Zum Inhalt springen

John M. Pollard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. September 2024 um 15:57 Uhr durch imported>John Red (Ergänzung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

John Michael Pollard (* 25. Oktober 1941 bei London)<ref name="mollin">Richard A. Mollin: RSA and public-key cryptography. CRC, Hoboken 2002, ISBN 1-420-03524-X, S. 108, Fußnote 5.15 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> ist ein britischer Mathematiker, der Algorithmen zur Faktorisierung von großen Zahlen und für die Berechnung von diskreten Logarithmen entwickelt hat.

John M. Pollard studierte an der Cambridge University und erlangte Abschlüsse als B.A. (1963), M.A. (1965) und Ph.D. (1978).<ref name="mollin" /> Von 1968 bis 1986 war er bei der British Telecom beschäftigt.

Zu seinen Algorithmen zählen die Pollard-Rho-Methode, die Pollard-p-1-Methode und die ursprüngliche Version des speziellen Zahlkörpersiebs, die danach durch andere weiterentwickelt wurde.

Er führte außerdem 1971 die diskrete Fourier-Transformation über einem endlichen Körper <math>GF(p^n)</math> ein, unter Einbeziehung des schnellen Cooley-Tukey-Algorithmus von 1965.

1999 gewann er, neben John Gilmore und Compaq Computer’s Atalla Division, den RSA Award.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />