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Sonterswil

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Sonterswil
Datei:Sontersw.jpg
Wappen von Sonterswil
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Kreuzlingen
Politische Gemeinde: Wäldii2
Postleitzahl: 8564
frühere BFS-Nr.: 4703
Koordinaten: 723336 / 275915Koordinaten: 47° 37′ 20″ N, 9° 4′ 46″ O; CH1903: 723336 / 275915
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Höhe: 530 m ü. M.
Fläche: 3,22 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 131 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 41 Einw. pro km²
Datei:Landwirtschaftliche Konsumgenosseenschaft Sonterswil.jpg
Sonterswil mit der Landwirtschaftlichen Konsumgenossenschaft
Sonterswil mit der Landwirtschaftlichen Konsumgenossenschaft
Karte
w{w

Sonterswil ist eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Wäldi im Bezirk Kreuzlingen des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Von 1803 bis 1994 war Sonterswil eine Ortsgemeinde der ehemaligen Munizipalgemeinde Wäldi. Am 1. Januar 1995 fusionierten die Ortsgemeinden Sonterswil, Engwilen, Lipperswil und Wäldi zur politischen Gemeinde Wäldi.

Geographie

Das Dorf liegt auf einer Terrasse des Seerückens zwischen Müllheim und Tägerwilen. Zur Ortsgemeinde Sonterswil gehörten die Weiler Gunterswilen (früher Gunterswil<ref name="LK">Landeskarte der Schweiz 1:25’000, Blattnummer 1053, 1978 (online)</ref>) und Hohenrain (oder Hohrain<ref name="LK" />, ab 1812) sowie Sonterswil.<ref name="HLS" />

Geschichte

In Hohenrain wurde Keramik aus der Bronze- und Hallstattzeit gefunden.
→ siehe auch Abschnitt Prähistorische Siedlung Hohenrain im Artikel Wäldi

Sonterswil wurde 1296 als Sundratswile erstmals urkundlich erwähnt. Der Bischof von Konstanz verkaufte dem Kloster Feldbach 1296 einen Hof von Sonterswil. 1460 bis 1798 unterstand Sonterswil als sogenanntes Hohes Gericht dem thurgauischen Landvogt.<ref name="HLS" />

Bis 1859 war das reformierte Sonterswil nach Wigoltingen kirchgenössig, seither gehört es zur Kirchgemeinde Lipperswil. Gunterswilen und Hohrain wechselten 1949 von der Kirchgemeinde Ermatingen zu jener von Wäldi. 1801 bis 2004 besass Sonterswil eine Schule, die es ab 1845 mit Hefenhausen, ab 1853 auch mit Engwilen teilte. Seit 2005 gehört Sonterswil zur Volksschulgemeinde Wigoltingen.<ref name="HLS" />

Der Ackerbau im Dreizelgensystem hielt sich bis ins 19. Jahrhundert, daneben wurden Obst- und Wiesenbau sowie Milchwirtschaft betrieben. Um 1835 war in Sonterswil die Stickerei der Gebrüder Ebinger mit zehn Beschäftigten tätig.<ref name="HLS" />

Wappen

Datei:Sontersw.jpg
Datei:Karte Gemeinde Sonterswil 1994.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1995

Das Wappen zeigt die Löwen des Klosters Feldbach und der Landvogtei Thurgau und trägt die Farben des Bischofs von Konstanz.<ref>Geschichte & Wappen. Auf der Webseite der Gemeinde Wäldi, abgerufen am 1. Februar 2020</ref>

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Sonterswil
Jahr 1850 1900 1950 1990 2010 2018 2023
Ortsgemeinde 233 182 207 171
Ortschaft 115 131<ref group="Anm." name=":0">mit Aussenhöfen</ref> 157<ref name=":0" group="Anm." />
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 27. Juni 2024.</ref>

Von den insgesamt 157 Einwohnern der Ortschaft Sonterswil am 31. Dezember 2023 waren 40 bzw. 25,5 % ausländische Staatsbürger. 62 (39,5 %) waren evangelisch-reformiert und 32 (20,4 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Sehenswürdigkeiten

Datei:Historischer Turm - anonymer Stich - Pupikofer - Original.jpg
Aussichtsturm bei Hohenrain, 1830

1829 bis 1855 stand bei Hohenrain ein Aussichtsturm, dessen Bau angeblich von Louis Napoleon initiiert wurde. Seit 2017 steht an fast gleicher Stelle der 40 Meter hohe Napoleonturm.

Bilder

Weblinks

Commons: Sonterswil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="HLS"> Erich Trösch: Sonterswil. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht. </ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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