Ersingen (Erbach)
Ersingen Stadt Erbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1200)&title=Ersingen 48° 18′ N, 9° 51′ O
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| Höhe: | 485,7 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 1200[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 89155 | |||||
| Vorwahl: | 07305 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Ersingen ist ein Stadtteil von Erbach, der am 1. Juli 1974 eingemeindet wurde.<ref></ref> Das Dorf hat um die 1200 Einwohner. Ortsvorsteherin ist derzeit Irene Paal.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ersingen in einer Urkunde des Klosters Wiblingen aus dem Jahr 1194, die Endung -ingen deutet jedoch auf eine wesentlich ältere Siedlung der Alemannen hin.<ref>Ersingen. Stadt Erbach, abgerufen am 27. August 2021.</ref> Anfang des 15. Jahrhunderts wurde die Ortschaft von den Herren von Landau verwaltet, denen 1402 der Kaiser die Aufrichtung der Hochgerichtszeichen erlaubte. 1406 kam Ersingen in den Besitz der Ulmer Sammlungsfrauen.
Nachdem sich die Habsburger aus dieser Region zurückziehen mussten und die Franzosen Württemberg besetzten kam Ersingen 1808 an Bayern. Durch den Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg kam es 1810 an das Königreich Württemberg, wo es dem Oberamt Ehingen unterstellt wurde. 1938 kam die Ortschaft zum Landkreis Ehingen. Dieser ging 1973 zum Großteil im neugebildeten Alb-Donau-Kreis auf. Ein Jahr später wurde der Eingemeindungsvertrag mit der Gemeinde Erbach unterzeichnet.
Bevölkerungsentwicklung
Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand bis 1970 und ohne die heute zugehörigen Ortsteile. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen mit Archivierungen des LEO-BW Online-Informationssystems für Baden-Württemberg.
| Bevölkerungsentwicklung<ref>Baden-Württemberg – Bevölkerungsentwicklung Ersingen von 1852 bis 1970</ref> | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1852 | 1871 | 1880 | 1890 | 1900 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 | 1950 | 1956 | 1961 | 1970 | |||
| Einwohner | 381 | 352 | 389 | 384 | 390 | 402 | 410 | 399 | 375 | 444 | 468 | 493 | 660 | |||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Das Ortsbild wird durch die 1766 erbaute evangelische Franziskuskirche geprägt.
- Durch das Dorf führt der Oberschwäbische Jakobsweg von Ulm nach Konstanz.
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Evangelische Franziskuskirche
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Blick auf den Altar
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Empore mit Orgel
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Wehr in Ersingen
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Bahnstrecke Südbahn bei Ersingen
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Die Donau bei Ersingen
Bildung
- Der mehrgruppige Kindergarten „Kleines Samenkorn“ betreut Kinder ab 2 Jahre bis zum Schuleintritt.
- Seit September 2025 gibt es den Naturkindergarten Löwenzahn in der Jurte, im Dorf und drumherum. Ab 3 Jahre bis zum Schuleintritt.
- Im Dorf befindet sich eine Grundschule in der Kinder in den Klassen 1 bis 4 unterrichtet werden.
Religion
Evangelische Kirche
Seit dem ersten Advent 2025 gehört die Gemeinde in Ersingen zur Evangelischen Kirchengemeinde Donau-Iller-Riß, die aus dem Zusammenschluss der bis dahin unabhängigen Kirchengemeinden Dietenheim, Ersingen, Laupheim und Oberholzheim hervorgegangen ist.<ref>Neue Kirchengemeinde Donau-Iller-Riß wählt erstmals Gremium. Abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>
Sport- und Kulturvereine
- Belcanto Gospelchor der ev. Kirchengemeinde Ersingen
- EhE e.V. = Ersinger helfen Ersingern
- Förderverein Feuerwehr Ersingen Roter Hai e. V.
- Förderverein des MV Ersingen
- Gesangverein Frohsinn Ersingen e.V.
- Gipfelstürmer Ersingen
- Kulturkreis Ersingen eine Abteilung des Heimat- u. Kulturvereins Erbach
- Landfrauen Ortsverband Ersingen
- Musikverein Ersingen
- Narrenzunft Wassergeister Ersingen e. V.
- Narrenzunft Rauhried Weibla Ersingen
- Sportgemeinschaft Ersingen
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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