Wert von ca. 801.000 EUR, wodurch sich ein negatives Eigenkapital von ca. 717.000 EUR ergibt. Die Schulden bestehen fast ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen. Die A-Tec Investment GmbH gab an, dass die A-Tec Industries AG einen Rangrücktritt ihrer Forderungen erklärt hat, wodurch insolvenzrechtliche Folgen vermieden werden sollen.<ref>Bundesanzeiger/A-TEC Investment GmbH, Jahresabschluss 2011. Bundesanzeiger, 30. April 2012, abgerufen am 2. Juni 2013.</ref> Im Endeffekt ging die A-Tec Investment durch Verschmelzung auf die E-TEC Beteiligungsverwaltung GmbH im Oktober 2013 unter.<ref name=":3" />
Eine Reihe von Firmen wurde liquidiert:
| Firma | Liquidation | Löschung | Quelle | Kommentar |
|---|---|---|---|---|
| Challenger Anlagenvermietung GmbH | Jänner 2013 | März 2014 | <ref>Firmenmonitor/Challenger Anlagenvermietung GmbH. Firmenmonitor.at, 31. Januar 2013, abgerufen am 2. Februar 2013.</ref><ref>Firmenmonitor/Challenger Anlagenvermietung GmbH. Firmenmonitor.at, 18. März 2014, abgerufen am 19. März 2014.</ref> | nach Verkauf des geleasen Flugzeugs (siehe oben) |
| Jet-Express Anlagenvermietungs GmbH | Jänner 2013 | März 2014 | <ref>Firmenmonitor/Jet-Express Anlagenvermietungs GmbH. Firmenmonitor.at, 28. Januar 2013, abgerufen am 2. Februar 2013.</ref><ref>Firmenmonitor/Jet-Express Anlagenvermietungs GmbH. Firmenmonitor.at, 21. März 2014, abgerufen am 22. März 2014.</ref> | |
| CII Transport Investment GmbH | August 2012 | April 2013 | <ref>Firmenmonitor/CII Transport Investment GmbH. Firmenmonitor.at, 27. August 2012, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref><ref>Firmenabc/CII Transport Investment GmbH. Firmenabc.at, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. Oktober 2012. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Firmenmonitor/CII Transport Investment GmbH. Firmenmonitor.at, 22. April 2013, abgerufen am 26. April 2013.</ref> | gehört zu 49 % der A-Tec-Tochter E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH |
| RTB Minerals & Metals d.o.o., Belgrad | Jänner 2013 | Mai 2013 | <ref>Serbisches Handelsregister/RTB Minerals & Metals d.o.o./via Google Translate. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. Februar 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Serbisches Handelsregister/RTB Minerals & Metals d.o.o./via Google Translate. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 29. Juni 2013. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> | Diese Gesellschaft hätte 2008 die serbische Kupferhütte RTB Bor übernehmen sollen (der Zusammenschluss scheiterte).<ref name="standard_3297230" /><ref>Bundeswettbewerbsbehörde/RTB Minerals & Metals d.o.o.; RTB-Gruppe. 18. März 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015.</ref> |
| Denmeij Financiering B.V., Amsterdam | Dezember 2012 | Jänner 2014 | <ref name=":6">Niederländisches Handelsregister/Denmeij Financering B.V./Dokumentenabruf kostenpflichtig. Abgerufen am 16. Februar 2013.</ref> | Im Jänner 2014 schien sie im niederländischen Handelsregister als gelöscht auf.<ref>Niederländisches Handelsregister/Denmeij Financering B.V. Abgerufen am 12. Januar 2014.</ref> |
| C&C Tankers Holding BV, Amsterdam | Dezember 2012 | Dezember 2012 | <ref>Niederländisches Handelsregister/C&C Tankers Holding BV/Dokumentenabruf kostenpflichtig. Abgerufen am 16. Februar 2013.</ref> | Tochtergesellschaft der Denmeij Financering B.V., Niederlande |
| A-Tec Liegenschaftsverwaltungs GmbH | 9. Juli 2013 | Dezember 2014 | <ref>Firmenmonitor/A-TEC Liegenschaftsverwaltungs GmbH. 24. Juli 2013, abgerufen am 27. Juli 2013.</ref><ref>Firmenmonitor/A-TEC Liegenschaftsverwaltungs GmbH. 2. Dezember 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.</ref> | Geschäftsführer seit November 2011: Thomas Jungreithmeir (statt Mirko Kovats)<ref>Firmenmonitor/A-TEC Liegenschaftsverwaltungs GmbH. 17. November 2011, abgerufen am 1. Juni 2013.</ref> |
| A-Tec Gebrauchtmaschinenhandel Deutschland GmbH (bis August 2012: Mexpol Werkzeugmaschinen GmbH) | November 2014 | <ref>Deutsches Handelsregister/Amtsgericht Düsseldorf/A-TEC Gebrauchtmaschinenhandel Deutschland GmbH, HRB47108. 1. August 2012, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. Januar 2015. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Deutsches Handelsregister/HRB47108. 10. November 2014, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. Januar 2015. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> | ehemals Teil der Division Werkzeugmaschinenbau<ref>Organigramm – April 2011. A-TEC Industries, 1. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2011.</ref> | |
| E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH | November 2014 | November 2015 | <ref name=":7">Firmenmonitor/E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH. 25. November 2014, abgerufen am 27. November 2014.</ref><ref name=":8">Firmenmonitor/E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH. 3. November 2015, abgerufen am 7. November 2015.</ref> | Geschäftsführer dieser Gesellschaft war seit November 2011 Thomas Jungreithmeir.<ref name=":9">Firmenmonitor/E-TEC Beteiligungsverwaltungs GmbH. 9. November 2011, abgerufen am 1. Juni 2013.</ref> Die Gesellschaft wurde liquidiert, nachdem mehrere andere Gesellschaften auf sie verschmolzen worden waren (siehe Tabelle oben). |
| A-Tec Industries ooo, Moskau | 2015 (?) | <ref>Zwölfter Bericht des Kurators. (PDF) FREIMÜLLER/OBEREDER/PILZ Rechtsanwält_innen GmbH, 27. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. April 2017.</ref> | Austritt aus der Gesellschaft wurde begonnen |
- Daher sind noch folgende Gesellschaften zu verwerten/liquidieren<ref>Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011. (PDF; 3,7 MB) A-TEC, 15. Juni 2012, S. 16, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015 (Beteiligungsspiegel (unter Ausklammerung der Gesellschaften, die schon verwertet/liquidiert wurden)).</ref><ref>Georg Freimüller, Freimüller/Obereder/Pilz Rechtsanwält_innen GmbH: Bericht des Kurators Dr. Georg Freimüller vom 27. November 2014. (PDF) 27. November 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Januar 2015.</ref>:
- A-Tec Middle East FZE, Dubai
- Anteil der A-Tec an der Sil-TEC Industries AD, Bulgarien
In Summe erwartete der Treuhänder jedoch keinen wesentlichen Ertrag aus der Verwertung der sonstigen Beteiligungen.<ref>pariasek holper rechtsanwälte: AKTUELLE INFORMATION für die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen der A-TEC INDUSTRIES AG 2009–2014(AT0000A0F795), 3. Juni 2013. (PDF; 99 kB) Punkt 3. 3. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2013.</ref>
Bis August 2013 verursachte die Insolvenz Kosten in der Höhe von rund 20 Millionen Euro.<ref>Mirko Kovats: „Enorme Kosten wurden in Rechnung gestellt“. (PDF; 3,3 MB) Format, 13. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2013.</ref>
Im Jänner 2013 wurde bekannt, dass der A-Tec 600.000 EUR entzogen worden sein sollen. Im Interview mit dem Wirtschaftsblatt bestätigte Mirko Kovats eine Klage des Insolvenztreuhänders. Es wurde ein Vergleich mit der CII AG, die seiner Stiftung gehört, vereinbart. Dabei wurden ein Abschlag sowie eine längere Zahlungsfrist vereinbart.<ref name="wb_1331501">Kovats kontert Ankläger und kritisiert Treuhänder. Wirtschaftsblatt, 10. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Januar 2013.</ref>
Die Zivilprozesse, die der Treuhänder geführt hat bzw. die gegen ihn angestrengt wurden, sollen in einem Erlös von 500.000 bis 680.000 EUR resultieren.<ref>pariasek holper rechtsanwälte: AKTUELLE INFORMATION für die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen der A-TEC INDUSTRIES AG 2009–2014(AT0000A0F795), 3. Juni 2013. (PDF; 99 kB) Punkt 4. 3. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2013.</ref> Die Capital- und Industrie Investment AG (die der Mirko Kovats zuzurechnenden M.U.S.T. Privatstiftung gehört<ref>Firmenmonitor/Capital- und Industries Investment AG. 17. Januar 2015, S. 1, abgerufen am 29. Juni 2013.</ref>) und die Airo Tower Immobilienverwaltungs GmbH (gehört zu 97,73 % der M.U.S.T. Privatstiftung, der Rest gehört Mirko Kovats und der Airo Handelsgesellschaft mbH)<ref>Firmenabc/Airo Tower Immobilienverwaltungs GmbH. (P) 3. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2015.</ref> hatten bis Ende März 2015 aus dem Titel der Anfechtung 580.000 Euro zu bezahlen; diese Zahlung erfolgte auch.<ref>Georg Freimüller, Freimüller/Obereder/Pilz Rechtsanwält_innen GmbH: Bericht des Kurators Dr. Georg Freimüller vom 27. November 2014. (PDF) 27. November 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Januar 2015.</ref><ref>Georg Freimüller, Freimüller/Obereder/Pilz Rechtsanwält_innen GmbH: Bericht des Kurators Dr. Georg Freimüller vom 27. Mai 2015. (PDF) 27. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Februar 2016.</ref>
Die A-Tec Industries AG wurde seitens des Finanzamtes einer Betriebsprüfung unterworfen. Davon sind die Jahre bis 2010 erledigt, offen sind jedoch noch die wichtigen Jahre 2011 und 2012. Diese Jahre sind deshalb von Bedeutung, da im Jahr 2012 die Quotenausschüttung erfolgte und damit ein Sanierungsgewinn verbunden war. Die offene Frage ist nun, ob dieser Sanierungsgewinn mit den Verlustvorträgen aufrechenbar ist. Wenn nicht, so müssten aus der Konkursmasse noch Steuerzahlungen erfolgen.<ref>Georg Freimüller, Freimüller/Obereder/Pilz Rechtsanwält_innen GmbH: Bericht des Kurators Dr. Georg Freimüller vom 27. November 2014. (PDF) 27. November 2014, S. 3, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Januar 2015.</ref>
Die Verwertung und somit das Treuhandverfahren endete im Februar 2016.<ref name="firmenmonitor.wienerzeitung.at" />
Quotenausschüttung
Da das Wandlungsrecht der Wandelschuldgläubiger nach wie vor bestand, mussten diese auf dieses Recht verzichten, um eine Quotenzahlung zu erhalten.<ref name="wz_481010" /><ref>Versammlung 13. September 2012. (PDF; 88 kB) pariasek holper Rechtsanwälte, 9. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2013.</ref> Die erste Quote für alle Gläubiger betrug 39 Prozent und wurde am 14. November 2012 ausgeschüttet. Der Treuhänder erwartete die Ausschüttung einer weiteren Quote in der Höhe von ca. 1–3 %, konnte dafür aber zunächst keinen Zeitpunkt angeben.<ref>A-Tec-Pleite: Gläubiger erhalten 39-Prozent-Quote. Kleine Zeitung, 7. November 2012, abgerufen am 30. April 2020.</ref><ref>A-Tec schüttete 39-Prozent-Quote an Gläubiger aus. Der Standard, 14. November 2012, abgerufen am 17. November 2012.</ref><ref>pariasek holper rechtsanwälte: AKTUELLE INFORMATION für die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen der A-TEC INDUSTRIES AG 2009–2014(AT0000A0F795), 3. Juni 2013. (PDF; 99 kB) Punkt 6. 3. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2013.</ref> Jedenfalls wurde der Zeitraum der Überwachung durch den Treuhänder zunächst bis 29. Dezember 2013, dann bis 29. Dezember 2014 und hierauf bis 29. Dezember 2015 erstreckt.<ref>Bekanntmachung vom 14. November 2012. Firmenmonitor.at, 14. November 2012, abgerufen am 17. November 2012.</ref><ref>Bekanntmachung vom 25. November 2013. Firmenmonitor.at, 25. November 2013, abgerufen am 1. Dezember 2013.</ref><ref>Bekanntmachung vom 9. Dezember 2014. Firmenmonitor.at, 9. Dezember 2014, abgerufen am 10. Dezember 2014.</ref><ref>Mirko Kovats hat 2016 endlich wieder Ruhe. Industriemagazin, abgerufen am 23. Mai 2015.</ref> Per Dezember 2015 sollte nun die letzte Quotenausschüttung „unmittelbar“ bevorstehen und der Schlussbericht des Kurators am 15. Jänner 2016 vorliegen.<ref>Antrag auf Fristerstreckung. (PDF) Freimüller/Obereder/Pilz RechtsanwältInnen GmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2015.</ref> Im Endeffekt wurde am 21. Dezember 2015 eine Restquote von 17,58 Millionen Euro an die Gläubiger ausgeschüttet (das entspricht 4,44 Prozent).<ref>Kid Möchel, Andreas Slatner: A-Tec-Pleite: Rekordquote für Gläubiger. Kurier, 21. Dezember 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Dezember 2015.</ref> Im Oktober 2016 wurde noch eine nachträgliche Quote von 0,03751 % bezahlt.<ref>Rundschreiben "Sanierungsverfahren A-TEC Industries AG - bevorstehende Quotenausschüttung". (PDF) Freimüller/Obereder/Pilz Rechtsanwält_innen GmbH, 10. Oktober 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2017.</ref>
Aufgrund der hohen Quote erhielt Kovats in der Presse Lob dafür, rechtzeitig Insolvenz angemeldet zu haben.<ref>Oliver Jaindl: Die Welt gehört den Mutigen – auch in Krisen. In: Wirtschaftsblatt.at. 26. Februar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Februar 2016.</ref>
Bilanzen 2011 bis 2017
Für das Jahr 2011 meldete die A-Tec Industries AG einen Bilanzverlust von 344 Millionen Euro.<ref>Insolvente A-Tec liefert letzten Jahresabschluss. Wirtschaftsblatt, 17. Juni 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juni 2012.</ref>
Es handelt sich hierbei um den Einzelabschluss. Der Jahresgewinn für 2011 beträgt 53 Millionen Euro,<ref name="JA 2011">Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011. (PDF; 3,7 MB) A-TEC, 15. Juni 2012, S. 4, 19, 22, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref> denn es wurden Erträge aus dem Abgang von Beteiligungen in der Höhe von 50 Millionen Euro erzielt.<ref name="JA 2011" /> Die Bilanzsumme betrug 214 Millionen Euro. Die liquiden Mittel stiegen durch den durchgeführten Verkauf der Dörries Scharmann Gruppe und der ATB Gruppe von nur 2,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 81,4 Millionen Euro (+2909 %). Die Gesellschaft hatte durchschnittlich 16,0 Mitarbeiter (inklusive Vorstände).<ref name="JA 2011" />
Nachdem das übrige Vermögen vom Sanierungsverwalter verkauft bzw. liquidiert worden ist, könnte die A-Tec als entschuldete Gesellschaft weiterbestehen und neue Aktivitäten aufnehmen. Nämlich dann, wenn bis 28. Dezember 2012 eine Quote von zumindest 30 % an die Gläubiger ausgeschüttet werden kann.<ref name="JA 2011" />
In der Jahresbilanz 2012 verringert sich der Bilanzverlust auf rund 41 Millionen EUR. Dies war durch die Quotenausschüttung bedingt, da es ab einer Quote von mindestens 30 % zu einer Restschuldbefreiung kommt. Der Jahresgewinn betrug 304 Millionen EUR. Davon sind 298 Millionen EUR durch den Wegfall von Verbindlichkeiten verursacht, während die Erträge aus Beteiligungsabgängen ca. 6 Millionen EUR betragen.<ref name="JA 2012">Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012. (PDF; 3,3 MB) A-TEC, 17. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Oktober 2015.</ref> Die Bilanzsumme sank von 214 Millionen Euro um 74 % auf 55,6 Millionen Euro. Die liquiden Mittel reduzierten sich auf 39 Millionen Euro, da zwar einerseits Beteiligungen verkauft worden waren (Emco, Minerals and Metals) aber andererseits die Quote ausgeschüttet wurde. Die Mitarbeiterzahl sank um 62 % auf 6,1.<ref name="JA 2012" />
Im Jahr 2013 verringerte sich der Bilanzverlust weiter auf 31 Millionen Euro. Durch die Beteiligungsverkäufe und die Liquidationen von Gesellschaften sank die Bilanzsumme um 55 % von 55,5 Millionen Euro im Jahre 2012 auf nur mehr 25 Millionen. Die liquiden Mittel reduzierten sich um 38 % auf 24,3 Millionen Euro. Sobald alle offenen Verbindlichkeiten bedient worden sind, werden die liquiden Mittel an die Gläubiger ausgeschüttet. Die Mitarbeiterzahl sank um 75 % auf 1,5. Das sind die Vorstände Mirko Kovats und Franz Fehringer. Beide erhielten 2013 keine Bezüge. Auch der Aufsichtsrat erhielt keine Bezüge.<ref name="JA 2013">Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013. (PDF) A-TEC, 7. November 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. November 2015.</ref>
Im Jahr 2014 sank der Bilanzverlust auf 28,7 Millionen Euro. Die Bilanzsumme und die liquiden Mittel blieben aber weitgehend konstant.<ref name=":10">A-TEC Jahresabschluss 2014. (PDF) A-TEC Industries AG, 25. August 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2017.</ref>
Im darauffolgenden Jahr stieg der Bilanzverlust leicht auf 28,8 Millionen Euro. Die Bilanzsumme betrug jedoch nur mehr 3,7 Millionen Euro und die liquiden Mittel waren null. Dies ist bedingt durch die Auszahlung der Quote und der Bezahlung der übrigen Verbindlichkeiten durch den Treuhänder. Laufende Verwaltungskosten zahlt die Hauptgesellschafterin der A-TEC, die M.U.S.T. Privatstiftung, gegen die Verbindlichkeiten in Höhe von rund 237.000 Euro bestanden. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt, die jedoch durch eine in den Forderungen ausgewiesene Verwahrzahlung von 3,6 Millionen Euro abgedeckt sind. Das Eigenkapital per 31. Dezember 2015 beträgt −497 Tausend Euro.<ref name=":11">A-TEC Jahresabschluss 2015. (PDF) A-TEC Industries AG, 2. Dezember 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2017.</ref><ref name="derboersianer.com">Kapitalerhöhung: Mirko Kovats denkt weiter an Neubeginn. Der Börsianer, 4. April 2017, abgerufen am 8. April 2017.</ref>
Im Jahr 2016 stieg der Bilanzverlust leicht auf 28,9 Millionen EUR. Die Verwahrzahlung und die Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Eigenkapital steht bei −544 Tausend Euro.<ref name=":13">A-TEC Industries AG Jahresabschluss 2016. (PDF) A-TEC Industries AG, 17. August 2017, abgerufen am 27. August 2017.</ref>
Im Jahr 2018 erreichte die A-TEC die Rückzahlung einer Anzahlung für Anlagen aus der Zeit noch vor der Insolvenzeröffnung.
Dies führte zu einem sonstigen betrieblichen Ertrag und verbesserte das Eigenkapital auf −436 Tausend Euro.<ref>A-TEC Industries AG / Jahresabschluss 2017. (PDF) A-TEC industries AG, 17. September 2018, abgerufen am 26. September 2018.</ref>
| Aktiva in Millionen EUR<ref>A-TEC INDUSTRIES AG ::: Investor Relations. Zahlen aus den Jahresabschlüssen. In: www.a-tecindustries.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2015.</ref> | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sachanlagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Finanzanlagen | 171,9 | 128,4 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Forderungen | 9,3 | 4,2 | 2,9 | 0,5 | 0,7 | 3,6 | 3,6 | 3,5 |
| Wertpapiere | 0,0 | 0,0 | 13,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Liquide Mittel | 2,8 | 81,4 | 39 | 24,3 | 24,2 | 0,0 | 0,0 | 0,1 |
| Bilanzsumme | 183,9 | 214,0 | 55,4 | 24,9 | 24,9 | 3,7 | 3,7 | 3,8 |
Klagen
Anwalt Eric Breiteneder, der einige Zeichner von Anleihen der A-Tec vertritt, erwägt zivilrechtliche Klagen gegen den Vorstand der A-Tec sowie gegen den Wirtschaftsprüfer. Ansatzpunkte sind der angebliche Vermögensentzug, möglicherweise unrichtige Jahresabschlüsse und zweifelhafte Investitionen.<ref>Causa A-Tec: Anwalt prüft Klagen für Anleihe-Inhaber. Wirtschaftsblatt, 14. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014.</ref><ref name="aufbegehren">Bei A-Tec droht Aufbegehren der Anleger. Wirtschaftsblatt, 22. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014.</ref>
Seitens der Aktionäre sieht Anwalt Michael Poduschka aufgrund der von der FMA bestraften, angeblich unrichtigen Ad-hoc-Meldungen Ansatzpunkte für Klagen. (Gegen die Strafen der FMA wurde allerdings Berufung eingelegt.) Auch Berater und Banken hätten Anleger auf bestehende Risiken nicht aufmerksam gemacht und könnten in die Pflicht genommen werden.<ref name="aufbegehren" /> Im Oktober 2013 wurde bekannt, dass die Ermittlungen gegen Mirko Kovats und andere ehemalige Manager über den Verdacht der Untreue hinaus auch auf den Verdacht des Anlegerbetrugs ausgedehnt wurde. Durch einen Anschluss eines geschädigten Aktionärs an das Strafverfahren kann dieser der Verjährung etwaiger Schadenersatzansprüche entgegenwirken.<ref name="ermittlungen">Ermittlungen gegen Mirko Kovats ausgeweitet. Wirtschaftsblatt, 2. Oktober 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2013.</ref> Der Strafakt soll 5000 Seiten umfassen.<ref>Neuigkeiten in der Causa A-Tec, Zwischenbericht Februar 2014. Poduschka Anwaltsgesellschaft mbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juli 2014.</ref>
20 Aktionäre haben sich dem Strafverfahren per Februar 2013 bereits als Privatbeteiligte angeschlossen, im Oktober 2013 war ihre Zahl auf 80 gewachsen.<ref name="ermittlungen" /><ref>A-Tec: Geschädigte Anleger wollen ihr Geld zurück. nachrichten.at, 21. Februar 2013, abgerufen am 23. Februar 2013.</ref>
Im Oktober 2013 brachte Anwalt Michael Poduschka sieben Klagen gegen Mirko Kovats wegen irreführender Ad-hoc-Meldungen und Nichtveröffentlichung meldepflichtiger Informationen ein. Weiters wird Kovats vorgeworfen, dass die Bilanz 2005 unrichtig sei. Darüber hinaus soll Kovats die Liquidität des Unternehmens durch eine nicht gerechtfertigte Dividendenausschüttung im Jahr 2007 (die in hohem Ausmaß seiner Privatstiftung zugutekam) geschmälert haben: der Bilanzgewinn kam nur durch einen Aufwertungsgewinn aufgrund einer Verschmelzung zustande und nicht, wie von Kovats angeblich behauptet, durch die gute Geschäftslage. Michael Poduschka vertritt 200 Geschädigte. Der Anwalt von Kovats, Michael Herzer, bestreitet die Vorwürfe.<ref>A-Tec-Anleger klagen Firmenboss Kovats auf Schadenersatz. Kurier, 17. Oktober 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2013.</ref>
Nach der Insolvenz
Laut einem Artikel im Wirtschaftsmagazin „Format“ im November 2012 hat Mirko Kovats angekündigt, in Zusammenarbeit mit Investoren die A-Tec als Beteiligungsgesellschaft für Industriebetriebe neu aufstellen zu wollen. Die Rede ist unter anderem von Aktivitäten im Öl-, Gas- und Kupferbereich.<ref>Mirko Kovats will A-Tec neu positionieren. Format, 7. November 2012, abgerufen am 11. November 2012.</ref>
Diese Absicht hat Kovats im Jänner 2013 erneut bekräftigt. Voraussetzung sei jedoch der Wiederaufnahme des Handels der A-Tec-Aktie, worüber mit der Börse Gespräche geführt würden.<ref name="wb_1331501" /> Die Finanzmarktaufsicht gab jedoch bekannt, dass sie die Wiener Börse beauftragt habe, Gründe für den Widerruf der Handelszulassung der A-Tec Wertpapiere zu untersuchen.<ref>FMA will A-Tec an der Börse verhindern. Wirtschaftsblatt, 2. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Oktober 2015.</ref> Die Entscheidung über die Wiederaufnahme des Handels sollte bis Ende Oktober 2013 fallen.<ref name="wb_1446272">A-Tec-Aktie: Entscheidung über Zulassung bis Oktober. Wirtschaftsblatt, 29. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2013.</ref> Am 11. Februar 2014 erfolgte dann der Widerruf der Zulassung der Aktien zum Amtlichen Handel aufgrund von Verstößen gegen Transparenzverpflichtungen.<ref name="derstandard.at" />
Der Sitz von A-Tec war ursprünglich in der Wächtergasse in Wiens erstem Bezirk; dieses Büro wurde jedoch im Jahr 2011 geschlossen.<ref>Kovats darf bei weiteren Firmenverwertungen nicht „stören“. Kleine Zeitung, 11. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2013.</ref>
Der offizielle Firmensitz der A-Tec befand sich seit 4. Jänner 2012 in der Kurbadstrasse 8, 1100 Wien.<ref>Bekanntmachung vom 4. Jänner 2012. Firmenmonitor.at, 14. November 2012, abgerufen am 17. November 2012.</ref> Dies ist der Standort des Airo Tower Hotels, das indirekt der TOSE Privatstiftung von Mirko Kovats gehörte.<ref>AIRO Tower Hotel Wien, Oberlaa. 17. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juli 2014.</ref><ref>AIRO Hotelbetriebs GmbH. Firmenabc, 17. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. November 2012.</ref><ref>AIRO Handelsgesellschaft m.b.H. Firmenabc, 17. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014.</ref><ref>Das Millionen-Vermögen des A-Tec-Kapitäns Kovats. Wiener Zeitung, 11. Oktober 2011, abgerufen am 14. November 2012.</ref> Mit dieser Übersiedlung war der Hauptsitz der A-Tec anstatt im Herzen Wiens nun im Wiener Arbeiterbezirk Favoriten.
Nachdem die TOSE Privatstiftung das Hotel im Jahr 2015 verkauft hatte,<ref>Mirko Kovats ist Thermenhotel los. 4. November 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. August 2016.</ref> verlegt die A-TEC im Juli 2016 den Firmensitz in eine Villa in Schwechat in der Nähe von Wien, um jedoch im September 2016 wieder nach Wien, in den dritten Bezirk, zu übersiedeln.<ref>Wiener Zeitung: Firmenmonitor.at //A-TEC Industries AG. In: www.firmenmonitor.at. 2. August 2016, abgerufen am 6. August 2016.</ref><ref>Nach Pleite: A-Tec "neu" übersiedelt nach Schwechat. Der Börsianer, 17. August 2016, abgerufen am 18. August 2016.</ref><ref>Mirko Kovats: A-Tec übersiedelt schon wieder! In: DerBörsianer. 3. Oktober 2016 (derboersianer.com [abgerufen am 8. Oktober 2016]).</ref>
Laut Ad-hoc-Meldung der A-Tec vom 4. Februar 2013 sind Vorstand und Aufsichtsrat bis auf Weiteres unentgeltlich tätig. Die Kosten der Gesellschaft werden derzeit (Stand: Februar 2013) durch die M.U.S.T. Privatstiftung (Hauptaktionärin der A-Tec und Mirko Kovats zuzurechnen) getragen, sollen jedoch rückerstattet werden. Sobald die A-Tec wieder als Beteiligungsholding aktiv wird, soll sie in ein zentrales Büro umziehen und Mitarbeiter aufnehmen. Eine Informationsveranstaltung für die Aktionäre fand am 15. Februar 2013 im Airo Tower Hotel statt.<ref>A-TEC INDUSTRIES AG gibt zur geplanten Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit bekannt. (PDF; 87 kB) A-TEC INDUSTRIES AG, 4. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2015.</ref> Auf dieser Veranstaltung gab Kovats bekannt, dass er plane, Unternehmen zu erwerben, um die hohen Verlustvorträge der A-Tec nutzen zu können. Die Finanzierung könne durch Mezzaninkapital, Wandelanleihen oder eine Kapitalerhöhung erfolgen. Die Kovats zuzurechnende M.U.S.T. Privatstiftung und die CII könnten dabei auch ihre Mehrheit abgeben.<ref>Kovats schließt Abgabe der Mehrheit nicht aus. Wirtschaftsblatt, 15. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2014.</ref> Laut Jahresabschluss 2012 hat die Hauptaktionärin der A-Tec (die M.U.S.T. Privatstiftung) eine Garantieerklärung für die Kosten des laufenden Betriebs bis 31. Dezember 2014 abgegeben.<ref name="JA 2012" /> Diese Garantie wurde mehrfach verlängert<ref>Jahresabschluss 2013. (PDF) A-TEC Industries AG, 7. November 2015, S. Beilage III/Seite 5, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. November 2015.</ref><ref name=":11" />, zuletzt bis Ende 2019.<ref name=":13" />
Der Steuervorteil aus den Verlustvorträgen der A-Tec Industries AG soll rund 52 Millionen EUR betragen (Stand August 2013).<ref name="wb_1446272" />
Am 27. November 2015 fand eine ordentliche Hauptversammlung statt, bei der unter anderem der Jahresabschluss 2013 festgestellt sowie die Umstellung der Aktien auf Namensaktien beschlossen wurde.<ref>A-TEC INDUSTRIES AG/ordentliche Hauptversammlung, 27. November 2015, 10:00. hauptversammlung.at, 28. Oktober 2015, abgerufen am 7. November 2015.</ref><ref>A-TEC INDUSTRIES AG/Information zur Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien. (PDF) A-TEC INDUSTRIES AG, 1. Januar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2016.</ref> Seit dem Jahr 2011 schreibt nämlich das Aktiengesetz vor, dass nicht börsennotierte Aktiengesellschaften auf Namensaktien umstellen müssen (§ 9 und 10 Aktiengesetz).<ref>Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetz 2011 (1252 d.B.), Regierungsvorlage. (PDF) Österreichisches Parlament, abgerufen am 8. November 2015.</ref>
Im Jänner 2013 wurden sämtliche Gesellschaftsanteile der Contor Industries GmbH von Thomas Schätti an die A-Tec Industries AG übertragen,<ref>Firmenmonitor/Contor Industries GmbH. 8. Februar 2013, abgerufen am 16. Februar 2013.</ref> die Geschäftsadresse in die Kurbadstrasse 8, 1100 Wien, verlegt und Mirko Kovats als Geschäftsführer bestellt.<ref>Firmenmonitor/Contor Industries GmbH. 14. Februar 2013, abgerufen am 16. Februar 2013.</ref> Im November 2014 wurden alle Geschäftsanteile an der Contor Industries GmbH von der A-Tec Industries an Viacheslav Telegin übertragen und Franz Fehringer anstelle von Mirko Kovats als Geschäftsführer eingesetzt.<ref>Firmenmonitor/Contor Industries GmbH. 18. November 2014, abgerufen am 19. November 2014.</ref> Im Juli 2019 wurde jedoch die Contor Industries GmbH wegen Vermögenslosigkeit aus dem Firmenbuch gelöscht.<ref>Firmenmonitor – Contor Industries GmbH. 2. Juli 2019, abgerufen am 5. Juli 2019.</ref>
Der österreichische Interessensverband für Anleger rät von einer Investition bei A-Tec ab.<ref>Fragen an A-Tec. IVA, 22. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2014.</ref> Der IVA hatte bereits anlässlich der Anleihenemission der A-Tec im November 2005 Bedenken wegen der Sicherheit.<ref>Vorsicht bei hochverzinsten Unternehmensanleihen. IVA, 6. Oktober 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2014.</ref> Auch dem Börsengang im Jahr 2006 stand der IVA skeptisch gegenüber und meinte prophetisch, dass „die A-Tec-Aktie zum kolportierten Preisband (100 bis 115 Euro) für den auf Sicherheit bedachten Privatanleger mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Enttäuschung bringen kann.“<ref>A-Tec-Risken. IVA, 20. November 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2014.</ref>
Am 30. Dezember 2016 hätte eine Hauptversammlung stattfinden sollen, bei der das Kapital der A-TEC herabgesetzt werden soll (verbunden mit einer Kapitalerhöhung). Die M.U.S.T. Privatstiftung möchte dabei neu gezeichnete Aktien übernehmen.<ref>Mirko Kovats greift nach A-Tec-Aktien. In: DiePresse.com. 29. November 2016, abgerufen am 29. November 2016.</ref> Diese Hauptversammlung fand nun am 24. März 2017 statt.<ref name="derboersianer.com" /><ref>Einladung zur Hauptversammlung am 24. März 2017. (PDF) A-TEC Industries AG, 1. Februar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2017.</ref><ref>hauptversammlung.at. In: A-TEC Industries AG. 24. März 2017, abgerufen am 19. März 2017.</ref><ref name=":12">A-TEC HV: Mirko Kovats stand auf und ging ... (Wilhelm Rasinger). boerse-social.com, abgerufen am 22. April 2017.</ref> Dabei wurde ein Kapitalschnitt von 1000 zu eins beschlossen. Das Problem ist jedoch, dass die A-TEC derzeit einerseits kein Vermögen hat und andererseits ein negatives Eigenkapital von einer halben Million Euro. Die Nutzbarkeit des steuerlichen Verlustvortrags in der Höhe von 250 Millionen Euro soll fraglich sein.<ref name=":12" />
Laut Bilanz 2016 sollen im Jahr nunmehr 250.000 US-Dollar Liquidität verfügbar sein. Diese sollen aus der Rückzahlung einer Anzahlung für ein Flugzeug stammen, die im Insolvenzverfahren nicht eingefordert wurde. Jedoch fordert das Finanzamt eine Steuervorauszahlung[veraltet]Bitte nutze in Fällen, in denen die Jahreszahl bereits in der Vergangenheit liegt, {{Veraltet}} anstatt {{Zukunft}} in der Höhe von 3,6 Millionen Euro. Da die Garantieerklärung des Hauptgesellschafters dafür nicht genügt, ist die Zukunft der A-TEC unklar.<ref name=":13" /><ref>A-Tec-Comeback: Finanz durchkreuzt Kovats-Pläne. In: DerBörsianer. 31. August 2017 (derboersianer.com [abgerufen am 2. September 2017]).</ref> Die Kapitalerhöhung, die in der Hauptversammlung vom März 2017 beschlossen wurde, wurde vom Handelsgericht nicht akzeptiert. Daher fand im November 2017 eine weitere statt; die dort beschlossene Kapitalherabsetzung und -erhöhung wurde im März 2018 wirksam.<ref>Mirko Kovats: Zweiter Versuch der Machtübernahme. In: DerBörsianer. 16. November 2017 (derboersianer.com [abgerufen am 21. März 2018]).</ref><ref>Wiener Zeitung: Firmenmonitor – Firmenbucheinträge / A-TEC INDUSTRIES AG. 20. März 2018, abgerufen am 15. August 2018.</ref> Im September 2018 wurde bekannt, dass auf der Hauptversammlung am 8. Oktober 2018 über die Liquidation der Gesellschaft entschieden werden soll.<ref>Mirko Kovats gibt auf: A-Tec wird liquidiert. In: DerBörsianer. 21. September 2018, abgerufen am 21. September 2018.</ref> Der Beginn der Liquidation per Oktober 2018 wurde im Februar 2019 ins Firmenbuch eingetragen.<ref>Firmenmonitor – A-Tec Industries AG. 26. Februar 2019, abgerufen am 1. März 2019.</ref>
Ehemalige Konzernstruktur
| Anlagenbau (AE&E-Holding insolvent 2010)<ref>Nach Holding-Pleite fällt die erste Tochter von AE&E. OÖNachrichten, 27. November 2011, abgerufen am 1. Juli 2012.</ref> |
Antriebstechnik | Maschinenbau | Metall |
|---|---|---|---|
| Anlagen zur thermischen Energieerzeugung und Umwelttechnik | Elektromotoren und elektrische Antriebssysteme | Werkzeugmaschinen | Metallgewinnung und -veredelung, insbesondere Kupfer |
(per Jänner 2018 liquidiert)<ref>Wiener Zeitung: Firmenmonitor – Firmenbucheinträge. Abgerufen am 26. September 2018.</ref> |
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Anteile an:
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Eigentumsverhältnisse und Börse
Die A-Tec war seit einer Kapitalerhöhung Ende 2006 bis Februar 2014 börsennotiert.<ref>Löschungen 2014. Wiener Börse, abgerufen am 7. März 2015.</ref><ref name="derstandard.at">A-Tec verliert Zulassung an Wiener Börse. Der Standard, 6. Februar 2014, abgerufen am 11. Februar 2014.</ref>
| Aktionär | Anteil |
|---|---|
| M.U.S.T. Privatstiftung<templatestyles src="FN/styles.css" /> (K) | 55,2 % |
| Capital- und Industrie Investment AG, Wien | 11,3 % |
| J.E. Loidold Privatstiftung<templatestyles src="FN/styles.css" /> (S) | 6,9 % |
| Streubesitz | 26,6 % |
- <templatestyles src="FN/styles.css" />(K)dem Einflussbereich des Vorstandsvorsitzenden Mirko Kovats zuzuordnen
- <templatestyles src="FN/styles.css" />(S)dem Einflussbereich des Vorstands Christian Schmidt zuzuordnen
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Homepage des Unternehmens ( vom 25. April 2017 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references responsive />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:österreichbezogen
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Weblink offline
- Wikipedia:Veraltet nach August 2018
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Zukunft
- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Produzierendes Unternehmen (Wien)
- Energietechnikhersteller
- Elektrotechnikhersteller
- Montanunternehmen (Österreich)
- Maschinenbauunternehmen
- Energieunternehmen (Österreich)
- Ehemals börsennotiertes Unternehmen
- Unternehmensgründung 2001
- Aufgelöst 2010
- Unternehmen im ATX (ehemalig)