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Graue Eminenz

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. April 2026 um 17:34 Uhr durch imported>HimmelUnÄäd (Der Artikel stammt aus dem Jahr 2002, Steinmeier ist inzwischen Bundespräsident. Er übt derzeit keinen Einfluss auf den Kurs der SPD aus, kann somit nicht als Graue Eminenz bezeichnet werden. Als Bundespräsident übt er ja wenn überhaupt durch sein Amt Einfluss aus, daher direkt, was nicht einer grauen Eminenz entspricht.).
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Datei:Gérôme Eminence grise 1873.jpg
Père Joseph, die „Graue Eminenz“ (im Hintergrund das Wappen von Kardinal Richelieu), Bild von Jean-Léon Gérôme (1824–1904)

Als graue Eminenz wird eine einflussreiche Person verstanden, die nach außen nicht oder kaum in Erscheinung tritt. Meist ziehen diese Personen im Hintergrund die Fäden, indem sie Ratschläge geben und Meinungen bilden.

Begriffsherkunft

Die Bezeichnung geht auf den Beinamen des Kapuziners François Leclerc du Tremblay (1577–1638), Beichtvater und enger Berater von Kardinal Richelieu, zurück.<ref>Art. Graue Eminenz. In: Konrad Fuchs, Heribert Raab: dtv-Wörterbuch zur Geschichte, Bd. 1: A – Konv. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München, 2. Aufl. 1975, ISBN 3-423-03036-4, S. 318.</ref> Richelieu wurde als Kardinal mit „Eminenz“ angesprochen, Leclerc du Tremblay erhielt, aufgrund seines graubraunen Kapuziner-Habits, den Beinamen „graue Eminenz“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Später wurde der Begriff allgemein zum Synonym für einen mächtigen Berater im Hintergrund.

Beispiele

Weitere Beispiele für Personen, denen die Bezeichnung beigelegt wurde, sind:

Siehe auch

Drahtzieher (Metapher)

Spindoctor

Einzelnachweise

<references />