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Peltophorum

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Peltophorum
Datei:Golden Flame Tree in Brisbane (4476452746).jpg

Peltophorum pterocarpum

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae)
Tribus: Caesalpinieae
Gattung: Peltophorum
Wissenschaftlicher Name
Peltophorum
(Vogel) Benth.

Peltophorum ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Für die Gattung hat sich bislang offenbar kein deutscher Name eingebürgert. Bei den beiden Arten Peltophorum africanum<ref name="Zander" /> aus Afrika sowie Peltophorum pterocarpum aus Südostasien bis Nordaustralien wird der deutsche Trivialname „Gelber Flammenbaum“ verwendet.

Beschreibung

Datei:Peltophorum africanum 1DS-II 1553.jpg
Blütenstände und Laubblätter von Peltophorum africanum

Die Peltophorum-Arten wachsen als stattliche Bäume. Die Laubblätter sind doppelt gefiedert mit vielen relativ kleinen Fiederblättern. Die Nebenblätter fallen früh ab.

Die Blüten stehen in endständigen, traubigen oder rispigen Blütenständen zusammen. Die Tragblätter werden früh abgeworfen. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind etwas ungleich. Die fünf Kronblätter sind etwas ungleich. Es sind zehn freie Staubblätter vorhanden mit an der Basis behaarten Staubfäden. Die flachen und langgestreckten Hülsenfrüchte enthalten jeweils ein bis vier flache Samen.

Verbreitung

Die Verbreitung der Gattung Peltophorum reicht von den tropischen bis subtropischen Gebieten von Amerika, Afrika und Südostasien und ist bis ins nördliche Australien heimisch.

Datei:Peltophorum dubium.jpeg
Peltophorum dubium

Taxonomie und Systematik

Die Gattung Peltophorum wurde 1840 von George Bentham in Journal of Botany (Hooker) Band 2 Seite 75 beschrieben. Name und Beschreibung wurden konserviert. Bentham verwendete als Basionym die Sektion Caesalpinia sect. Peltophorum von Julius Rudolph Theodor Vogel aus Linnaea Band 11 Heft 3, Seite 406 von 1837.

Je nach Autor gibt es 8 bis 15 Peltophorum-Arten. Hier eine Artenauswahl<ref name="GRIN" />:

  • Peltophorum acutifolium <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.R.Johnst.) J.R.Johnst. (Syn.: Caesalpinia acutifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />J.R.Johnst., Peltophorum suringarii <templatestyles src="Person/styles.css" />Urb.): Sie kommt in Venezuela, auf Aruba und auf den Niederländischen Antillen vor.<ref name="GRIN" />
  • Peltophorum africanum <templatestyles src="Person/styles.css" />Sond. (Syn.: Baryxylum africanum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Sond.) Pierre): Sie kommt im südlichen tropischen und im südlichen Afrika vor.<ref name="GRIN" />
  • Peltophorum dasyrhachis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Miq.) Kurz (Syn.: Baryxylum dasyrhachis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Miq.) Pierre, Caesalpinia dasyrhachis <templatestyles src="Person/styles.css" />Miq.): Sie kommt in Indonesien, Malaysia, Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam vor.<ref name="GRIN" />
  • Peltophorum dubium <templatestyles src="Person/styles.css" />(Spreng.) Taub. (Syn.: Baryxylum dubium <templatestyles src="Person/styles.css" />(Spreng.) Pierre, Caesalpinia dubia <templatestyles src="Person/styles.css" />Spreng., Peltophorum vogelianum <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.): Sie kommt ursprünglich in Kuba, Hispaniola, im östlichen und südlichen Brasilien, in Paraguay, im nördlichen Argentinien und im nördlichen Uruguay vor.<ref name="GRIN" />
  • Peltophorum pterocarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Backer ex K. Heyne (Syn.: Baryxylum inerme <templatestyles src="Person/styles.css" />(Roxb.) Pierre, Caesalpinia ferruginea <templatestyles src="Person/styles.css" />Decne., Caesalpinia inermis <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb., Inga pterocarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />DC., Peltophorum ferrugineum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Decne.) Benth., Peltophorum inerme <templatestyles src="Person/styles.css" />(Roxb.) Náves ex Fern.-Vill. nom. inval.): Sie kommt in Sri Lanka, Thailand, Malaysia, Vietnam, Neuguinea, in Indonesien, auf den Philippinen und im nördlichen Australien vor.<ref name="GRIN" />

Folgende Art wird nicht mehr dieser Gattung zugeordnet:

  • Peltophorum brasiliense <templatestyles src="Person/styles.css" />Urb. ist jetzt Caesalpinia violacea <templatestyles src="Person/styles.css" />Standl.

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Eintrag bei GRIN = Taxonomy for Plants </ref> <ref name="Zander"> Robert Zander: Zander. Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg. von Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold. 17. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3573-6. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Peltophorum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien