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Goldene Palme

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Datei:Jafar Panahi on Cannes Film Festival Red Carpet 1.jpg
Jafar Panahi, Gewinner der Goldenen Palme 2025 für Ein einfacher Unfall bei der Vorstellung seines Films in Cannes
Datei:Michael Moore Cannes.jpg
Der US-amerikanische Filmemacher Michael Moore mit der Preistrophäe 2004 für Fahrenheit 9/11

Mit der Goldenen Palme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wird bei den jährlich veranstalteten Filmfestspielen von Cannes der beste Langfilm im offiziellen Wettbewerb prämiert. Sie gilt als wichtigste Auszeichnung des Festivals, noch vor dem Großen Preis der Jury. Das Motiv wurde, wie es auch beim Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig oder dem Goldenen Bären der Berlinale auf die jeweilige Stadt bezogen der Fall ist, aus dem Stadtwappen von Cannes entnommen. Über die Preisvergabe stimmt eine Wettbewerbsjury ab, die sich meist aus internationalen Filmschaffenden zusammensetzt. Seit 2011 wird eine weitere Goldene Palme als Ehrenpreis für das Lebenswerk eines Filmschaffenden vergeben.

Bezeichnung und Preistrophäe

Die Bezeichnung Goldene Palme existiert seit 1955, davor war der Filmpreis unter dem Namen „Großer Preis der Internationalen Filmfestspiele“ (Grand Prix du Festival International du Film oder kurz Grand Prix) bekannt. Bis 1954 erhielten die Gewinner Preistrophäen, die von bekannten zeitgenössischen Künstlern entworfen wurden. Erst Ende des Jahres 1954 lud das Organisationskomitee auf Initiative von Robert Favre Le Bret mehrere Juweliere ein, um einen an das Palmen-Motiv angelehnten Siegespreis zu kreieren. Es setzte sich der Entwurf der bekannten französischen Designerin Lucienne Lazon durch, der Pate für eine Trophäe stand, die man erstmals bei der achten Auflage des Filmfestivals im Jahr 1955 an den US-Amerikaner Delbert Mann (Marty) verlieh.

Die Trophäe wurde in der Geschichte der Filmfestspiele mehrfach umgestaltet und stets am Kunstgeschmack der Zeit orientiert, während von 1964 bis 1974 aus rechtlichen Gründen der Grand Prix wieder eingeführt wurde. Eine größere Neugestaltung erfuhr der Preis im Jahr 1997 zum 50. Geburtstag des Filmfestivals auf Anregung von Caroline Gruosi-Schäufele aus dem Hause Chopard, offizieller Partner der Filmfestspiele. In Filigranarbeit gestaltete die Designerin den neunzehnblättrigen Palmwedel aus 24-karätigem Gold und setzte diesen auf einen schlichten, von Hand zu einem Rechteck geschliffenen Solitär aus Bergkristall.<ref>Eva Weidmann: Sammlerstücke. In: Capital, 31. Januar 2008, S. 106.</ref> Seit 1998 wird die Goldene Palme in den Schweizer Chopard-Werkstätten in Meyrin per Hand gefertigt. Insgesamt benötigen sieben Goldschmiede und Juweliere ca. 40 Arbeitsstunden um die Preistrophäe herzustellen.<ref>Beschreibung zum Herstellungsprozess bei chopard.de, abgerufen am 26. April 2017.</ref> Der Materialwert der Goldenen Palme, die in einer Schatulle aus blauem Marokkoleder enthalten ist, wurde 2007 auf 25.000 Euro geschätzt.<ref>Maria Neidlinger: So funkeln die Stars in Cannes. In: Bunte, 16. Mai 2007, S. 62.</ref> Für die 70. Auflage der Filmfestspiele im Jahr 2017 wurde die Trophäe mit 167 kleinen Diamanten besetzt, die sich „wie Sternenstaub“ über das goldene Palmblatt legten.<ref>AFP: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Goldene Palme wird für 70. Ausgabe von Cannes-Festival mit Diamanten besetzt. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zeit.de zeit.de, 25. April 2017, abgerufen am 26. April 2017.</ref> Zum 75. Jubiläum im Jahr 2022 erfuhr die Goldene Palme eine weitere temporäre Neugestaltung – eines der Blätter wurde mit 75 Diamanten, ein zweites mit 25 Diamanten besetzt (letztgenannte Zahl stand für die 25-jährige Partnerschaft des Festivals mit Chopard). Auch wurde die mittlerweile aus 18-karätigem Fairmined zertifizierten Gelbgold gefertigte Palme auf einen Sockel aus Rosenquarz platziert und nicht auf dem traditionellen Bergkristall.<ref>Die Goldene Palme. In: chopard.de, abgerufen am 30. Mai 2022.</ref>

Preisträger

Bester Film

Datei:Palmed'or.jpg
Siegestrophäe von 1979
Datei:Jafar Panahi accepting Palme d'Or at Cannes 2025 02.jpg
Gewinner Panahi während er Preisverleihung 2025

Am häufigsten mit dem Hauptpreis in Cannes ausgezeichnet wurden die Werke US-amerikanischer Filmregisseure (21 Siege), gefolgt von ihren Kollegen aus Frankreich (14), Italien (12) sowie Großbritannien (10). Je zweimal triumphieren konnten der Schwede Alf Sjöberg (1946 und 1951), der US-Amerikaner Francis Ford Coppola (1974 und 1979), der Däne Bille August (1988 und 1992), der bosnisch-serbische Filmemacher Emir Kusturica (1985 und 1995), der Japaner Shōhei Imamura (1983 und 1997), das belgische Brüderpaar Jean-Pierre und Luc Dardenne (1999 und 2005), der Österreicher Michael Haneke (2009 und 2012), der Brite Ken Loach (2006 und 2016) und der Schwede Ruben Östlund (2017 und 2022). Zudem konnte sich die Wettbewerbsjury in der Vergangenheit mehrfach nicht auf einen Siegerfilm einigen, so beispielsweise 1993, als sich der Chinese Chen Kaige (Lebewohl, meine Konkubine) die Goldene Palme mit Jane Campion (Das Piano) teilte. Die Neuseeländerin gehört gemeinsam mit der Dänin Bodil Ipsen (1946 als Koregisseurin von Rote Wiesen mit dem Grand Prix geehrt) und den Französinnen Julia Ducournau (2021 für Titane ausgezeichnet) und Justine Triet (Preisträgerin 2023 für Anatomie eines Falls) zu den einzigen Filmregisseurinnen, die in Cannes den Hauptpreis erringen konnten.

Ein Regisseur aus dem deutschsprachigen Kino war erstmals 1946 erfolgreich, als Die letzte Chance des Schweizers Leopold Lindtberg gemeinsam mit zehn weiteren Produktionen prämiert wurde. Ihm folgten 1979 und 1984 die Deutschen Volker Schlöndorff (Die Blechtrommel) und Wim Wenders (Paris, Texas), während 2009 und 2012 der Österreicher Michael Haneke (Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte und Liebe) triumphierte. 1956 und 2004 konnten sich mit Jacques-Yves Cousteaus und Louis Malles Die schweigende Welt beziehungsweise Michael Moores Fahrenheit 9/11 Dokumentarfilme durchsetzen.

In der Vergangenheit hatte die Jury die Möglichkeit, den Hauptpreis mit weiteren Auszeichnungen zu kombinieren. Dies geschah zuletzt im Jahr 2000, als Dancer in the Dark neben der Goldenen Palme auch den Darstellerpreis für die isländische Künstlerin Björk zugesprochen bekam. Mittlerweile untersagt das Reglement, dass der Hauptpreis (ebenso wie der Große Preis der Jury und der Regiepreis) mit weiteren Auszeichnungen kumuliert werden kann. Dieser Umstand wurde wiederholt kritisiert, zuletzt im Jahr 2012, als der Jurypräsident Nanni Moretti in der abschließenden Pressekonferenz zugab, dass er dem Gewinnerfilm Liebe von Michael Haneke ohne Reglement auch den Darsteller- und Drehbuchpreis zuerkannt hätte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Video-Aufzeichnung der abschließenden Pressekonferenz der Jury (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. Februar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.festival-cannes.fr vom 27. Mai 2012 bei festival-cannes.fr, 19:10 min ff. (Italienisch/Französisch/Englisch mit französischer und englischer Übersetzung; abgerufen am 28. Mai 2012).</ref> Ein Jahr später setzte sich die Wettbewerbsjury unter der Leitung von Steven Spielberg über das Reglement hinweg und vergab die Goldene Palme an Blau ist eine warme Farbe von Abdellatif Kechiche sowie an die beiden Hauptdarstellerinnen des Films, Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos.<ref>Jan Schulz-Ojala: Politisch mit Gefühl. In: Der Tagesspiegel, 27. Mai 2013, Nr. 21699, S. 23.</ref>

Jahr Originaltitel Deutscher Titel Regie
Grand Prix du Festival International du Film (1946–1954)
1946 Brief Encounter Begegnung
Iris och löjtnantshjärta k. A.
Die letzte Chance Die letzte Chance
The Lost Weekend Das verlorene Wochenende
María Candelaria Maria Candelaria
Muži bez křídel k. A.
नीचा नगर (Neecha Nagar) k. A.
Roma, città aperta Rom, offene Stadt
De røde enge Rote Wiesen
La symphonie pastorale Und es ward Licht
Великий перелом (Weliki perelom) Die große Wende
1947 Antoine et Antoinette
(„Preis für den besten psychologischen Film und Liebesfilm“)
Zwei in Paris
Crossfire
(„Bester Sozialfilm“)
Im Kreuzfeuer
Dumbo
(„Bester Trickfilm“)
Dumbo
Les maudits
(„Bester Abenteuer- und Kriminalfilm“)
Das Boot der Verdammten
Ziegfeld Follies
(„Beste Musical-Komödie“)
Broadway Melodie 1950
1948 Filmfestspiele nicht veranstaltet
1949 The Third Man Der dritte Mann
1950 Filmfestspiele nicht veranstaltet
1951 Fröken Julie Fräulein Julie
Miracolo a Milano Das Wunder von Mailand
1952 Due soldi di speranza Für zwei Groschen Hoffnung
The Tragedy of Othello: The Moor of Venice Orson Welles’ Othello
1953 Le salaire de la peur Lohn der Angst
1954 地獄門 (Jigokumon) Das Höllentor
Goldene Palme (1955–1963)
1955 Marty Marty
1956 Le monde du silence Die schweigende Welt
1957 Friendly Persuasion Lockende Versuchung
1958 Летят журавли (Letjat schurawli) Die Kraniche ziehen
1959 Orfeu Negro Orfeu Negro
1960 La dolce vita Das süße Leben
1961 Une aussi longue absence Noch nach Jahr und Tag
Viridiana Viridiana
1962 O Pagador de Promessas Fünfzig Stufen zur Gerechtigkeit
1963 Il gattopardo Der Leopard
Grand Prix (1964–1974)
1964 Les parapluies de Cherbourg Die Regenschirme von Cherbourg
1965 The Knack …and How to Get It Der gewisse Kniff
1966 Un homme et une femme Ein Mann und eine Frau
Signore & signori Aber, aber, meine Herren…
1967 Blowup Blow Up
1968 Filmfestspiele aufgrund der Mai-Unruhen abgebrochen.
1969 If…. If …
1970 MASH MASH
1971 The Go-Between Der Mittler
1972 Il caso Mattei Der Fall Mattei
La classe operaia va in paradiso Der Weg der Arbeiterklasse ins Paradies
1973 The Hireling Botschaft für Lady Franklin
Scarecrow Asphalt-Blüten
1974 The Conversation Der Dialog
Goldene Palme (seit 1975)
1975 Chronique des années de braise Chronik der Jahre der Glut
1976 Taxi Driver Taxi Driver
1977 Padre padrone Padre Padrone – Mein Vater, mein Herr
1978 L’albero degli zoccoli Der Holzschuhbaum
1979 Apocalypse Now Apocalypse Now
Die Blechtrommel Die Blechtrommel
1980 All That Jazz Hinter dem Rampenlicht
影武者 (Kagemusha) Kagemusha – Der Schatten des Kriegers
1981 Człowiek z żelaza Der Mann aus Eisen
1982 Missing Vermißt
Yol Yol – Der Weg
1983 楢山節考 (Narayama bushiko) Die Ballade von Narayama
1984 Paris, Texas Paris, Texas
1985 Otac na službenom putu Papa ist auf Dienstreise
1986 The Mission Mission
1987 Sous le soleil de Satan Die Sonne Satans
1988 Pelle erobreren Pelle, der Eroberer
1989 Sex, Lies, and Videotape Sex, Lügen und Video
1990 Wild at Heart Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula
1991 Barton Fink Barton Fink
1992 Den goda viljan Die besten Absichten
1993 霸王別姬 (Bàwáng Bié Jī) Lebewohl, meine Konkubine Chen Kaige
The Piano Das Piano
1994 Pulp Fiction Pulp Fiction
1995 Подземље (Podzemlje) Underground
1996 Secrets & Lies Lügen und Geheimnisse
1997 طعم گيلاس (Ta’m-e gilass) Der Geschmack der Kirsche
うなぎ (Unagi) Der Aal
1998 Μια αιωνιότητα και μια μέρα (Mia aioniotita kai mia mera) Die Ewigkeit und ein Tag
1999 Rosetta Rosetta Jean-Pierre Dardenne
Luc Dardenne
2000 Dancer in the Dark Dancer in the Dark
2001 La stanza del figlio Das Zimmer meines Sohnes
2002 The Pianist Der Pianist
2003 Elephant Elephant
2004 Fahrenheit 9/11 Fahrenheit 9/11
2005 L’enfant Das Kind Jean-Pierre Dardenne
Luc Dardenne
2006 The Wind That Shakes the Barley The Wind That Shakes the Barley
2007 4 luni, 3 săptămâni și 2 zile 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage
2008 Entre les murs Die Klasse
2009 Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte
2010 ลุงบุญมีระลึกชาติ (Lung Boonmee raluek chat) Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben Apichatpong Weerasethakul
2011 The Tree of Life The Tree of Life
2012 Amour Liebe
2013<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 La vie d’Adèle – Chapitre 1 & 2 Blau ist eine warme Farbe
2014 Kış Uykusu Winterschlaf
2015 Dheepan Dämonen und Wunder
2016 I, Daniel Blake Ich, Daniel Blake
2017 The Square The Square
2018 万引き家族 (Manbiki kazoku) Shoplifters – Familienbande
2019 기생충 (Gisaengchung) Parasite Bong Joon-ho
2020 Filmfestspiele aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht veranstaltet.
2021 Titane Titane
2022 Triangle of Sadness Triangle of Sadness
2023 Anatomie d’une chute Anatomie eines Falls
2024 Anora Anora
2025 یک تصادف ساده (Yek taṣādof-e sāde) Ein einfacher Unfall

<templatestyles src="FN/styles.css" />

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2013 verlieh die Wettbewerbsjury den Hauptpreis sowohl an den Regisseur des Films als auch die beiden Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos.

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Preisträger des Jahres 1939

Während der 55. Filmfestspiele im Jahr 2002 fand eine Retrospektive statt, die sich zwölf Spielfilmen widmete, die bei der ursprünglich geplanten ersten Auflage des Festivals im Jahr 1939 hätten gezeigt werden sollen, darunter die folgenden sieben im Wettbewerb:

Jahr Preisträger Deutscher Titel Regie
1939 Boefje k. A.
The Four Feathers Vier Federn
Goodbye, Mr. Chips Auf Wiedersehen, Mr. Chips
Ленин в 1918 году (Lenin w 1918 godu) Lenin im Jahr 1918
La loi du nord Das Gesetz des Nordens
Union Pacific Union Pacific
The Wizard of Oz Der Zauberer von Oz

Eine Jury bestehend aus der Israelin Lia van Leer, dem französischen Historiker Raymond Chirat, dem Deutschen Dieter Kosslick, dem Italiener Alberto Barbera und dem Tunesier Férid Boughedir wählte unter Vorsitz des französischen Autors Jean d’Ormesson nachträglich Cecil B. DeMilles Film Union Pacific als besten Film des Jahres 1939 aus, der ehrenhalber mit einer Goldenen Palme prämiert wurde.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Ehrenpreise

Auf dem 50. Festival im Jahr 1997 wurde Ingmar Bergman mit der Palme des Palmes ausgezeichnet.<ref>The history of the Festival. Abgerufen am 10. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anfang April 2011 gab die Festivalleitung bekannt, die Goldene Palme auch als Ehrenpreis zu verleihen. Seit 2011 werden während der Eröffnungszeremonie wichtige Filmemacher, deren Werk als maßgebend gilt, jedoch nie mit einer regulären Goldenen Palme prämiert wurde, mit einer „Ehrenpalme“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Une Palme d’honneur en Ouverture du Festival de Cannes. In: festival-cannes.com, 11. April 2011, abgerufen am 12. April 2011.</ref> bzw. „Goldenen Ehrenpalme“ (Palme d’or d’honneur),<ref name="ehrenpalme">Alain Delon, Palme d’or d’Honneur du 72e Festival de Cannes. In: festival-cannes.com, 17. April 2019, abgerufen am 18. April 2019.</ref> ausgezeichnet. Damit folgt das Festival dem Beispiel der Filmfestspiele von Venedig und Berlin, die seit 1970 (Leone d’Oro alla carriera) bzw. seit 1982 (Goldener Ehrenbär) einen solchen Preis ausloben. Bereits 2002, 2008 und 2009 waren Goldene Palmen ehrenhalber an die Regisseure Woody Allen, Manoel de Oliveira bzw. Clint Eastwood vergeben worden. Im Jahr 2024 wurde die Ehrenpalme mit dem japanischen Studio Ghibli erstmals an ein Künstlerkollektiv vergeben.

Jahr Preisträger Tätigkeit Land
2011 Regisseur und Drehbuchautor Italien
2012–
2014
Preis nicht vergeben
2015 Regisseurin, Drehbuchautorin, Schauspielerin Frankreich
2016 Schauspieler Frankreich
2017 Produzent USA
2019 Schauspieler Frankreich
2020 Filmfestspiele aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht veranstaltet.
2021 Regisseur, Drehbuchautor Italien
Schauspielerin, Regisseurin, Filmproduzentin USA
2022 Schauspieler, Filmproduzent und Regisseur USA
Schauspieler, Filmproduzent USA
2023 Schauspieler, Filmproduzent USA
Schauspieler, Filmproduzent USA
2024 Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent USA
Studio Ghibli Zeichentrickfilmstudio Japan
Schauspielerin USA
2025 Schauspieler USA
Schauspieler USA
2026 <ref>Peter Jackson, Honorary Palme d’or of the 79th Festival de Cannes. In: festival-cannes.com. 5. März 2026, abgerufen am 12. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Filmemacher Neuseeland
Barbra Streisand<ref>Toni Schindele: Barbra Streisand erhält die Ehrenpalme der Filmfestspiele von Cannes. In: derfilmjournalist.de. 11. März 2026, abgerufen am 12. März 2026.</ref> Schauspielerin und Sängerin USA

Siehe auch

Weblinks

Commons: Goldene Palme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />