Zum Inhalt springen

Walliser Bote

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. Januar 2026 um 18:22 Uhr durch imported>Fonero.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Walliser Bote

Datei:Walliser Bote.png
Beschreibung Schweizer Tageszeitung
Verlag Pomona Media AG
Erstausgabe 1. September 1840
Erscheinungsweise werktäglich
Verkaufte Auflage 9'982 Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2025<ref name="wemf2025">https://wemf.ch/media/wemf_auflagebulletin.pdf.pdf</ref>)
Verbreitete Auflage 17'264 Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2025<ref name="wemf2025" />)
Reichweite 0,035 Mio. Leser
(WEMF 2024<ref name="impressum">Impressum. In: pomona.ch. Abgerufen am 27. September 2025.</ref>)
Chefredaktor Armin Bregy
Herausgeber Fredy Bayard
Weblink www.walliserbote.ch
Artikelarchiv ePaper-Archiv
ISSN (Print)

Der Walliser Bote, häufig auch nur als WB bezeichnet, ist eine Schweizer Tageszeitung. Sie ist die einzige Tageszeitung im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis und erscheint von Montag bis Samstag.

Geschichte

Der 1840 erstmals gegründete Walliser Bote ist – wenn auch mit einem Unterbruch – die älteste Zeitung des Wallis.<ref name="Locher" /> 1851 wurde der Walliser Bote wiederum in Sitten neu gegründet und erschien diesmal bis 1857 und dann von 1858 bis 1869 unter dem Namen Walliser Wochenblatt. Im Juli 1869 kehrte die Zeitung zum ursprünglichen Namen Walliser Bote zurück.<ref>Liste der Walliser Zeitungen. In: Wiki Wallis (Archiv).</ref> 1932 übernahmen Klaus Mengis und seine im Vorjahr gegründete Druckerei die Herausgabe des Walliser Boten. Drei Jahre später wurde die Erscheinungsweise auf drei Ausgaben pro Woche ausgeweitet.<ref name="Mengis" />

Die Fusion mit den liberalkonservativen Walliser Nachrichten 1961 war der Anfang des Aufstiegs zur dominierenden Zeitung im Oberwallis.<ref name="Locher" /> Erst 1969 wurde sie mit sechs Ausgaben zur Tageszeitung.<ref name="Mengis" /> Auch wenn der Walliser Bote bis 1981 die Parteizeitung der Schwarzen (Katholisch-Konservative, später CVP) war, darf er bereits ab der 1971 erfolgten redaktionellen Umstrukturierung als «unabhängige Zeitung» bezeichnet werden. Doch auch nach dem am 18. November 1981 erfolgten Abschied vom Parteiblatt bleibt der Walliser Bote Publikationsorgan der CVP.<ref name="Locher">Beat Locher: Der Staatsratsproporz im Kanton Wallis, 1848–1988. Saint-Paul, Freiburg i. Ü. 1996, S. 275 ff.</ref> 1979 wurde das Blatt erstmals vierfarbig gedruckt und ab 2003 die Frühzustellung eingeführt.<ref name="Mengis"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. August 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mengis-visp.ch In: Website der Firma Mengis.</ref>

2018 übernahm der Oberwalliser Unternehmer Fredy Bayard die Aktienmehrheit der Mengis Druck und Verlags AG inklusive Walliser Boten und weiteren Medien.<ref>Walliser Medienlandschaft. Bayard kauft Walliser Medien. In: SRF.ch. 12. Januar 2018, abgerufen am 13. Januar 2018.</ref> Im September 2020 wurde bekannt, dass die Vermarktung des Walliser Boten von der Goldbach Group übernommen wurde.<ref>Goldbach Publishing erweitert das Portfolio. In: goldbach.com, 30. September 2020, abgerufen am 26. November 2020.</ref> Seit Dezember 2020 übernimmt der Walliser Bote überregionale Artikel von CH Media statt wie bisher von Keystone-SDA.<ref>Dennis Bühler, Christof Moser: Chronologie der Schweizer Medienkonzentration. In: Republik. 17. Mai 2018, abgerufen am 19. Februar 2021.</ref> Im Juni 2022 wurde bekannt, dass Bayard die Mehrheit der Pomona Media AG an führende Mitarbeitende verkauft.<ref>Walliser Bote: Fredy Bayard verkauft Zeitung an Mitarbeitende. In: persoenlich.com. 22. Juni 2022, abgerufen am 25. September 2025.</ref>

Weitere Produkte

Von 2000 bis 2011 erschien alle 14 Tage das Magazin WB extra (Auflage: 36'851 Exemplare) als kostenlose Beilage zum Walliser Boten.

Im Internet präsentierten sich der Walliser Bote und das WB extra seit November 2004 auf dem gemeinsamen Informations-Portal WB.online. Im Juli 2010 wurde WB.online in das neue Oberwalliser News-Portal 1815.ch integriert.

Das Oberwalliser Party-Portal Snaplife.ch wurde im Sommer 2009 vom Walliser Boten übernommen.

Literatur

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende