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Reinhardsachsen

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Reinhardsachsen
Stadt Walldürn
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(250)&title=Reinhardsachsen 49° 38′ N, 9° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(250) 49° 38′ 29″ N, 9° 20′ 40″ O
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Höhe: 399 m
Fläche: 5,55 km²
Einwohner: 250<ref>Stadtteil Reinhardsachsen. www.wallduern.de, abgerufen am 18. Februar 2015.</ref>
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 74731
Vorwahl: 06286
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Reinhardsachsen ist ein Stadtteil von Walldürn im Neckar-Odenwald-Kreis im Norden Baden-Württembergs.

Geografische Lage

Reinhardsachsen liegt etwa sieben Kilometer nördlich der Kernstadt als Streusiedlung im Tal des Kaltenbachs, unmittelbar südlich der Grenze zu Bayern und dem Landkreis Miltenberg. Der Ort liegt in einem Teil der Gegend, die – ohne feste geografische Zuordnung – auch als Madonnenländchen bezeichnet wird. Der Naturpark Neckartal-Odenwald beinhaltet Teile der Gemarkung.<ref>Verordnung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten Baden-Württemberg über den Naturpark „Neckartal-Odenwald“ vom 6. Oktober 1986 (GBl. v. 23. Dezember 1986, S. 446). § 2, Abs. 2. LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, abgerufen am 13. März 2015.</ref>

Geschichte

Datei:Ehemaliges Rathaus Reinhardsachsen.jpg
Ehemaliges Rathaus

Von der Anwesenheit der Römer zeugt der Obergermanisch-Raetische Limes, der etwa 1 km südwestlich vom heutigen Ort in fast schnurgerader Linie von Nordwesten nach Südosten verläuft. Reste des Kleinkastells Haselburg, zwischen Reinhardsachsen und Gerolzahn, und ehemaliger römischer Wachposten sind im Boden verborgen.

Datei:Reinhardsachsen Kriegerdenkmal.jpg
Kriegerdenkmal auf dem Friedhof

Die hochmittelalterliche Rodungssiedlung wurde erstmals 1294 als „Reinhartisahen“ erwähnt, als Ruprecht von Dürn die Zent an den Mainzer Erzbischof verkaufte. Der Ort gehörte zur Vogtei des Klosters Amorbach und gelangte 1803 im Rahmen der Säkularisation an das Fürstentum zum Fürstentum Leiningen, danach 1806 zum Großherzogtum Baden.

Von 1935 bis 1945 gehörte Reinhardsachsen zur Gemeinde Glashofen.<ref>Reinhardsachsen. LEO-BW, Landeskunde entdecken online, abgerufen am 28. Februar 2015.</ref> Am 1. Juli 1971 erfolgte die Eingemeindung nach Walldürn.<ref></ref> Es besteht eine Ortsgemeinschaft mit Kaltenbrunn.

Ehemaliges Wappen

1909 nahm die Gemeinde auf Vorschlag des Generallandesarchivs folgendes Wappen an: „In Rot eine gold-(gelbe)-bordierte silberne (weiße) Mitra, durch diese pfahlweise gesteckt ein goldener (gelber) Krummstab.“ Das Wappen erlosch mit der Eingemeindung nach Walldürn.<ref>Die Wappen von Walldürn und seinen Stadtteilen. Webseite von Walldürn, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Februar 2015; abgerufen am 28. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wallduern.de</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Reinhardsachsen war in der Vergangenheit an Land- und Forstwirtschaft orientiert, die aber heute nur noch im Nebenerwerb ausgeübt werden. Die Milchproduktion ist völlig eingestellt.

Datei:Kneippanlage Freizeitgelände Reinhardsachsen.jpg
Kneippanlage

Seit den 1970er Jahren widmet sich der Ort dem Fremdenverkehr und trägt seit 1987 das Prädikat „Erholungsort“. Im Ferienpark „Madonnenländchen“ stehen über 100 Ferienhäuser. Ein Hotel, Tennisplätze und ein Reiterhof ergänzen das Angebot.

Verkehr

Als Teilabschnitt des Deutschen Limes-Wanderwegs durchquert der Limes-Wanderweg des Schwäbischen Albvereins den Stadtteil. Von Miltenberg bis Osterburken wird dieser Weg als Östlicher Limesweg vom Odenwaldklub betreut.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kulturdenkmale

Jakobuskirche

Datei:Reinhardsachsen Kirche St. Jakobus.jpg
Jakobuskirche

Der Hochaltar der barocken Filialkirche St. Jakobus von 1725/26 stammt aus der Wallfahrtskirche Walldürn. Die Orgel ist ein Werk des Würzburger Orgelbauers Johann Philipp Seuffert.

Weblinks

Commons: Reinhardsachsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein