Japanische Faserbanane
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Japanische Faser-Banane | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Musa basjooSochi1.JPG
Japanische Faser-Banane (Musa basjoo) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Musa basjoo | ||||||||||||
| Siebold |
Die Japanische Faser-Banane (Musa basjoo), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), bashō, ist eine in Ostasien heimische Pflanzenart aus der Gattung Bananen (Musa) in der Familie der Bananengewächse (Musaceae).
Beschreibung
Die Japanische Faser-Banane wächst als immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 3 bis 4 Metern. Die Laubblätter bestehen aus Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite. Die steifen Blattstiele sind bis 30 cm lang. Die einfache Blattspreite ist mit einer Länge von etwa 2 bis 3 Metern und einer Breite von 30 cm länglich.<ref name="eflor">Musa basjoo. Auf efloras.org, abgerufen am 28. Februar 2019</ref>
Die Japanische Faser-Banane ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), besitzt also eingeschlechtige Blüten, die jedoch zusammen auf den einzelnen Pflanzenexemplaren sitzen. Die Blütenstände sind hängend. Die Tragblätter sind rotbraun bis purpurfarben. Die männlichen Blüten stehen zweireihig zu je 10 bis 16.
Die Bananenfrucht, aus botanischer Sicht eine Beere, ist 5 bis 7 cm lang. Sie enthält zahlreiche schwarze Samen, die 6 bis 8 mm groß sind.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.
Verbreitung
Anders als der deutsche Name vermuten lässt, stammt Musa basjoo nicht aus Japan, sondern ist ursprünglich in China heimisch und wurde erst von Seefahrern nach Japan gebracht.<ref name="trogar13">Musa basjoo. tropengarten.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2013; abgerufen am 28. Februar 2019.</ref>
Es ist die winterhärteste aller Arten der Gattung Musa; in bevorzugten Lagen auf den Britischen Inseln gedeiht sie im Freien. Der nördlichste bekannte Freilandstandort liegt im Süden Schwedens.
Musa basjoo blüht in begünstigten Lagen Mitteleuropas im Freiland,<ref name="trogar19">Musa basjoo. Auf tropengarten.de, abgerufen am 28. Februar 2019</ref> jedoch erst nach mehreren Jahren, milden Wintern und Schutz vor Winternässe. Früchte bildet die Art auch in Mitteleuropa aus, aber sie reifen wegen der zu kurzen Vegetationsperiode in der Regel nicht mehr aus. Nach der Ausbildung von Blüten bzw. Fruchtständen stirbt der jeweilige Stamm im Winter ab, das gesamte Rhizom überdauert in der Erde. Ausreichend winterharte Obstbananen gibt es bisher noch nicht.
Systematik
Die Erstbeschreibung von Musa basjoo erfolgte 1830 durch Philipp Franz von Siebold in Verhandelingen van het Bataviaasch Genootschap van Kunsten en Wetenschappen, 12, S. 18.<ref>Musa basjoo bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> Das Artepitheton basjoo leitet sich vom japanischen Wort für die Pflanze, bashō bzw. in der Kunrei-Umschrift basyô, her. Synonyme für Musa basjoo <templatestyles src="Person/styles.css" />Sieb. sind Musa japonica <templatestyles src="Person/styles.css" />Thiéb. et Ketel. und Musa basjoo var. formosana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Warb.) S.S.Ying. Musa basjoo gehört zur Sektion Musa in der Gattung Musa.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref>
Man kann drei Varietäten unterscheiden:
- Musa basjoo var. basjoo: Sie kommt ursprünglich im südlichen China vor.<ref name="WCSP" />
- Musa basjoo var. lushanensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.L.Liu) Häkkinen: Sie kommt in Sichuan vor.<ref name="WCSP" />
- Musa basjoo var. luteola <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.L.Liu) Häkkinen: Sie kommt in Sichuan vor.<ref name="WCSP" />
Zuchtformen
- „Nana“: Diese auch „Sakhalin“ genannte Zwergform ist winterhärter als die Wildform und wird nur etwa 3,5 Meter hoch. In den letzten Jahren ist sie eine immer beliebtere Gartenpflanze in Mitteleuropa geworden. Unter −3 °C erfrieren die Blätter; ein Frostschutz ist erforderlich. Die genaue Herkunft ist unklar.
- „Sapporo“: Kultivar, ähnlich „Sakhalin“, aus dem Norden Japans (benannt nach der gleichnamigen Stadt).<ref name="trogar19" />
Weblinks
- Eintrag bei Plants for a Future (englisch)
Einzelnachweise
<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>