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Kriechende Mahonie

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Kriechende Mahonie
Datei:Mahonia repens (aka).jpg

Kriechende Mahonie (Mahonia repens)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Gattung: Mahonien (Mahonia)
Art: Kriechende Mahonie
Wissenschaftlicher Name
Mahonia repens
(Lindl.) G.Don
Datei:Berberis repens - fleurs.jpg
Blütenstand
Datei:Creeping Barberry (14891703667).jpg
Früchte

Die Kriechende Mahonie<ref name="Zander2002" /> (Mahonia repens) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mahonien (Mahonia) innerhalb der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae).

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Die Kriechende Mahonie ist ein niederliegend-kriechender und Ausläufer bildender, immergrüner Zwergstrauch oder Strauch, der eine Wuchshöhe bis über 100 Zentimeter erreicht.

Die Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist bis 9 Zentimeter lang. Die unpaarig gefiederte Blattspreite ist bis zu 25 Zentimeter lang und enthält drei bis sieben Blättchen. Die matten, kurz gestielten, abgerundeten bis stumpfen oder spitzen, oft stachelspitzigen, eiförmigen bis elliptischen Blättchen sind bis zu 9 Zentimeter lang; ihr Rand ist fast ganzrandig bis seichtbuchtig und stachelig gesägt oder gezähnt, mit bis zu 24 Zähnchen an jeder Seite. Die Blattoberseite ist mattgrün und meist leicht wachsartig; im Winter können die Blättchen eine leicht rötliche bis bräunliche Färbung annehmen.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht in Nordamerika von April bis Juni.<ref name="FoNA1997" /> Einige Blüten sind in einem bis zu 10 Zentimeter langen, endständigen, dichten und reichblütigen, traubigen Blütenstand angeordnet.

Die duftenden, gestielten und zwittrigen Blüten sind tiefgelb.

Die eiförmigen bis ellipsoiden, bis 1 Zentimeter großen Beeren mit Narbenresten sind blauschwarz und „bereift“.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.<ref name="FoNA1997" />

Vorkommen

Mahonia repens ist in den kanadischen Provinzen British Columbia sowie Alberta und in den US-Bundesstaaten Washington, Arizona, Kalifornien, Wyoming, New Mexico, Colorado, Idaho, Montana, Nevada, Oregon, Utah, Minnesota, Nebraska, North Dakota, South Dakota sowie in Texas weitverbreitet. Sie gedeiht in den Nadelwäldern in Höhenlagen von 200 bis 3000 Metern.<ref name="FoNA1997" />

Systematik

Die Erstbeschreibung erfolgte 1828 unter dem Namen (Basionym) Berberis repens durch John Lindley in Botanical Register; consisting of coloured ..., 14, Tafel 1176. Die Neukombination zu Mahonia repens <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lindl.) G.Don wurde 1831 durch George Don in A General History of the Dichlamydeous Plants, 1, S. 118 veröffentlicht.<ref name="Tropicos" />

Vorlage:Hinweisbaustein Von der Kriechenden Mahonie sind verschiedene Varietäten oder Formen beschrieben:

  • Mahonia repens var. macrocarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />Jouin wächst aufrecht, wird bis zu 1 Meter hoch und hat große Beerenfrüchte.
  • Mahonia repens var. rotundifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />Fedde ist dicht belaubt, mehr als 1 Meter groß und weist fast ganzrandige und breit-eiförmige Blättchen auf; sie ist zudem besonders winterhart.
  • Mahonia repens f. subcordata <templatestyles src="Person/styles.css" />Rehder mit dicht stehenden Blättchen, deren Basis herzförmig ist.

Für die Kriechende Mahonie (Mahonia repens) sind viele verschiedene Synonyme in Verwendung: Berberis amplectens <templatestyles src="Person/styles.css" />(Eastw.) Wheeler, Berberis aquifolium var. repens <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lindl.) Scoggan, Berberis pumila <templatestyles src="Person/styles.css" />Greene, Berberis repens <templatestyles src="Person/styles.css" />Lindl., Berberis sonnei <templatestyles src="Person/styles.css" />(Abrams) McMinn, Berberis nana <templatestyles src="Person/styles.css" />Greene, Mahonia amplectens<templatestyles src="Person/styles.css" /> Eastw., Mahonia sonnei <templatestyles src="Person/styles.css" />Abrams, Mahonia nana <templatestyles src="Person/styles.css" />Fedde, Odostemon pumilus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Greene) A.Heller, Odostemon repens <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lindl.) Cockerell.

Verwendung

Diese Art wird als bodendeckender Zierstrauch in Gärten und Parks verwendet. Mahonia repens stellt nur geringe Standortansprüche und ist in Mitteleuropa winterhart. Die Früchte sind essbar.

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="Tropicos"> Mahonia pinnata bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoNA1997"> Alan T. Whittemore: Berberis Linnaeus. In: Alan T. Whittemore: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 3: Magnoliidae and Hamamelidae. Oxford University Press, New York, 1997, ISBN 0-19-511246-6. Berberis repens Lindley. – textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Zander2002"> Robert Zander: Zander. Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg. von Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold. 17. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3573-6. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Kriechende Mahonie (Mahonia repens) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien