Uwe Schwarz
Uwe Schwarz (* 30. März 1957 in Hildesheim)<ref name="Handbuch 2017">Gabriele Andretta (Hrsg.), Referat für Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Protokoll: Landtag Niedersachsen. Handbuch des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode. 2017 bis 2022, 1. Auflage, Hannover: Niedersächsischer Landtag, 2018, S. 154f.</ref> ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1986 bis 2022 Mitglied des Niedersächsischen Landtags.
Ausbildung und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule in Bad Gandersheim ging Schwarz zur Handelsschule in Einbeck und machte eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, Fachrichtung Krankenversicherung. Nach der 2. Verwaltungsprüfung war er bis zu seiner Wahl in den Landtag Gruppenleiter und EDV-Verbindungsmann bei der AOK Nordharz und Personalratsvorsitzender.
Schwarz ist mit der ehemaligen Gandersheimer Bürgermeisterin Franziska Schwarz verheiratet<ref name="luxus">Olaf Weiss: Uwe Schwarz genießt nun ein bisschen Luxus am Morgen. In: HNA. Verlag Dierichs, 24. November 2022, abgerufen am 21. April 2023.</ref> und hat eine Tochter.
Politik
Seit 1973 ist Schwarz Mitglied der SPD. Er ist Vorsitzender des Unterbezirks Northeim-Einbeck und Vorstandsmitglied des SPD-Bezirks Hannover.
Von 1981 bis 2005 war er Ratsherr der Stadt Bad Gandersheim. Von 1986 bis 1991 und von 1996 bis 2001 war er dortiger Bürgermeister, anschließend stellvertretender Bürgermeister. Seit 1996 gehört er dem Kreistag des Landkreises Northeim an, derzeit als Vorsitzender SPD-Fraktion. Er ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH.<ref name="luxus" />
Dem Niedersächsischen Landtag gehörte er von 1986 bis 2022 an, meist als Direktkandidat des Wahlkreises Einbeck. Damit war er zum Zeitpunkt seines Ausscheidens aus dem Landtag das dienstälteste Mitglied des Landtags. Schwarz war Vorstandsmitglied der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit. Bei der Landtagswahl 2022 trat er nicht erneut an.<ref>Personen & Positionen. In: Rundblick – Politikjournal für Niedersachsen. Nr. 008, 17. Januar 2022, S. 8.</ref>
Zur niedersächsischen Landtagswahl 2008 wurde Uwe Schwarz in das Schattenkabinett des SPD-Spitzenkandidaten Wolfgang Jüttner für den Bereich Gesundheit und Soziales berufen.
Schwarz ist Mitglied von ver.di, der Arbeiterwohlfahrt und mehrerer Vereine, z. B. der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Unter anderem ist er Fördermitglied bei der Kindernothilfe.<ref>Uwe Schwarz | Landtag Niedersachsen. Abgerufen am 26. Oktober 2021.</ref>
2026 wurde Schwarz das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.<ref>Bekanntgabe der Ordensträgerinnen und Ordensträger. In: bundespraesident.de. 12. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schwarz, Uwe |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 30. März 1957 |
| GEBURTSORT | Hildesheim |
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- Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)
- Bürgermeister (Landkreis Northeim)
- SPD-Mitglied
- Politiker (20. Jahrhundert)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Deutscher
- Geboren 1957
- Mann