Bauchpresse
Vorlage:Hinweisbaustein Als Bauchpresse ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wird die willkürliche oder unwillkürliche Druckerhöhung im Bauchraum bezeichnet. Der Bauchinnendruck kann dabei von 1,7 auf bis zu 20 kPa erhöht werden. Die Bauchpresse wird beim Stuhlgang<ref name="Schünke">Michael Schünke: Prometheus – Lernatlas der Anatomie: Innere Organe. Band 2. Georg Thieme, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-13-139532-0, S. 196.</ref>, beim Harnabsatz<ref name="Schünke" />, in der Austreibungsphase der Geburt<ref name="Schünke" />, beim Husten<ref name="Schünke" />, beim Erbrechen<ref name="Schünke" /> und beim Heben schwerer Lasten zur Stabilisierung der Wirbelsäule<ref name="Schünke" />, in geringerem Umfang auch beim normalen Stehen eingesetzt und von geübten Sängern bei der Entwicklung einer raumtragenden Gesangsstimme<ref>Wiltrud Föcking: Praxis der Funktionalen Stimmtherapie. Springer-Verlag, 2015, ISBN 978-3-662-46605-6, S. 175 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> (siehe dazu Stimmbildung).
Ermöglicht wird die Bauchpresse durch einen Verschluss der Stimmlippen, Zurückhalten der Luft in den Lungen sowie die Kontraktion der Atemmuskulatur, Zwerchfell, Bauchmuskulatur und Beckenbodenmuskulatur.<ref name="Schünke" />
Bei starker Bauchpresse und geringerer Widerstandskraft der Rumpfwand kann es zur Entstehung von Hernien (Brüchen mit Austritt von Organanteilen) kommen.<ref name="Schünke" />
Einzelnachweise
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