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Bousse (Moselle)

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich

Datei:Eglise Bousse.jpg
Kirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria
Datei:Le château de Bousse.jpg
Schloss Blettange (Blettingen)

Bousse ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}, lothringisch Buuss) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).

Geografie

Die Gemeinde liegt im historischen Lothringen am linken Ufer der Mosel, zehn Kilometer südlich von Thionville (Diedenhofen) und zwei Kilometer östlich von Richemont (Reichersberg). Zur Gemeinde gehört seit 1791 das Dorf Blettange (Blettingen).

Geschichte

Der Ort gehörte dem Bistum Metz.<ref name =Huhn >Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 334 (google.books.de)</ref> Er wurde 1224 erstmals erwähnt. Buß lag im Mittelalter noch auf der deutschen, seitdem aber auf der französischen Seite der damaligen deutsch-französischen Sprachgrenze. Der Ortsname leitet sich von dem deutschen Wort Buße her und geht auf ein Kloster an dieser Stelle zurück. Durch den Pyrenäenfrieden wurde der Ort 1659 Frankreich einverleibt.

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Diedenhofen im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Obst- und Weinbau sowie Viehzucht.<ref name=Huhn /> Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Seit 1879 führt bei Buß eine Brücke über die Mosel. Sie wurde im Krieg zwei Mal zerstört (1940 und 1944) und jeweils wieder aufgebaut.

Demografie

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 1081 1387 2079 2576 2575 2333 2718 3205

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Nativité-de-la-Bienheureuse-Vierge-Marie (Kirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria), mit spätgotischem Kirchenschiff und neuem Turm, gehörte bis 1788 dem Johanniterorden<ref name=Kraus >Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 53–56 (books,google.de).</ref>

Literatur

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 113 (books.google.de).

Weblinks

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Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Thionville