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Steinhausen (Bad Schussenried)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Steinhausen
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Höhe: 575 m ü. NN
Fläche: 6,48 km²
Einwohner: 475 (2022)<ref>Citypopulation. Abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 88427
Vorwahl: 07583
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Steinhausen ist ein Teilort der Stadt Bad Schussenried im Landkreis Biberach in Oberschwaben. Bekannt geworden ist der Ort durch seine Wallfahrtskirche am Südostfuß einer Altmoräne.

Geschichte

Steinhausen liegt am östlichen Ende des Steinhauser Rieds im Quellgebiet der Schussen. Der Ortsname mit der Endung auf -hausen verweist auf eine alemannische Besiedlung in der Merowinger-Zeit. Eine erste urkundliche Erwähnung lässt sich im Jahre 1239 nachweisen. Am 17. Februar 1365 veräußerte Schenk Hermann von Winterstetten zu Otterswang Einwohner, Vogtei, Gerichtshoheit, Wälder, Wiesen, Gärten, Häuser, Mühlen, Gasthaus und Fischereirechte an das Kloster Schussenried für 800 Pfund Heller. Schon am 27. Juli 1363 hatte das Kloster von Dietrich von Rammingen zu Schwarzach für 250 Pfund Heller eine Kirche in Steinhausen erworben.
siehe auch Burg Steinhausen

In den folgenden 408 Jahren gehörte der Ort zum Kloster. Im Jahre 1726 ließ Abt Didacus Ströbele die Kirche in barocker Bauweise neu errichten.

1803 fiel das Stiftsgebiet samt Steinhausen an die Grafen Sternberg-Manderscheid, 1806 an das Königreich Württemberg. Zunächst gehörte Steinhausen zum Oberamt Waldsee, 1938 wurde die Gemeinde in den Landkreis Biberach eingegliedert. Mit der Verwaltungsreform vom 1. Januar 1972 verlor Steinhausen (amtlicher Name Steinhausen bei Schussenried) seine Selbstständigkeit und wurde nach Bad Schussenried eingemeindet.<ref></ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Steinhausen-dorfkirche2.jpg
Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau (2005)

Bauwerke

  • Landgasthof zur Linde von 1609

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Landesbeschreibungen des Staatsarchives Sigmaringen: Der Landkreis Biberach Band I. Hrsg.: Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Biberach. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen, Sigmaringen 1987, ISBN 3-7995-6185-4, S. 525 f.
  • Otto Beck: Kunst und Geschichte im Landkreis Biberach. Ein Reiseführer zu Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten in der Mitte Oberschwabens. 2. Auflage. Thorbecke, Sigmaringen 1985, ISBN 3-7995-3707-4, S. 203 f.

Weblinks

Commons: Steinhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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