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Siegersdorf (Schnaittach)

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Siegersdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95)&title=Siegersdorf 49° 33′ N, 11° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95) 49° 33′ 10″ N, 11° 22′ 32″ O
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Höhe: 410 m ü. NHN
Fläche: 1,58 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 95 (31. Dez. 2019)<ref>Einwohnerzahl von Siegersdorf Ende 2019 (abgerufen am 16. Okt. 2020)</ref>
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91220
Vorwahl: 09153
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Siegersdorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Schnaittach im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Siegersdorf hat eine Fläche von 1,582 km². Sie ist in 348 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 4546,05 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Siegersdorf (093572). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 15. November 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. November 2024.</ref>

Geografie

Das in der Hersbrucker Alb gelegene Dorf wird umschlossen vom Rothenberg, Krummberg und Glatzenstein. Der im Waldgebiet Grünling entspringende Grünlingsbach durchfließt den Ort im Süden und vereinigt sich etwas westlich mit dem Siegersdorfer Bach zum Kersbach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße LAU 9 (0,2 km nordwestlich) bzw. nach Kirchensittenbach (3,2 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Der Ort wurde um 1280 als „Sighartstorf“ erwähnt, also Dorf eines Sighart.<ref>Siegersdorf auf der Website der Gemeinde Schnaittach (abgerufen am 2. Nov. 2017)</ref> Früher soll dort eine Burg gestanden sein, denn im 13./14. Jahrhundert gab es in der Gegend ein Geschlecht der Herren von Siegersdorf.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Siegersdorf im Jahr 1808 der Steuerdistrikt Rothenberg und der Ruralgemeinde Rothenberg zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Siegersdorf. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Lauf.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 53 (Digitalisat).</ref> Am 1. Juli 1931 kamen von der aufgelösten Gemeinde Rabenshof die Orte Enzenreuth, Hinterhof, Kaltenherberg und Rabenshof hinzu.<ref>Vorlage:Schwemmer Voit Lauf-Hersbruck 1967</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Siegersdorf am 1. Juli 1971 nach Schnaittach eingemeindet.<ref></ref><ref>Schnaittach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. November 2024.</ref>

Baudenkmäler

Datei:Siegersdorf (Schnaittach) HausNr 16.jpg
Ehemaliges Wohnstallhaus

In Siegersdorf befinden sich zwei Baudenkmäler: Eine als Massivbau mit Satteldach und Dachreiter ausgeführte Kapelle und ein ehemaliges Wohnstallhaus, das aus dem 19. Jahrhundert stammt. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Literatur

Weblinks

Commons: Siegersdorf (Schnaittach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

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