Gariep Dam
| Gariep-Damm | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage | Provinzen Freistaat und Ostkap, Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika | |||||
| Zuflüsse | Oranje | |||||
| Abfluss | Oranje | |||||
| Größere Orte in der Nähe | Norvalspont, Bethulie, Oviston | |||||
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| Koordinaten | 30° 37′ 22″ S, 25° 30′ 23″ O
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| Daten zum Bauwerk
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| Bauzeit | 1962–1971 | |||||
| Höhe des Absperrbauwerks | 88 m | |||||
| Bauwerksvolumen | 1,73 Millionen m³ Beton | |||||
| Kronenlänge | 914 m | |||||
| Kraftwerksleistung | 360 MW | |||||
| Daten zum Stausee | ||||||
| Höhenlage (bei Stauziel) | 539,60 m | |||||
| Wasseroberfläche | 374 km² | |||||
| Gesamtstauraum | 5.670 Mio. m³ | |||||
| Einzugsgebiet | 71 000 km² | |||||
Der Gariep Dam (deutsch etwa: „Gariep-Staumauer“ oder „Gariep-Stausee“) ist der größte Stausee Südafrikas. Er liegt am Fluss Oranje in der Nähe von Norvalspont (Nordkap), 150 km südlich von Bloemfontein, beiderseits der Grenze der Provinzen Freistaat und Ostkap. Der Untergrund des Stausees ist geologisch von den Ablagerungen der Beaufort-Gruppe innerhalb des Karoo-Hauptbeckens bestimmt.
Geschichte
Das Orange-River-Entwicklungsprojekt (Orange River Development Project) wurde durch die südafrikanische Regierung 1963 bewilligt, die Finanzierung erfolgte hauptsächlich durch Deviseneinnahmen aus Goldexporten. Es umfasste den Bau einer doppelt gekrümmten Bogenstaumauer mit einer Kronenlänge von 914 m, die einen Stausee mit 5,67 Mio. m³ Inhalt aufstaut, sowie den Bau des 83 Kilometer langen Orange-Fish River Tunnel zur Wasserversorgung eines Teils der östlichen Kapprovinz, dessen Einlass sich nahe dem Südufer des Stausees befindet. Am Bau waren 5.000 Menschen beteiligt. Während der Bauarbeiten starben 102 Personen.<ref>Julienne Du Toit: The Orange-Fish Tunnel: A truly great South African engineering feat. 27. Februar 2023, abgerufen am 12. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Aufstau des Sees begann im September 1970. Sechs Monate nach dem Füllen als der See einen Wasserstand von 40 m erreicht hatte, kam es zu mehreren Erdbeben in der Region.<ref name="RastogiGupta2013">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Dams and Earthquakes. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Elsevier Science, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-0-444-60055-4, [ ], S. 90– (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Sundays River wird auch über ein Rohr vom Stausee mit Wasser versorgt.<ref>Gariep Dam Nature Reserve, Free State. Abgerufen am 12. Juni 2024.</ref>
Ursprünglich hieß der Stausee Ruigte Valley Dam, später wurde er nach dessen politischen Förderer Hendrik Verwoerd Dam umbenannt. Nach dem Ende der Apartheid erfolgte am 4. Oktober 1996 die offizielle Umbenennung in Gariep Dam.<ref name=":0">Julienne Du Toit: Gariep: The story of South Africa’s largest dam. 20. Februar 2023, abgerufen am 12. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gariep ist ein Wort aus der Sprache der San, das „großes Wasser“ bedeutet.
Beim Bau des Stausees wurden kleine Dörfer für die Arbeiter errichtet. Diese Dörfer bestehen auch heute noch unter den Namen Gariep und Oviston.<ref>Oviston Nature Reserve is on the Eastern Cape side of the Gariep Dam and will amalgamate with Tussen-die-Riviere and the Gariep Dam Nature Reserve – both on the Free State side – in future (GL). Abgerufen am 12. Juni 2024.</ref><ref name=":0" />
Funktion
Der Damm wurde zum Hochwasserschutz der flussabwärts liegenden Regionen, zur Gewinnung elektrischer Energie und zur Wasserversorgung gebaut. Die ersten zwei Turbinen gingen 1971 ans Netz, die letzten zwei folgten 1976. Eine spezielle Eigenschaft der Maschinen ist, dass sie im reinen Phasenschieberbetrieb zur Blindleistungskompensation im Hochspannungsnetz eingesetzt werden können. Der am Gariep Dam erzeugte Strom wird in das Eskom-Netz nahe De Aar (Nordkap) eingespeist, wo sich ein Unterwerk befindet.
Siehe auch
Weblinks
- Eskom: Eskom’s hydroelectric power stations – Gariep and Vanderkloof. online auf www.eskom.co.za (englisch, PDF)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Parameterfehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Talsperre in Südafrika
- Wasserkraftwerk in Südafrika
- Wasserkraftwerk in Afrika
- Stausee in Südafrika
- Stausee in Afrika
- Flusssystem Oranje
- Bauwerk in der Provinz Ostkap
- Bauwerk in der Provinz Freistaat
- Walter Sisulu (Gemeinde)
- Kopanong Local Municipality
- Gewässer in der Provinz Freistaat
- Gewässer in der Provinz Ostkap
- Wirtschaft (Provinz Freistaat)
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