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Solar Dynamics Observatory

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SDO
SDO
Missionsdaten
Bahndaten

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Datei:Solar Dynamics Observatory insignia.png
Missionsemblem

Das Solar Dynamics Observatory (SDO) ist eine am 11. Februar 2010 gestartete NASA-Mission zur Erforschung der dynamischen Vorgänge der Sonne, die unter dem LWS-Programm (von engl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) entwickelt wird. SDO wird die Messungen der Sonde SOHO fortführen. Die Kosten einschließlich der ersten 5 Jahre der Mission betragen etwa 856 Millionen Dollar.<ref>Richard A. Lovett: First light for Solar Dynamics Observatory. In: Nature. 24. Juli 2010, abgerufen am 26. April 2012.</ref>

Start und Missionsdauer

Der SDO-Satellit wurde im Goddard Space Flight Center der NASA gebaut. Der Starttermin des SDO konnte durch die Startverschiebung des MSL vom 2009er in das 2011er Mars-Startfenster vorgezogen werden, da das SDO die Position des MSL im Startkalender für 2009 übernehmen konnte.<ref>Stephen Clark: Solar spacecraft inherits a new launch opportunity. Spaceflight Now, 19. Dezember 2008, abgerufen am 23. Dezember 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Start war ursprünglich für den 10. Februar 2010 geplant, wurde jedoch aufgrund starker Winde um 24 Stunden verschoben.<ref>NASA's Shuttle and Rocket Launch Schedule. NASA, abgerufen am 10. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Solar Dynamics Observatory sdo.gsfc.nasa.gov (abgerufen am 10. Februar 2010)</ref>

Der Start erfolgte am 11. Februar 2010 um 10:23 Uhr (Ortszeit).

Als Trägerrakete kam eine Atlas-V zum Einsatz, die den Satelliten von Cape Canaveral in eine geostationäre Transferbahn befördert hat. SDO hat sich von dort mit Hilfe seines eigenen Triebwerks durch elf Schubmanöver in eine geosynchrone Umlaufbahn mit einer Bahnneigung von 28,5° manövriert, die es am 16. März 2010 erreichte<ref>Mission Status Center. Spaceflight Now, abgerufen am 7. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Die Mission hat eine Mindestdauer von fünf Jahren und drei Monaten, jedoch wird genügend Treibstoff für eine zehnjährige Mission mitgeführt.

Am 21. April 2010 wurden die First-Light-Aufnahmen veröffentlicht.<ref>Nasa’s Solar Dynamics Observatory returns first images. In: BBC News. 21. April 2010, abgerufen am 22. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>SDO First Light. NASA, 21. April 2010, abgerufen am 22. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im November 2022 war der Satellit immer noch aktiv.<ref>“夸父一号”卫星载荷“硬X射线成像仪”首图发布. In: cnsa.gov.cn. 23. November 2022, abgerufen am 25. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jedoch führte am 26. November 2024 der Bruch einer Kühlwasserleitung im Serverzentrum des Systems an der Stanford University zu einer monatelangen Unterbrechung der Datenverarbeitung.<ref>Mike Wall: Broken water pipe knocks out data processing for NASA sun-studying spacecraft. Bericht vom 2. Dezember 2024 auf der Website space.com, abgerufen am 23. Dezember 2024.</ref>

Aufbau

SDO ist ein drei-Achsen-stabilisierter Satellit von 2,2 × 2,2 × 4,5 m Größe, der als Ganzes mit Instrumenten und Solarpaneelen direkt auf die Sonne ausgerichtet wird. Er besitzt ein Apogäumstriebwerk zum Einschuss in die geosynchrone Umlaufbahn sowie verschiedene kleine Lageregelungstriebwerke. Die Startmasse beträgt 3100 kg, davon entfallen 1400 kg auf den mitgeführten Treibstoff und 270 kg auf die wissenschaftliche Nutzlast. Die Solarpaneele mit einer Fläche von 6,6 m² und einer Spannweite von 6,5 m produzieren 1450 Watt Leistung.

Wissenschaftliche Instrumentierung

Datei:SDO spacecraft detailed.jpg
Die Komponenten des SDO-Satelliten

SDO hat folgende drei Instrumente an Bord:

  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (EVE): Das vom Laboratory for Atmospheric and Space Physics entwickelte EVE dient zur Messung der solaren extrem-ultravioletten Strahlung (EUV) im Bereich von 0,1–105 nm mit bisher nicht erreichter Genauigkeit der Spektralauflösung (besser als 0,1 nm) bei gleichzeitiger hoher zeitlicher Auflösung (alle 10 s ein Bild).
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (HMI): Der von der Stanford University entwickelte Helioseismic and Magnetic Imager (HMI) ermöglicht Messungen der solaren Veränderlichkeit sowie verschiedener Komponenten der solaren magnetischen Aktivität.
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (AIA): Die vom Lockheed Martin Solar and Astrophysics Laboratory entwickelte Atmospheric Imaging Assembly (AIA) ermöglicht Abbildungen der vollen Sonnenscheibe in neun verschiedenen Wellenlängenbereichen im ultravioletten (UV) und extrem-ultravioletten (EUV) Frequenzbereich, sowie einem im sichtbaren Bereich mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung. Das mit vier Kameras ausgerüstete AIA macht dabei alle 10 s ein Bild in HDTV-Auflösung in acht der zehn Frequenzbereiche und einer Auflösung von 725 km.

Kommunikation

SDO wird die gemessenen wissenschaftlichen Daten über eine Hochgeschwindigkeitsfunkverbindung mit 130 Megabit pro Sekunde im Ka-Band bei 26 GHz übertragen,<ref>SDO Press Kit. (PDF) NASA, Januar 2010, S. 6, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2017; abgerufen am 23. Dezember 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> für die der Satellit zwei Antennen besitzt. Betriebsdaten werden über S-Band übermittelt. Eine speziell für die SDO-Mission gebaute Bodenstation auf der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit zwei redundanten 18-Meter-Antennen wird die Daten empfangen. Der Datenstrom wird bis zu 300 Mbit/s, die durchschnittliche täglich erfasste Datenmenge wird etwa 1,5 Terabyte betragen.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Solar Dynamics Observatory – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Erdsatelliten:
Solrad 1–4 (1960–1962) | OSO (1962–1975) | Solrad 6–7 (1963–1965) | Explorer 30 (Solrad 8) (1965) | ESRO 2A, 2B (1967–1968) | Kosmos 166, 230 (DS-U3-S) (1967–1968) | Explorer 37 (Solrad 9) (1968) | Kosmos 262 (DS-U2-GF) (1968) | Explorer 44 (Solrad 10) (1965) | SolRad 11 (1976) | ISEE 1, 2 (1977) | SolWind (1979) | SolarMax (1980) | Hinotori (1981) | Yohkoh (1991) | Spartan 201 (1993–1998) | Koronas-I (1994) | TRACE (1998) | ACRIMSat (1999) | Koronas-F (2001) | RHESSI (2002) | Hinode (2006) | Koronas-Foton (2009) | SDO (2010) | Picard (2010) | IRIS (2013) | DSCOVR (2015) | CSIM-FD (2018) | MinXSS (2018) | Xihe (2021) | ASO-S (2022)

Raumsonden und L1-Orbiter:
Pioneer 6–9 (1965–1968) | Helios (1974, 1976) | ISEE 3 (1978) | Ulysses (1990) | Wind (1994) | SOHO (1995) | ACE (1997) | Genesis (2001) | Stereo (2006) | Parker Solar Probe (2018) | Solar Orbiter (2020) | CuSP (2022) | Aditya-L1 (2023) | Space Weather Follow On-Lagrange 1 (2025)

Geplant: ESA Vigil

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