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Silbersubfluorid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Silbersubfluorid
Vorlage:Farbe F 0 Vorlage:Farbe Ag1/2+
Allgemeines
Name Silbersubfluorid
Andere Namen
  • Disilbermonofluorid
  • Silber(0/I)-fluorid
Verhältnisformel Ag2F
Kurzbeschreibung

bronzefarbene bis gelbgrüne Kristalle<ref>N. N. Greenwood, A. Earnshaw. Chemie der Elemente. 1. korr. Auflage. VCH, Weinheim, 1990, S. 1516, ISBN 3-527-26169-9.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 234,735 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

Zersetzung >100 °C<ref name="HoWi"/>

Löslichkeit

Zersetzung bei Kontakt mit Wasser<ref name="IS5" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Silbersubfluorid (Ag2F) ist ein bronzefarbener elektrisch leitender Feststoff, in dem Silber formal die Oxidationsstufe +0,5 zukommt.

Darstellung und Eigenschaften

Silbersubfluorid kann durch Elektrolyse von AgF an einer Silberkathode bei geringen Stromdichten oder aus fein verteiltem Silber mit AgF in Fluorwasserstoff (HF) hergestellt werden<ref name="IS5"></ref>:

<chem>Ag + AgF -> Ag2F</chem>

Ag2F bildet bronzefarbene trigonale Kristalle, die den elektrischen Strom gut leiten, aber oberhalb von 100 °C in Ag und AgF zerfallen. Die Bildungsenthalpie ∆Hf beträgt −212 kJ. Die Struktur kann als anti-CdI2-Typ (Polytyp 2H) aufgefasst werden, da hier anstelle des Cd2+ die F-Ionen (in den Oktaederlücken), und anstelle der I-Ionen die „Ag½+“-schichten in einer hexagonal-dichtesten Kugelpackung (Schichtfolge AABAAB) vorhanden sind. Die Struktur ist also identisch mit der des CdI2. Die Ag-Ag-Abstände liegen mit 2,996 Å sehr nahe an den Abständen in metallischem Silber (2,89 Å), während die Ag-F-Abstände von 2,814 Å einer ionischen Bindung entsprechen.<ref name="HoWi">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 1343–1344.</ref><ref>G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 239–240.</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang Silber(I)-Verbindungen: Silber(I)-fluorid | Silber(I)-chlorid | Silber(I)-bromid | Silber(I)-iodid

Andere Silberverbindungen: Silber(II)-fluorid | Disilberfluorid Vorlage:Klappleiste/Ende