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Ichor

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Datei:Aphrodite8.jpg
Darstellung der Aphrodite (im Archäologischen Nationalmuseum in Athen)

Mit dem Namen Ichor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ichōr ‚Blutwasser‘, ‚Eiter', ‚Blutsaft‘<ref>Gerhard Wahrig: Deutsches Wörterbuch. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh / Berlin / München / Wien 1972, ISBN 3-570-06588-X, Spalte 1853.</ref>) wird in der griechischen Mythologie die Flüssigkeit bezeichnet, welche die Götter statt des Blutes der Menschen durchströmt.

In Homers Ilias wird der austretende Ichor als klarer Saft beschrieben. Im fünften Gesang wird Aphrodite von einer Lanze des Diomedes verletzt. Dort heißt es:<ref>Homers Ilias, V. Gesang, 339–342, nach Johann Heinrich Voss, 5. Auflage, Stuttgart / Tübingen 1821, S. 124.</ref>

„Nah am gelenk in der fläche: da rann unsterbliches blut ihr
Klarer saft, so lauter er fleußt den seligen göttern;
Denn nicht kosten sie brot, noch trinken sie funkelndes weines;
Blutlos sind sie daher, und heißen unsterbliche götter.“

Andere Bedeutungen

Fußnoten

<references/>