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Fohoren

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2025 um 20:33 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Politik: clean up, replaced: <ref>Jornal da República: [http://www.mj.gov.tl/jornal/public/docs/2016/serie_2/SERIE_II_NO_47.pdf ''Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016'', 2. Dezember 2016], abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> mit AWB).
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Fohoren
Datei:2012-10-01 Fohoren Visit 1.jpg
Fohoren
Daten
Fläche 36,74 km²<ref name="Cen2015">statistics.gov.tl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2015 Statistics Timor-Leste (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive) (englisch)</ref>
Einwohnerzahl 1.345 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Fernando Ferreira
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Fatuc Bitic Laran 161
Fatuc Laran 126
Lo'o Hali 4
Loroquida 248
Sadahur 38
Fohoren (Osttimor)
Fohoren (Osttimor)
Koordinaten: 9° 17′ S, 125° 5′ O
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Fohoren ist ein Suco im osttimoresischen Verwaltungsamts Fohorem in der Gemeinde Cova Lima.

Ortsname

Zur Bedeutung des Namens Fohoren (Fohorem, Fohorém, Fuorém) aus dem Tetum gibt es unterschiedliche Angaben. Laut einer Quelle bedeutet Foho „Berg“ und Ren „Spitze“.<ref>Suai Media Space: Koba Lima – Suai</ref> Eine andere Quelle übersetzt Fohoreen mit „Tal“.<ref name="placenames">Geoffrey Hull: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The placenames of East Timor (Memento vom 14. Februar 2017 im Internet Archive; PDF; 2,32 MB, englisch). In: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6–7</ref>

1936 wurde Fohoren von den Portugiesen in Nova Gouveia umbenannt. Doch der Name setzte sich nicht durch und einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte man zum alten Namen zurück.<ref name="placenames" />

Geographie

Fohoren
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Baukama 9° 17′ 50″ S, 125° 8′ 43″ O
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335 m
Fatuc Laran 9° 17′ 39″ S, 125° 5′ 35″ O
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503 m
Fatuhesi 9° 17′ 18″ S, 125° 5′ 46″ O
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427 m
Fatuc Bitic Laran 9° 16′ 54″ S, 125° 5′ 29″ O
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595 m
Fohoren 9° 17′ 1″ S, 125° 5′ 22″ O
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595 m
Lo'o Hali 9° 16′ 55″ S, 125° 5′ 5″ O
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670 m
Loroquida 9° 17′ 16″ S, 125° 8′ 47″ O
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325 m
Maubesi 9° 17′ 15″ S, 125° 6′ 59″ O
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363 m
Nularan 9° 16′ 48″ S, 125° 5′ 54″ O
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506 m
Sadahur 9° 17′ 0″ S, 125° 5′ 39″ O
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595 m
Datei:2012-10-01 Church of Fohoren.jpg
Die Kirche von Fohoren
Datei:2012-10-01 Escola Primaria Catolica Fohoren.jpg
Katholische Grundschule von Fohoren

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Fohoren eine Fläche von 39,93 km².<ref>mof.gov.tl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Population and Housing Census 2010 – Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive; PDF; 21,5 MB, englisch)</ref> Nun sind es 36,74 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Fohorem. Im Westen grenzt er an den Suco Dato Rua, im Norden an Lactos und Dato Tolu. Südlich liegt das Verwaltungsamt Tilomar mit seinen Sucos Beiseuc und Lalawa, südöstlich das Verwaltungsamt Suai mit dem Suco Debos und nordöstlich das Verwaltungsamt Maucatar mit dem Suco Ogues. Einen Teil der Westgrenze entlang fließt der Fluss Bora. Er mündet in den Grenzfluss im Süden, den Maubui. Ebenso der Nanamauk, der aus Dato Tolu kommend durch das Zentrum Fohorens fließt. An der Südostecke des Sucos trifft der Maubui auf den Asaematen, dem östlichen Grenzfluss. Gemeinsam bilden sie den Fluss Tafara.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Der Ort Fohoren liegt in Luftlinie 94 km südwestlich von der Landeshauptstadt Dili und etwa 20 km nordwestlich der Gemeindehauptstadt Suai in einer Meereshöhe von 595 m. In direkter Nachbarschaft zu Fohoren liegen mehrere Ortschaften, die mit Fohoren eine mehr oder weniger geschlossene Siedlung bilden. Die sind: Fatuc Bitic Laran (Fatukbitiklaran), Nularan, Sadahur (Sadahor), Lo'o Hali (Loohali) und Fatuhesi (Fatubesi).<ref>Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor</ref> Hier gibt es eine Grundschule (Escola Primaria Catolica Nossa Senhora do Rosario de Fátima)<ref name="Poll">Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref>, zwei vorbereitende Schulen für die Sekundärstufe, einen ausgebauten Hubschrauberlandeplatz und ein kommunales Gesundheitszentrum.<ref>UNMIT: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste District Atlas Version 02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive; PDF; 438 KB, englisch)</ref> Zwar führt eine Überlandstraße von Tilomar nach Fohoren, doch mussten für die Parlamentswahlen in Osttimor 2007 die Wahlurnen per Hubschrauber zum Wahllokal in der Grundschule gebracht und abgeholt werden.<ref name="Poll" />

Sonntags findet in Fohoren ein Wochenmarkt statt.<ref name="DDP">estatal.gov.tl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />District Profile Covalima (Memento vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive; PDF; 2,24 MB, englisch)</ref>

Im Westen liegen die meisten größeren Siedlungen. Die meisten bilden mit dem Ort Fohoren ein Siedlungszentrum. Etwas weiter südöstlich liegt das Dorf Fatuc Laran (Fato Claran). Im Zentrum des Sucos liegt am Westufer des Nanamauk der Ort Maubesi und im Osten des Sucos die Dörfer Loroquida (Lorokida) und Baukama.<ref name="GIS" />

Im Suco befinden sich die fünf Aldeias Fatuc Bitic Laran, Fatuc Laran, Lo'o Hali, Loroquida und Sadahur.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch, PDF-Datei; 315 kB)</ref>

Einwohner

Datei:2012-10-01 Fohoren Visit 9.jpg
Lokale Würdenträger in traditioneller Festtagskleidung

Im Suco Fohoren leben 1.345 Einwohner (2022), davon sind 676 Männer und 669 Frauen. Im Suco gibt es 259 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Etwa 85 % der Einwohner geben Tetum Terik als ihre Muttersprache an. Über 10 % sprechen Bunak und eine Minderheit Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Fohoren (tetum; PDF-Datei; 7,96 MB)</ref>

Geschichte

Datei:2012-10-01 Welcome to Fohoren Mr. President 1.jpg
Besuch von Staatspräsident Taur Matan Ruak in Fohoren (1. Oktober 2012)

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Fohorem war eines der traditionellen Reiche Timors, die von einem Liurai regiert wurden. Es erscheint auf einer Liste von Afonso de Castro, einem ehemaligen Gouverneur von Portugiesisch-Timor, der im Jahre 1868 47 Reiche aufführte.<ref>no.sapo.pt: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Um pouco de história (Memento vom 13. November 2001 im Internet Archive) (portugiesisch)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />East Timor - POortuguese Dependency of East Timor (Memento vom 21. Februar 2004 im Internet Archive)</ref>

Nach mündlichen Überlieferungen hatte Fohorem Nutetu durch Diplomatie, Heiratspolitik und Eroberungszüge gegen andere Reiche sich die Oberhoheit in der Region gesichert. In Dato Tolu findet sich ein altes Schwert, dass in einem Stein steckt. Es soll von den Ahnen stammen. Weitere fünf auffällige Steine finden sich dort in einem Betelnusshain.<ref name="DDP" /> Sie sollen mit den fünf Königstöchtern im Zusammenhang stehen, die nach einer alten Legende Camenaça, Suai, Maucatar, Taroman und Fohorem unter der Oberhoheit ihres Vaters regierten. Hiervon soll sich der Name ableiten. „Koba“ (von dem sich „Kova“ ableitet) ist ein Korb für rituelle Zeremonien und „lima“, das Wort für „fünf“.

Gouverneur José Celestino da Silva führte im März 1895 eine Offensive gegen Fohorem und weitere benachbarte Reiche um sie endgültig für Portugal zu unterwerfen.<ref>UTL: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />History of Timor (Memento vom 24. März 2009 im Internet Archive; PDF; 805 KB, englisch)</ref> Fohoren wurde das administrative Zentrum der Portugiesen in der Region. Sie schätzten die bergige Region, aufgrund des kühleren Klimas. Zudem boten der Ort auf seiner Anhöhe einen besseren Schutz vor Angreifern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Fohoren Teil des Kreises (conselho) Fronteira, dessen Hauptort Bobonaro war. 1961 wurde Cova Lima ein eigenständiger Kreis mit Suai als Hauptstadt.<ref name="DDP" />

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Alarico Agustinho zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Agusto Cardoso<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 Fernando Ferreira.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Fohoren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

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