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Johannisbrotgewächse

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Johannisbrotgewächse
Datei:Caesalpinia pulcherrima.jpg

Pfauenstrauch (Caesalpinia pulcherrima), Blütenstand

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse
Wissenschaftlicher Name
Caesalpinioideae
DC.

Die Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae), in Österreich Bockshörndlbaumgewächse genannt, sind eine Unterfamilie in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).<ref>The Legume Phylogeny Working Group, J. A. Hawkins, Sawai Mattapha: A new subfamily classification of the Leguminosae based on a taxonomically comprehensive phylogeny. In: Taxon. Band 66, Nr. 1, Februar 2017, ISSN 0040-0262, S. 44–77 (reading.ac.uk [abgerufen am 18. Januar 2026]).</ref> Die 2000 bis 3000 Arten besitzen Areale hauptsächlich in den Tropen und Subtropen, besonders in der Neotropis und in Afrika. Einige Arten werden in tropischen bis subtropischen Parks und Gärten als Zierpflanzen verwendet. Von vielen Arten aus einigen Gattungen wird das Holz genutzt.

Beschreibung

Datei:Caesalpinioideae spp Taub97.png
Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae), Illustration
Datei:Caesalpinioideae diagrams Taub47.png
Blütendiagramme ausgewählter Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae), inklusive Tribus Cercideae

Erscheinungsbild und Blätter

Zu den Johannisbrotgewächsen gehören hauptsächlich Bäume und nur wenige Sträucher, Lianen oder ausdauernde krautige Pflanzen. Sie wachsen meist selbständig aufrecht oder seltener als windende, klimmende oder mit Spross- oder Blattranken kletternde Pflanzen. Es handelt sich um Mesophyten oder Xerophyten. Sie können Harz enthalten. Das Sekundäre Dickenwachstum erfolgt meist von einem konventionellen Kambiumring ausgehend oder anomal von einem konzentrischen Kambium aus (beispielsweise bei Koompassia).

Johannisbrotgewächse sind immergrün oder laubabwerfend. Die wechselständig und spiralig oder zweizeilig angeordneten Laubblätter können gestielt oder fast sitzend bis sitzend sein. Die Blattspreiten sind meist einfach oder doppelt gefiedert. Die krautigen, häutigen oder ledrigen Fiederblätter besitzen Fiedernervatur. Es kann ein Polster an den Fiederblättern vorhanden sein. Selten liegt Heterophyllie vor. Nebenblätter sind vorhanden. Bei wenigen Arten sind die Laubblätter reduziert und es können Phyllodien ausgebildet sein oder Teile der Sprossachsen übernehmen die Photosynthese. Die Stomata sind paracytisch oder anomocytisch, cyclocytisch und actinocytisch.

Die Laubblätter oder Nebenblätter können zu Dornen umgebildet sein. Die fast immer vorhandenen Nebenblätter (hier Intrapetiolarstipeln) sind gut ausgebildet oder zu Schuppen reduziert und können haltbar sein oder früh abfallen.

Blütenstände und Blüten

Die Blüten stehen einzeln oder in seiten- oder endständigen, einfachen oder verzweigten, traubigen, ährigen, zymösen oder bündeligen Blütenständen zusammen. Die Blüten sind meist zwittrig, aber es kann auch Monözie, Andromonözie oder Polygamomonözie vorliegen.

Die kleinen bis großen, radiärsymmetrischen bis mehr oder weniger stark zygomorphen Blüten sind fünfzählig mit doppelter oder einfacher (bei etwa 26 Gattungen) Blütenhülle (Perianth). Bei den meisten Detarieae ist ein freier Blütenbecher (Hypanthium) vorhanden. Die meist fünf (drei bis sechs) Kelchblätter sind meist verwachsen. Die fünf Kronblätter sind meist frei. Die grünen, weißen, von gelb über orangefarbenen bis roten oder von rosa- bis purpurfarbenen Kronblätter können genagelt oder sitzend sein. Kronblätter können fehlen. In den Blütenknospen ist eine aufsteigende, überlappende Kronblattdeckung (imbricat) zu erkennen. Es sind selten nur eines, meist bis zu zehn, bei Maniltoa bis zu 100 Staubblätter vorhanden. Die gleichen bis deutlich ungleichen Staubfäden können untereinander frei oder in unterschiedlicher Weise verwachsen sein, sind aber nie mit den Kronblättern verwachsen. Die Staubblätter können alle fertil sein oder einige sind zu Staminodien umgebildet. Die Pollenkörner besitzen meist drei oder seltener zwei oder vier Aperturen und sind meist colporat, seltener porat oder colpat. Es ist nur ein oberständiges Fruchtblatt vorhanden. Je Fruchtblatt können ein bis hundert Samenanlagen vorhanden sein.

Früchte und Samen

Die fleischigen oder nicht fleischigen Früchte sind meist Hülsenfrüchte, selten Nuss-, Balg- oder Steinfrüchte. Die Früchte bleiben bei Reife geschlossen oder sie öffnen sich; die Diasporen sind also die Früchte oder die Samen.

Die Samen können Endosperm und Stärke enthalten. Der chlorophyllhaltige Embryo ist meist gerade, selten gekrümmt und besitzt zwei flache Keimblätter (Kotyledonen).

Ökologie

Im Gegensatz zu den anderen Fabaceae sind bei den Caesalpinioideae nur bei wenigen Arten Wurzelknöllchen mit stickstofffixierenden Knöllchenbakterien vorhanden und wenn sie vorhanden sind dann oft nur wenig davon.

Datei:Balsamocarpon brevifolium-PhotoJimenez.JPG
Tribus Caesalpinieae: Habitus und Hülsenfrüchte von Balsamocarpon brevifolium
Datei:Ceratonia siliqua female flowers 06-RJP.jpg
Tribus Caesalpinieae: Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua), weibliche Blüten
Datei:Colvillea racemosa.jpg
Tribus Caesalpinieae: Gefiederte Laubblätter und Blütenstände von Colvillea racemosa
Datei:Flamboyant BW 2.jpg
Tribus Caesalpinieae: Flammenbaum (Delonix regia)
Datei:Hoffmannseggia microphylla.jpg
Tribus Caesalpinieae: Blüte von Hoffmannseggia microphylla
Datei:Wagatea spicata.jpg
Tribus Caesalpinieae: Zweig mit Laubblättern und Blütenständen von Moullava spicata
Datei:Cercidium floridum flower.jpg
Tribus Caesalpinieae: Blüten von Parkinsonia florida
Datei:Peltophorum dubium.jpg
Tribus Caesalpinieae: Laubblätter und Blütenstand von Peltophorum dubium
Datei:Stahlia monosperma.jpg
Tribus Caesalpinieae: Blütenstand von Stahlia monosperma
Datei:Cassia fistula.jpg
Tribus Cassieae Subtribus Cassiinae: Habitus und Blütenstände der Röhren-Kassie (Cassia fistula)
Datei:Senna multiglandulosa 4.jpg
Tribus Cassieae Subtribus Cassiinae: Einfach gefiederte Laubblätter und Blüten von Senna multiglandulosa
Datei:Dialium guineense MS 10536.jpg
Tribus Cassieae Subtribus Dialiinae: Zweig mit Laubblättern und Blütenständen von Dialium guineense
Datei:Berlinia grandiflora MS 1243.jpg
Tribus Detarieae: Blüte von Berlinia grandiflora
Datei:Hymenaeastigonocarpa1.jpg
Tribus Detarieae: Hymenaea stigonocarpa

Systematik

Als Erstveröffentlichung der Caesalpinioideae gilt Augustin Pyramus de Candolle: Prodromus systematis naturalis regni vegetabilis, 2, 1825, S. 473 in der er den Namen „Caesalpineae“ veröffentlicht.<ref name="Candolle" /> Der Name der Typusgattung Caesalpinia ehrt den italienischen Botaniker Andrea Cesalpino. Synonyme für Caesalpinioideae <templatestyles src="Person/styles.css" />DC. sind: Caesalpiniaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br., Cassiaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />Vest, Ceratoniaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />Link, Detariaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Hess.

Nach molekularbiologischen Untersuchungsergebnissen handelt es sich bei der Unterfamilie Caesalpinioideae in ihrer traditionellen Umgrenzung um ein paraphyletisches Taxon innerhalb der monophyletischen Familie Fabaceae. Früher zählte man die Tribus Cercideae dazu, sie wird aber in neuen Systematiken keiner der drei Unterfamilien zugeordnet, sondern wurde als basale Gruppe des Fabaceae-Stammbaumes erkannt. Sie wurden aber häufig auch als selbständige Familie Caesalpiniaceae betrachtet.

Die Systematik der Unterfamilien ist noch stark in Bewegung, es kommen neue Taxa hinzu, aber es fallen auch viele Taxa weg. Diese Unterfamilie wird nach Untersuchungen im 21. Jahrhundert beispielsweise nur noch in zwei Tribus gegliedert:<ref name="GRIN" />

  • Tribus Caesalpinieae <templatestyles src="Person/styles.css" />Reichenbach: Die Blüten sind radiärsymmetrisch bis zygomorph. Die Kelchblätter sind meist frei. Die Laubblätter sind meist doppelt gefiedert. Sie enthält bis zu 51 Gattungen:
    • Acrocarpus <templatestyles src="Person/styles.css" />Wight ex Arn.: Sie enthält nur eine Art:
      • Acrocarpus fraxinifolius <templatestyles src="Person/styles.css" />Wight ex Arn.: Sie ist in Asien beheimatet und wird in vielen tropischen Gebieten angebaut.
    • Arapatiella <templatestyles src="Person/styles.css" />Rizzini & A.Mattos: Die nur zwei Arten kommen nur im brasilianischen Bundesstaat Bahia vor.
    • Arcoa <templatestyles src="Person/styles.css" />Urb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Balsamocarpon <templatestyles src="Person/styles.css" />Clos: Sie enthält nur eine Art:
    • Batesia <templatestyles src="Person/styles.css" />Spruce ex Benth. & Hook. f.: Sie enthält nur eine Art:
    • Burkea <templatestyles src="Person/styles.css" />Hook.: Sie enthält nur eine Art:
    • Bussea <templatestyles src="Person/styles.css" />Harms: Von den etwa sieben Arten sind fünf im tropischen Afrika und zwei in Madagaskar verbreitet.
    • Caesalpinien (Caesalpinia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Die etwa 100 Arten sind in den Tropen und Subtropen weitverbreitet.
    • Campsiandra <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: Die etwa 19 Arten sind im tropischen Südamerika, besonders im Amazonas-Gebiet verbreitet.
    • Cenostigma <templatestyles src="Person/styles.css" />Tul.: Die 14 Arten sind in Brasilien, Mittelamerika und in der Karibik verbreitet.
    • Ceratonia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Sie enthält nur zwei Arten:
    • Chidlowia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hoyle: Sie enthält nur eine Art:
    • Colvillea <templatestyles src="Person/styles.css" />Bojer ex Hook.: mit der einzigen Art:
      • Colvillea racemosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Bojer ex Hook.: Sie ist in Madagaskar beheimatet.
    • Conzattia <templatestyles src="Person/styles.css" />Rose: Die nur drei Arten kommen nur in Mexiko vor.
    • Cordeauxia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hemsl. (vielleicht gehört sie in die Gattung Stuhlmannia <templatestyles src="Person/styles.css" />Taub.): Sie enthält nur eine Art:
    • Delonix <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf.: Ist mit etwa zwölf Arten hauptsächlich in Ostafrika beheimatet, beispielsweise:
      • Flammenbaum (Delonix regia <templatestyles src="Person/styles.css" />(Bojer ex Hook.) Raf.): Er ist nur im nördlichen und westlichen Madagaskar beheimatet. Er wird in tropischen und subtropischen Gebieten als Zierpflanze verwendet.
    • Dimorphandra <templatestyles src="Person/styles.css" />Schott: Die etwa 26 Arten sind in Südamerika weitverbreitet.
    • Diptychandra <templatestyles src="Person/styles.css" />Tul.: Sie enthält nur zwei Arten:
    • Erythrophleum <templatestyles src="Person/styles.css" />Afzel. ex R.Br.: Die etwa neun Arten sind in der Paläotropis verbreitet.
      • Erythrophleum ivorense <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Chev.: nordwestliches Zentralafrika bis nach Westafrika.
    • Gleditschien (Gleditsia <templatestyles src="Person/styles.css" />L., Syn.: Gleditschia <templatestyles src="Person/styles.css" />Scop.): Sie besitzt ein disjunktes Areal und enthält etwa 12 bis 14 Arten.
    • Geweihbäume (Gymnocladus <templatestyles src="Person/styles.css" />Lam.): Sie besitzt ein disjunktes Areal in Nordamerika sowie Ostasien und enthält etwa drei bis sechs Arten.
    • Haematoxylum <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Von den etwa fünf Arten kommen vier in der Neotropis und eine in Namibia vor, beispielsweise:
      • Blauholzbaum (Haematoxylum campechianum <templatestyles src="Person/styles.css" />L.)
    • Heteroflorum <templatestyles src="Person/styles.css" />M.Sousa (sie gehörte bis 2005 in die Gattung Peltophorum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vogel) Benth.): Sie enthält nur eine Art:<ref>Mario Sousa S.: Heteroflorum: Un nuevo género del grupo Peltophorum (Leguminosae: Caelaspinoideae: Caesalpinieae), endémico para México, Novon, volume 15, 2005, S. 213–218.</ref>
    • Hoffmannseggia <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Die 24 bis 28 Arten sind in der Neuen Welt weitverbreitet.
    • Jacqueshuberia <templatestyles src="Person/styles.css" />Ducke: Die etwa sechs Arten kommen hauptsächlich im Amazonasbecken vor; das Verbreitungsgebiet reicht bis Venezuela.
    • Lemuropisum <templatestyles src="Person/styles.css" />H.Perrier: Sie enthält nur eine Art: (Syn. von Delonix <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf.)
      • Lemuropisum edule <templatestyles src="Person/styles.css" />H.Perrier: Sie kommt nur im südwestlichen Madagaskar vor.
    • Lophocarpinia <templatestyles src="Person/styles.css" />Burkart: Sie enthält nur eine Art:
    • Melanoxylum <templatestyles src="Person/styles.css" />Schott: Sie enthält nur eine Art:
      • Melanoxylum brauna <templatestyles src="Person/styles.css" />Schott: Sie kommt in den brasilianischen Bundesstaaten Bahia, Minas Gerais sowie Rio de Janeiro vor.
    • Moldenhawera <templatestyles src="Person/styles.css" />Schrad.: Die etwa zehn Arten kommen im östlichen Brasilien, besonders im Atlantischen Regenwald, hauptsächlich in Bahia vor.
    • Mora <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: Die etwa sieben Arten gedeihen im Tiefland-Regenwald der Neotropis.
      • Mora excelsa <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: In den Guyanas bis Venezuela und in Trinidad
    • Moullava <templatestyles src="Person/styles.css" />Adans.: Sie enthält vier Arten:
    • Orphanodendron <templatestyles src="Person/styles.css" />Barneby & J.W.Grimes: Sie enthält nur zwei Arten:
      • Orphanodendron bernalii <templatestyles src="Person/styles.css" />Barneby & J.W.Grimes: Sie kommt nur in Kolumbien vor.
    • Pachyelasma <templatestyles src="Person/styles.css" />Harms: Sie enthält nur eine Art:
      • Pachyelasma tessmannii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Harms) Harms: Sie kommt im tropischen Afrika vor.
    • Parkinsonien (Parkinsonia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Die etwa zehn Arten sind hauptsächlich in der Neuen Welt verbreitet.
    • Paubrasilia <templatestyles src="Person/styles.css" />Gagnon, H.C.Lima & G.P.Lewis: Sie enthält nur eine Art:
      • Paubrasilia echinata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lam.) Gagnon, H.C.Lima & G.P.Lewis: Sie kommt nur in Brasilien vor.
    • Peltophorum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vogel) Benth.: ist mit etwa zwölf Arten in den Tropen und Subtropen weltweit verbreitet.
    • Pomaria <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav. (Syn.: Cladotrichium <templatestyles src="Person/styles.css" />Vogel, Melanosticta <templatestyles src="Person/styles.css" />DC.; die Arten wurden früher in die Gattung Hoffmannseggia <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav. gestellt): Von den etwa 16 Arten kommen neun in ariden und Bergregionen der südwestlichen USA sowie angrenzenden Gebieten in Mexiko, drei Arten im gemäßigten östlichen Südamerika und drei Arten im südlichen Afrika vor.<ref name="Simpson+al2006" />
    • Pterogyne <templatestyles src="Person/styles.css" />Tul.: Sie enthält nur eine Art:
      • Pterogyne nitens <templatestyles src="Person/styles.css" />Tul.: Sie ist weitverbreitet in Brasilien, in Bolivien, im mittleren bis nördlichen Argentinien, in Uruguay und Paraguay.
    • Pterolobium <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br. ex Wight & Arn.: Die etwa zehn Arten sind weitverbreitet; hauptsächlich auf dem asiatischen Kontinent bis Indonesien und den Philippinen, aber auch im tropischen und subtropischen Afrika.
    • Recordoxylon <templatestyles src="Person/styles.css" />Ducke: Die zwei bis fünf Arten sind in der Neotropis verbreitet.
    • Schizolobium <templatestyles src="Person/styles.css" />Vogel: Die etwa zwei Arten sind in der Neotropis verbreitet.
    • Stachyothyrsus <templatestyles src="Person/styles.css" />Harms: Die etwa zwei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.
    • Stahlia <templatestyles src="Person/styles.css" />Bello: Sie enthält nur eine Art: (Syn. von Libidibia <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Schltdl.)
    • Stenodrepanum <templatestyles src="Person/styles.css" />Harms: Sie enthält nur eine Art:
    • Stuhlmannia <templatestyles src="Person/styles.css" />Taub.: Sie enthält nur eine Art:
    • Sympetalandra <templatestyles src="Person/styles.css" />Stapf: Die etwa fünf Arten kommen auf dem Malaiischen Archipel: Borneo, Malaysia, den Philippinen und den Kleinen Sunda-Inseln vor.
    • Tachigali <templatestyles src="Person/styles.css" />Aubl.: Die etwa 70 Arten gedeihen im Tiefland, hauptsächlich im nördlichen Südamerika und im Atlantischen Regenwald des südlichen Brasiliens.
    • Tetrapterocarpon <templatestyles src="Person/styles.css" />Humbert: Die nur zwei Arten kommen nur in Madagaskar vor.
    • Vouacapoua <templatestyles src="Person/styles.css" />Aubl.: Die nur drei Arten kommen im brasilianischen Amazonasgebiet und den Guyanas vor.
      • Vouacapoua americana <templatestyles src="Person/styles.css" />Aubl.: Aus dem östlichen und nördlichen Brasilien bis in die Guyanas.
    • Zuccagnia <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Sie enthält nur eine Art:
      • Zuccagnia punctata <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Sie kommt in Argentinien und im nördlichen Chile vor.
  • Tribus Cassieae <templatestyles src="Person/styles.css" />Bronn: Die Blüten sind meist mehr oder weniger zygomorph. Die Kronblätter sind höchstens ausgerandet. Die Laubblätter sind einfach gefiedert. Sie enthält drei Subtribus mit etwa 21 Gattungen:
    • Subtribus Cassiinae: Sie enthält etwa drei Gattungen mit etwa 665 Arten:
      • Kassien (Cassia <templatestyles src="Person/styles.css" />L., Syn.: Bactyrilobium <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd., Cathartocarpus <templatestyles src="Person/styles.css" />Pers.): Sie enthält ohne die Arten der ausgegliederten Gattungen Senna und Chamaecrista etwa 30 (früher bis zu 70) Arten. Sie ist fast weltweit in den Tropen verbreitet; vier Arten werden in vielen tropischen Ländern angebaut.
      • Chamaecrista <templatestyles src="Person/styles.css" />Moench (Syn.: Grimaldia <templatestyles src="Person/styles.css" />Schrank, Sooja <templatestyles src="Person/styles.css" />Siebold, Cassia subgen. Lasiorhegma <templatestyles src="Person/styles.css" />Vogel ex Benth., Cassia subgen. Absus <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC. ex Collad.) Symon): Die etwa 330 krautigen Arten sind in der Paläotropis verbreitet.
      • Senna <templatestyles src="Person/styles.css" />Mill. (Syn.: Cassia subgen. Senna <templatestyles src="Person/styles.css" />(Mill.) Benth., Chamaefistula <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) G.Don, Chamaesenna <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Raf. ex Pittier, Desmodiocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose, Earleocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton, Echinocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose, Gaumerocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton, Herpetica <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Raf., Leonocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton, Palmerocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton, Phragmocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose, Pseudocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose, Pterocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose, Sciacassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton, Sericeocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton, Tharpia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose, Vogelocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton, Xerocassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Britton & Rose): Von den etwa 300 Arten sind 206 in der Neuen Welt verbreitet, bis zu 20 kommen in Afrika vor, 33 Arten sind in Australien beheimatet, in Madagaskar gibt es neun Arten und einige Arten kommen in Asien sowie Malesien vor. Drei bis fünf Arten, deren Herkunft unsicher ist, werden weitverbreitet kultiviert.

Nicht mehr zu dieser Unterfamilie gehören:

  • Beispielsweise:
    • Subtribus Dialiinae: Sie enthält etwa 17 Gattungen mit etwa 74 Arten:
      • Androcalymma <templatestyles src="Person/styles.css" />Dwyer: Sie enthält nur eine Art:
      • Apuleia <templatestyles src="Person/styles.css" />Mart.: Die zwei bis drei Arten sind in Südamerika verbreitet.
      • Baudouinia <templatestyles src="Person/styles.css" />Baill.: Die etwa sechs Arten kommen nur in Madagaskar vor.
      • Dialium <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Die 35 bis 41 Arten sind in den Tropen verbreitet, mit einem Schwerpunkt der Artenvielfalt im tropischen Afrika.
      • Dicorynia <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: Die etwa zwei Arten sind in Südamerika verbreitet.
        • Dicorynia guianensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Amshoff: Suriname, Französisch-Guayana und in Guyana
      • Distemonanthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: Sie enthält nur eine Art:
      • Eligmocarpus <templatestyles src="Person/styles.css" />Capuron: Sie enthält nur eine Art:
      • Kalappia <templatestyles src="Person/styles.css" />Kosterm.: Sie enthält nur eine Art:
        • Kalappia celebica <templatestyles src="Person/styles.css" />Kosterm.: Diese gefährdete Art ist ein Endemit in Malili, das zu Sulawesi gehört.<ref name="IUCN-Kalappia" />
      • Koompassia <templatestyles src="Person/styles.css" />Maingay ex Benth.: Die zwei bis drei Arten sind in Südostasien verbreitet.
      • Labichea <templatestyles src="Person/styles.css" />Gaudich. ex DC.: Die etwa 14 Arten kommen nur in Australien vor, hauptsächlich in Western Australia, einige Arten auch in Queensland und Northern Territory.
      • Martiodendron <templatestyles src="Person/styles.css" />Gleason: Die etwa fünf Arten sind in Südamerika verbreitet, drei davon im Amazonasbecken und eine in der Caatinga des nordöstlichen Brasiliens; eine 2002 beschriebene Art gedeiht im Atlantischen Küstenregenwald des südöstlichen Brasiliens.<ref name="Lombardi2002" />
      • Mendoravia <templatestyles src="Person/styles.css" />Capuron: Sie enthält nur eine Art:
        • Mendoravia dumaziana <templatestyles src="Person/styles.css" />Capuron: Sie kommt in Madagaskar vor.
      • Petalostylis<templatestyles src="Person/styles.css" /> R.Br.: Die etwa zwei Arten kommen in Australien vor.
      • Poeppigia <templatestyles src="Person/styles.css" />C.Presl: Sie enthält nur eine Art:
        • Poeppigia procera <templatestyles src="Person/styles.css" />C.Presl: Sie ist weit verbreitet vom südlichen Mexiko über Zentralamerika sowie Kuba bis Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Peru.
      • Storckiella <templatestyles src="Person/styles.css" />Seem.: Von den nur zwei Arten kommt eine in Australien und eine auf Fidschi vor.
      • Uittienia <templatestyles src="Person/styles.css" />Steenis: Sie enthält nur eine Art:
        • Uittienia modesta <templatestyles src="Person/styles.css" />Steenis: Sie kommt auf dem malaiischen Archipel vor.
      • Zenia <templatestyles src="Person/styles.css" />Chun: Sie enthält nur eine Art:
    • Subtribus Duparquetiinae: Sie enthält nur eine monotypische Gattung:
      • Duparquetia <templatestyles src="Person/styles.css" />Baill.: Sie enthält nur eine Art:
  • Tribus Detarieae <templatestyles src="Person/styles.css" />DC.: Sie enthält etwa 83 Gattungen mit 735 bis 771 Arten (zu den Gattungen siehe dort).

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="Simpson+al2006"> Beryl Simpson, Leah Larkin, Andrea Weeks, Joshua McDill: Phylogeny and Biogeography of Pomaria (Caesalpinioideae: Leguminosae). In: Systematic Botany. Band 31, Nr. 4, 2006, S. 792–804, doi:10.1600/036364406779695915. </ref> <ref name="IUCN-Kalappia"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: World Conservation Monitoring Centre, 1997. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Candolle">Augustin Pyramus de Candolle: Prodromus systematis naturalis regni vegetabilis. Band 2, Treuttel & Würtz, Paris 1825, S. 473 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />eingescannt (PDF-Datei; 338 kB). (Memento vom 31. März 2014 im Internet Archive)</ref> <ref name="Lombardi2002"> Julio Antonio Lombardi: Martiodendron fluminense (Leguminosae, Caesalpinioideae), a new species from the Atlantic coast rainforest of Brazil. In: Brittonia. Band 54, Nr. 4, 2002, S. 327–330, doi:10.1663/0007-196X(2003)54[327:MFLCAN]2.0.CO;2. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien