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Hansi Kraus

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. März 2026 um 04:04 Uhr durch imported>Heitersberg (Filmografie (Auswahl): erg.).
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Hansi Kraus, auch Hans Kraus, bürgerlich Jan Christoph Krause<ref>Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 532.</ref><ref>„Gutes Volkstheater hat Qualität und Tiefe“ ‒ Schauspieler Hansi Kraus im Interview mit Hallo München. 23. Oktober 2022, abgerufen am 18. April 2025.</ref> (* 26. Juni 1952 in Gliwice, Polen), ist ein deutscher Schauspieler.

Leben

Der aus Oberschlesien stammende Krause wuchs ab dem sechsten Lebensjahr in München auf. Im Jahr 1964 rief er bei der Abendzeitung an, welche für die Verfilmung von Ludwig Thomas Lausbubengeschichten junge Darsteller suchte. Er bekam die Rolle der Hauptfigur.<ref>Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 532</ref>

Zugleich wurde ihm das Pseudonym Hansi Kraus verliehen, da der Filmproduzent Franz Seitz der Meinung war, dass ein Junge mit einem derart preußischen Namen den bayerischen Nationaldichter Ludwig Thoma in dem Film Lausbubengeschichten nicht darstellen könne. Kraus wurde vor allem durch diese Rolle, die er bis 1969 in fünf Filmen verkörperte, und als frecher Schüler Pepe Nietnagel in der siebenteiligen Filmreihe Die Lümmel von der ersten Bank (1967–1972) bekannt. Für den ersten Lümmel-Film bekam er eine Gage von 8000 DM.<ref name="TZ München">Hansi Kraus im Interview: „Wurde von meiner Familie betrogen“. 17. Januar 2017, abgerufen am 10. August 2024.</ref> Nach seiner Zeit als Kinderstar und der mittleren Reife machte er Fachabitur in Design und lernte den Beruf des Erziehers.<ref name="BR Mediathek">BR in der ARD Mediathek. Abgerufen am 10. August 2024.</ref> 1991 und 1992 trat er im Rahmen der Serie Ein Schloß am Wörthersee erneut in der Rolle des Pepe Nietnagel auf.

Seit den 1980er-Jahren wirkt er unter dem Namen Hans Kraus in zahlreichen Fernsehproduktionen und -serien mit, so in der Serie Marienhof und von 1994 bis 2010 als Bauer Sailer in Forsthaus Falkenau. Im Februar 2006 stand er für einen Werbespot der Marke Gabor vor der Kamera. Seit 2006 ist er Ensemblemitglied bei der Iberl Bühne. Bei der DVD-Veröffentlichung der Lümmel-Filmreihe im Jahr 2007 wurde er für die Menüführung eingesetzt. Kurz vor seinem 60. Geburtstag hatte er nach einer Blutvergiftung eine Nahtoderfahrung.<ref name="BR Mediathek" /><ref>Hansi Kraus: Ehefrau rettet ihm das Leben! 17. April 2012, abgerufen am 10. August 2024.</ref>

Kraus, der 1975 heiratete, ist der Vater zweier Töchter, die jüngere Miriam Krause ist ebenfalls Schauspielerin.

2017 erzählte er in einem Interview, dass er von RTL bereits viermal für das Dschungelcamp angefragt wurde.<ref name="TZ München" /> Seinen Eltern wirft er vor, ihm seine Filmgagen als Kinderstar vorenthalten und für den Kauf eines eigenen Hauses verwendet zu haben.<ref name="TZ München" />

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele und Hörbücher

  • 2004: Lausbubengeschichten (Hörbuch)
  • 2004: Neue Lausbubengeschichten (Hörbuch)
  • 2005: Kleine Fische – Folge 1 – Rumdackln (Hörspiel)
  • 2006: Kleine Fische – Folge 2 – Des neie Radl (Hörspiel)

Podcasts

Auszeichnungen

  • 1970: Bronzener Bravo Otto
  • 1971: Silberner Bravo Otto
  • 1972: Bronzener Bravo Otto

Literatur

  • Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 532.
  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 479 f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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