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Kamo (Fluss)

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Kamo
Kamogawa
Datei:Kamogawa sakura.jpg
Kirschblüten am Kamo

Kirschblüten am Kamo

Daten
Lage Japan
Flusssystem Yodo
Abfluss über Katsura → Yodo → Seto-Inlandsee
Quelle Sajikigatake-Berge
35° 9′ 42″ N, 135° 43′ 18″ O
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Mündung in Fushimi-ku, Kyōto in den KatsuraKoordinaten: 34° 55′ 53″ N, 135° 44′ 14″ O
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Großstädte Kyōto
Datei:Noryo yuka of a Korean restaurant by Wolfiewolf in Pontocho, Kyoto.jpg
Datei:Kamogawa - scenes - 2022 01 02.ogg
Kamo, 2022
Datei:Hiroshige55 kyoto.jpg
Hiroshige

Der Kamo (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Kamogawa) ist ein Fluss, der durch Kyōto fließt. Er ist 31 Kilometer lang und ein Nebenfluss des Yodo.

Vom Berg Sajikigatake nördlich von Kyōto kommend, fließt er durch das Stadtzentrum und verbindet sich bei Fushimi mit dem Katsura. Das Flussufer ist ein Spazierweg für Anwohner und Touristen. Im Sommer eröffnen Restaurants Außenplätze mit Blick auf den Fluss.

In ganz Kyōto gibt es Wege, auf denen man entlang des Flusses laufen kann. Obwohl der Wasserstand für gewöhnlich relativ niedrig ist – an den meisten Stellen weit unter einem Meter – werden niedergelegene Stellen manchmal während der Regenzeit überflutet.

Demachiyanagi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) im Norden Kyōtos, wo der Kamo in den Takano ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) fließt, ist ein Ort für sommerliche Grillfeste.

Quelle und Verlauf

Die Quelle des Kamo liegt in den Sajikigatake-Bergen im Norden Kyōtos. Nachdem er durch das Bergdorf Kumogahata geflossen ist, betritt er bei Kamigamo im Stadtbezirk Kita das Kyōto-Becken. Nachdem er von Süden nach Südosten zwischen dem Kamigamo- und dem Shimogamo-Schrein geflossen ist, verbindet sich bei der Kamo-Brücke an der Imadegawa-Straße der Takano mit dem Kamo. Danach fließt er südlich durch den Stadtbezirk Nakagyō. Bei der Shijo-Brücke am Rande des bekannten Viertels Gion wendet er in Richtung Südwesten, bis er bei Kamitoba im südlichen Stadtbezirk Fushimi in den Katsura mündet. Im Stadtbezirk Nakagyō zweigt westlich der Takase-Kanal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ab, der südlich parallel verläuft.

Zum Namen

Offiziell wird der Fluss mit den Kanji für ‚Wildente‘ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (kamo) und ‚Fluss‘ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (gawa) geschrieben. Nördlich der Imadegawa-Straße, wo er sich mit dem Takano trifft, ist jedoch eine andere Schreibweise, bei gleicher Aussprache, üblich: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bzw. seltener {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Vermutlich hängt dies mit dessen Nähe zum Kamigamo-Schrein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) zusammen. Von der Deai- bis zur Iwaya-Brücke im Norden Kyōtos wird er Kumogahata-gawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannt, da der Fluss durch Kumogahata fließt. Nördlich der Iwaya-Brücke bis zu seiner Quelle ist er schließlich als Ojitanigawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bekannt.

Geschichte

Früher war er die östliche Begrenzung der alten japanischen Hauptstadt Heian-kyō und besaß nach Fengshui eine wichtige Bedeutung. Da die Führung des Flusses sehr geradlinig ist, glauben viele, dass er künstlichen Ursprungs ist. Es existieren jedoch keine Aufzeichnungen eines solchen Projekts.

Die alte Hauptstadt war oft von Überflutungen bedroht. Kaiser Shirakawa bemerkte dazu:

„Obwohl ich der Herrscher von Japan bin, gibt es doch drei Dinge, die sich meiner Kontrolle entziehen: die Stromschnellen des Kamo-Flusses, der Fall der Würfel im Spiel und die Mönche in den Bergen.“

Der Händler Suminokura Ryōi ließ im frühen 17. Jahrhundert parallel zum Kamo den Takase bauen. Transporte liefen fortan über diesen Kanal, anstelle des instabilen Hauptstroms. Mittels des Biwasee-Kanals ist der Fluss mit dem Biwa-See verbunden.

Das Zusammentreffen zwischen Minamoto no Yoshitsune und Musashibō Benkei auf der Gojō-Brücke über dem Fluss ist eine bekannte Geschichte der späten Heian-Zeit. Die Sanjō-Brücke galt als das westliche Ende der Tōkaidō während der Edo-Zeit.

In der Vergangenheit war das klare Flusswasser eine wichtige Trinkwasserquelle für die Einwohner Kyōtos. Es spielte auch eine wichtige Rolle in der Kyoyuzen-Färberei, einem bekannten Handwerk Kyōtos.

Weblinks

Commons: Kamo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien