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Hedersdorf

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Hedersdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(180)&title=Hedersdorf 49° 34′ N, 11° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(180) 49° 34′ 8″ N, 11° 20′ 26″ O
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Höhe: 354 m ü. NHN
Einwohner: 180 (31. Dez. 2019)<ref>Einwohnerzahl von Hedersdorf Ende 2019 (abgerufen am 3. Nov. 2017)</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91220
Vorwahl: 09153
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Hedersdorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Schnaittach im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Hedersdorf hat eine Fläche von 5,306 km². Sie ist in 1248 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 4251,85 m² haben.<ref>Gemarkung Hedersdorf (093532). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 16. November 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Kleinbellhofen, Lochhof, Lohmühle, Poppenhof und Schnaittach (zum Teil).<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. November 2024.</ref>

Geografie

Das in der Hersbrucker Alb gelegene Dorf liegt an der Schnaittach und am Osternoher Bach, der etwas weiter südlich als rechter Zufluss in die Schnaittach mündet. Zwischen Hedersdorf und dem westlich gelegenen Industriegebiet führen die Schnaittachtalbahn mit einem Haltepunkt und die Staatsstraße 2241 hindurch. Im Westen verläuft die Bundesautobahn 9 mit der Anschlussstelle 48 (Schnaittach). Die Kreisstraße LAU 10 zweigt von der St 2241 ab und führt nach Poppenhof (1,1 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt ins Neubaugebiet von Schnaittach (0,3 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref> Durch den Ort verläuft der Fränkische Marienweg.

Geschichte

Der Ort wird um 1280 als „Haerdrichstorf“, um 1300 als „Hedrischtorf“ erwähnt.<ref>Hedersdorf auf der Website der Gemeinde Schnaittach (abgerufen am 3. Nov. 2017)</ref> Der Name bedeutet Dorf eines Haderich. Vermutlich bestand Hedersdorf anfangs nur aus einem Hof, 1300 waren es schon eine Mühle und 6 Huben (Hofstellen), zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden 28 Wohngebäude mit 130 Seelen gezählt.

Mit dem Gemeindeedikt wurde im Jahr 1808 der Steuerdistrikt Hedersdorf gebildet. Zu diesem gehörten Au, Enzenreuth, Hinterhof, Kaltenherberg, Lochhof, Lohmühle, Poppenhof, Rabenshof und Simmelsdorf. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Hedersdorf, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Lauf und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Hersbruck.<ref>Vorlage:Schwemmer Voit Lauf-Hersbruck 1967</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) gehörten nur noch Lochhof und Lohmühle zur Gemeinde.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 52 (Digitalisat).</ref> Spätestens 1837 kam Kleinbellhofen von der Gemeinde Großbellhofen hinzu,<ref>Vorlage:Meyer Rezatkreis 1837</ref> am 1. Juli 1931 kam Poppenhof von der aufgelösten Gemeinde Rabenshof hinzu.<ref>Vorlage:Schwemmer Voit Lauf-Hersbruck 1967</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hedersdorf am 1. Juli 1971 nach Schnaittach eingemeindet.<ref></ref><ref>Schnaittach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 18. November 2024.</ref>

Baudenkmäler

In Hedersdorf befinden sich mehrere Baudenkmäler, darunter ein Bauernanwesen, das als zweigeschossiger Sichtziegelsteinbau mit Satteldach ausgeführt ist. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Literatur

Weblinks

Commons: Hedersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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