Obermanndorf
Obermanndorf Gemeinde Reckendorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(37)&title=Obermanndorf 50° 2′ N, 10° 50′ O
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| Höhe: | 253 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 37 (1. Jan. 2025)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen der Gemeinde Reckendorf mit Ortsteilen. In: reckendorf.de. Abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 96182 | |||||
| Vorwahl: | 09544 | |||||
Obermanndorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Reckendorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Obermanndorf liegt in der Gemarkung Laimbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das Dorf Obermanndorf bildet mit dem Weiler Untermanndorf im Osten eine geschlossene Siedlung. Diese liegt auf freier Flur am linken Ufer der Baunach. Durch den Ort verläuft die Bahnstrecke Breitengüßbach–Maroldsweisach. Es gibt einen Bedarfshalt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Untermanndorf (0,3 km östlich) bzw. nach Laimbach zur Bundesstraße 279 (0,8 km südwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt entlang der Baunach und der Bahnstrecke nach Gräfenholz (1,5 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Manndorf dürfte wohl spätestens im 8./9. Jahrhundert entstanden sein. Der Ortsname bedeutet ‚Dorf des Manno‘ oder ‚Mann(lehen)dorf‘. Die Unterscheidung in „Ober-“ und „Unter-“ ist erst seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts belegt.<ref>Obermanndorf auf der Website reckersdorf.de</ref>
Obermanndorf bildete mit Untermanndorf eine Realgemeinde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Obermanndorf mindestens aus 9 Anwesen. Das Hochgericht übte das würzburgische Centamt Medlitz aus. Grundherren waren das würzburgische Amt Ebern (4 Mannschaften, 1 Beständner), die Freiherren von Rotenhan zu Eyrichshof (? Mannschaften), das Rittergut Reckendorf der Freiherren von Greiffenclau (3 häusliche Lehen) und die Baunacher Pfarrei (1 Pfarrlehengütlein). Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatten die Grundherren gemeinsam inne mit Ausnahme der Baunacher Pfarrei.<ref name="M208">I. Maierhöfer: Ebern, S. 208.</ref>
Im Jahre 1802 kam Obermanndorf an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) wurde Obermanndorf der Ruralgemeinde Laimbach zugewiesen.<ref name="M307">I. Maierhöfer: Ebern, S. 307.</ref> Am 1. Juli 1971 wurde die Obermanndorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Reckendorf eingemeindet.<ref>Reckendorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 36 | 39 | 35 | 34 | 35 | 33 | 32 | 30 | 41 | 42 | 42 | 33 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *37 |
| Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1818 bis 1852 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> | 5 | 7 | 7 | 7 | 7 | 7 | 6 | 6 | 10 | ||||
| Quelle | <ref name="M307"/> | <ref name="M307"/> | <ref name="M307"/> | <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1142, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1296, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1230 (Digitalisat).</ref> | <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1308 (Digitalisat).</ref> | <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1343 (Digitalisat).
</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1175 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 860 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 147 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 291 (Digitalisat).</ref> || <ref name="Einwohner"/> |
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Religion
Obermanndorf ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Sebastian (Mürsbach) gepfarrt,<ref name="M208"/> seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Nikolaus (Reckendorf) zuständig.<ref name="OV 1925"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Maundorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 462 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Maierhöfer Ebern 1964
Weblinks
- Obermanndorf / Untermanndorf. In: reckendorf.de. Abgerufen am 3. Dezember 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Obermanndorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Obermanndorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Reckendorf