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Kildare (Stadt)

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Kildare
Cill Dara
Kildare
Koordinaten 53° 9′ 25″ N, 6° 54′ 32″ WKoordinaten: 53° 9′ 25″ N, 6° 54′ 32″ W
 {{#coordinates:53,156859|−6,909027|primary
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Basisdaten
Staat Irland
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Leinster
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Kildare
Höhe 105 m
Fläche 3,3 km²
Einwohner 10.302 (2022<ref name=Cen22/>)
Dichte 3.140,9 Ew./km²
Telefonvorwahl +353 (045)
Kathedrale St. Brigid von Kildare
Kathedrale St. Brigid von Kildare
Kathedrale St. Brigid von Kildare

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Kildare Irish Round Tower, County Kildare, Ireland.JPG
Rundturm Kildare
Datei:Kildare Town and Surrounds.jpg
Normannischer Turm

Kildare ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), zu Deutsch Kirche der Eiche) liegt im Westen der gleichnamigen irischen Grafschaft, ist aber nicht deren Verwaltungssitz. Kildare hat 10.302 Einwohner (Stand 2022).<ref name=Cen22>Kildare, Ergebnis der Volkszählung 2022, abgerufen am 23. Dezember 2023.</ref>

Geschichte

Datei:Saint Brigid's cross.jpg
Saint Brigid’s Kreuz

Die Stadt entstand Ende des 5. Jahrhunderts aus einem von der heiligen Brigida von Kildare – der Überlieferung zufolge im Jahr 470 – gegründeten Doppelkloster. Das Kloster Kildare wurde zum Mutterkloster zahlreicher Klöster in der Provinz Leinster.<ref>Jennifer Wenner: Die frühchristliche Mission auf den britischen Inseln und ihr Einfluss auf den Kontinent. In: Erbe und Auftrag, Jg. 94 (2018), S. 248–259, hier S. 252.</ref>

Etymologie und Mythologie

In der keltischen Mythologie Irlands gilt Brigid als der Name einer Göttin. In ihrem Heiligtum in Kildare wurde – so wohl die Überlieferung – ihr heiliges Feuer gehütet.<ref>Myles Dillon, Nora Kershaw Chadwick: Die Kelten. Von der Vorgeschichte bis zum Normanneneinfall. Parkland-Verlag, Köln 2004 (zuerst 1966), ISBN 3-89340-058-3 (Kindlers Kulturgeschichte), S. 260.</ref> Ihr Name geht auf Brigantia, die Stammesgottheit der keltischen Briganten, zurück.<ref>Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S. 537.</ref> In der irischen Sage Cath Maige Tuired war Brigid die Tochter des Dagda und Gattin des Bress sowie die Mutter des Ruadan. Sie wurde in dreifacher Gestalt verehrt.<ref>Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S. 615–616.</ref>

Verkehr

In Kildare zweigt eine Eisenbahnstrecke Richtung Süden nach Kilkenny und Waterford ab, eine andere Richtung Westen nach Cork, Limerick und Galway sowie Richtung Osten in die irische Hauptstadt Dublin.

Sehenswürdigkeiten

  • Kathedrale (Cathedral Church of St. Brigid), die der hl. Brigitta von Kildare (um 451–523) geweiht ist
  • Mittelalterlicher Rundturm von Kildare, 31 m hoch<ref>Hans Lajta: Irland. Polyglott-Verlag, München, 7. Aufl. 1978/1979, ISBN 3-493-60788-1, S. 47.</ref>
  • Normannischer Vierecksturm von Kildare Castle
  • Irisches Nationalgestüt mit japanischem Garten
  • St Brigid’s Holy Well<ref>St Brigid’s Well, abgerufen am 29. Juni 2022.</ref>

Städtepartnerschaft

Partnergemeinde von Kildare ist Corps-Nuds in der Bretagne (Frankreich).<ref>Kildare Twinning, abgerufen am 16. Oktober 2016</ref>

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Kildare – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Orte im County Kildare