Muscon
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Muscon | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Muscon | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C16H30O | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses Öl mit charakteristischem Geruch (unterkühlte Flüssigkeit) oder farbloser Feststoff<ref name="Steffen Arctander">Steffen Arctander: Perfume & Flavor Chemicals (Aroma Chemicals) Vol.II. Lulu.com, 2019, ISBN 978-0-244-78356-3, S. 363 (books.google.de).</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 238,40 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
0,9221 g·cm−3<ref name="CRCHandbook">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 89. Auflage. (Internet-Version: 2009), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-346.</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
33 °C<ref name="Steffen Arctander" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
329 °C<ref>Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Aceton, Diethylether und Ethanol<ref name="CRCHandbook" /> | |||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,4802 (bei 17 °C)<ref name="CRCHandbook" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Muscon (aus spätlat. muscus = Moschus) ist eine organisch-chemische Verbindung aus der Gruppe der cyclischen Ketone und kommt in der Natur als Hauptkomponente von Moschus vor.
Vorkommen
Mit einem Anteil von 0,5 bis 2 % ist Muscon der wichtigste Duftstoff des natürlichen Moschus.
Der deutsche Chemiker Heinrich Walbaum (1864–1946) konnte im Jahre 1906 die Hauptkomponente von Moschus in Form weißer Kristalle isolieren.<ref>H. Walbaum: Das natürliche Moschusaroma. In: Journal für Praktische Chemie. Band 73, 1906, S. 488–493, doi:10.1002/prac.19060730132.</ref> Er nannte die Verbindung Muscon, die Struktur wurde 1926 von Lavoslav Ružicka geklärt.
Natürliches Muscon wird aus Moschus gewonnen, das schon seit Jahrhunderten als Parfum dient. Heutzutage wird es aus Tierschutzgründen synthetisch hergestellt.
Chemische Eigenschaften
Muscon gehört als Makrocyclus zu den alicyclischen Verbindungen und Ketonen.<ref>chemgapedia.de</ref> Es besteht aus einem 15-gliedrigen Ketonring mit einem Methylsubstituenten in der 3-Position. Muscon ist eine ölige Flüssigkeit, die in der Natur als Enantiomer (R)-(−)-3-Methylcyclopentadecanon vorgefunden wird. Synthetisch hergestelltes Muscon ist ein Racemat, besteht also aus einem 1:1-Gemisch von (R)-(−)-3-Methylcyclopentadecanon und (S)-(+)-3-Methylcyclopentadecanon.
Gewinnung und Darstellung
Hergestellt werden kann Muscon durch Methylierung von (E)-2-Cyclopentadecenon.<ref>Sonja Lüthje: Dynamisch-kombinatorische Synthese von Makrocyclen. Kiel 2006, DNB 980868084, urn:nbn:de:gbv:8-diss-18018 (Dissertation, Universität Kiel).</ref>
Verwendung
Muscon wird als Duftstoff in Kosmetikprodukten, Parfüms, Seifen, Shampoos, Wasch- und Reinigungsmitteln eingesetzt.
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Keton
- Makrocyclische Verbindung