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Berg-sur-Moselle

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Berg-sur-Moselle
Datei:Blason Berg-sur-Moselle 57.png
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Thionville
Kanton Yutz
Gemeindeverband Cattenom et Environs
Koordinaten 49° 26′ N, 6° 19′ OKoordinaten: 49° 26′ N, 6° 19′ O
 {{#coordinates:49,430555555556|6,3111111111111|primary
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Höhe 145–227 m
Fläche
Einwohner 461 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 57570
INSEE-Code 57062
Datei:Berg-sur-Moselle - panoramio.jpg
Peripherie Bergs von der Mosel aus gesehen

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Berg-sur-Moselle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), lothringisch Bierg) ist eine französische Gemeinde mit 461 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Thionville.

Datei:Eglise Berg Moselle.JPG
Kirche St. Michael
Datei:Chateau abbes Echternach Berg Moselle.JPG
Ehemalige Residenz der Äbte von Echternach

Geographie

Die Gemeinde liegt zwischen Thionville ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und dem Dreiländereck Frankreich – Luxemburg – Deutschland am Westufer der Mosel auf einer Höhe zwischen 145 und 227 m über dem Meeresspiegel, etwa vier Kilometer südwestlich von Sierck-les-Bains (Sierck). Das Gemeindegebiet umfasst 2,95 km².

Geschichte

Die älteste bekannte Bezeichnung für den Ort, der zum Bistum Metz gehörte, lautet Berge supra Mosellam (915).<ref>Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 34–35 (online). </ref> Die Kirche wurde um 960 zusammen mit einem großen Wohngebäude oder Schloss von den Benediktinern von Echternach erbaut. Hinter dem Schlossgarten befand sich früher ein öffentlicher Platz, Halseisen genannt, bei dem es sich um eine Gerichtsstätte gehandelt haben könnte. In den Jahren 1192 und 1342 wurde eine Familie von Berg erwähnt.<ref name=Huhn /> Das alte Schloss (Bellenhauche) hing seit 1682 von Frankreich ab; das heutige Schlossgebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert.<ref> Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 34–35 (online).</ref>

Die Gemeinde kam mit ganz Lothringen 1769 zu Frankreich, nach den Frieden von Frankfurt 1871 an Deutschland, wo sie dem Reichsland Elsaß-Lothringen zugeordnet war. Nach dem Ersten Weltkrieg bestimmte der Versailler Vertrag die Abtretung an Frankreich. Bis 1930 lautete der amtliche französische Ortsname weiterhin Berg.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Ortschaft an das Eisenbahnnetz angeschlossen; am 1. Dezember 1901 erfolgte die Eröffnung der eingleisigen Strecke AumetzDeutsch-Oth – Berg.<ref>Elsaß-Lothringische Eisenbahnen, Lexikoneintrag in: Enzykopädie des Eisenbahnwesens (v. Röl, Hrsg.), Band 4, Berlin/Wien 1913, S. 291–300 (Zeno.org).</ref>

Demographie

Bevölkerungsentwicklung vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
Jahr Einwohner Anmerkungen
1793 133 <ref name="EHESS">Berg-sur-Moselle – statistische Angaben der Arbeitsgruppe für Demographie und Geschichte der École des hautes études en sciences sociales (EHESS), Frankreich</ref>
1821 205 <ref name="EHESS" />
1841 211 <ref name="EHESS" />
1861 204 <ref>Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc. Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 5 (online)</ref><ref name="EHESS" />
1871 212 auf einer Fläche von 293 ha, in 46 Häusern mit 48 Familien<ref name=Huhn >Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 327 (online).</ref><ref>Georg Lang (Hrsg.): Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 110 (online).</ref>
1880 202 am 1. Dezember, auf einer Fläche von 293 ha, in 44 Wohnhäusern, ausnahmslos Katholiken<ref name="StatBü" >Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 114, Ziffer 1370 (online).</ref>
1885 196 <ref name="StatB1990" />
1890 189 in 41 Häusern mit 41 Haushaltungen, sämtlich Katholiken<ref name="StatB1990">Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: Die Bewegung der Bevölkerung in Elsaß-Lothringen, Druck von M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1893, S. 106–107, Kanton Kattenhofen, Ziffer 3 (online).</ref>
1901 198 <ref name="EHESS" />
1910 203 am 1. Dezember<ref name="MeyersGaz" >Berg, Kreis Diedenhofen-West, Lothringen. In: Meyers Gazetteer. Mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Berg (meyersgaz.org).</ref><ref>Kreis Diedenhofen (Ost und West). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Dezember 2022; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref>
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 164 185 198 224 261 373 413 432

Siehe auch

Weblinks

Commons: Berg-sur-Moselle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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